Selbstständig machen – Ja oder nein? Diese Vor- und Nachteile solltest Du unbedingt kennen!

Selbstständig machen

Soll ich mich selbstständig machen?

Diese Frage habe ich mir selbst vor vielen Jahren gestellt und bin zur stets gleichen Antwort gekommen: Definitiv Ja!

Und vielleicht spielst auch Du gerade mit dem Gedanken, beruflich etwas zu verändern und Dein eigenes Business aufzubauen?

Viele meiner Kund:innen, die zu mir ins Coaching kommen bewegt diese Frage. Die Antwort darauf ist jedoch nicht immer so eindeutig. Augenscheinlich geht die Abwägung, sich für oder gegen eine Selbstständigkeit zu entscheiden, mit vielen weiteren Fragen einher. Zudem führt sie uns unsere inneren Zweifel und Ängste vor Augen und erfordert damit auch die Auseinandersetzung mit uns selbst.

Jede berufliche Veränderung ist somit auch immer eine persönliche.

In der Zusammenarbeit mit meinen Klient:innen beleuchte ich die auftretenden Fragezeichen und Sorgen genauer. Dabei ist es unerlässlich, sich mit den Vor- und Nachteilen, die der Schritt in die Selbstständigkeit mit sich bringt, zu beschäftigen.

In diesem Beitrag erfährst Du, welche positive und negativen Seiten eine Business-Gründung mit sich bringt und was mich konkret überzeugt hat, mich selbstständig zu machen.

Kenne die Motivation, Dich selbstständig machen zu wollen.

Es macht bei der Frage, ob Du in die Selbstständigkeit gehen willst, Sinn, Dir einmal Deine Motive dafür eingehender zu betrachten. In der Psychologie unterscheiden wir zwischen intrinsischer (aus sich selbst heraus) und extrinsischer (durch äußere Faktoren bedingter) Motivation. Bei der intrinsischen Motivation machen wir Dinge aus unserem inneren Antrieb heraus, einfach, weil sie uns interessieren und uns Freude bereiten. Die extrinsische Motivation hingegen zeigt sich dadurch, dass wir bereit sind Dinge zu tun, die uns keine Freude bereiten, mit dem Ziel dafür etwas anderes zu erhalten. Wenn ich bspw. unbedingt abnehmen möchte, Sport mir jedoch nie Spaß gemacht hat, ich dies trotzdem tue, da ich einen schönen Körper und Anerkennung möchte, bin ich extrinsisch motiviert.

Extrinsisch motiviert zu sein, kann uns gut dabei helfen, den inneren Schweinehund zu überwinden (wer macht schon gerne die Steuererklärung😉), sollte bei der beruflichen Entscheidung jedoch nicht die Haupttriebfeder sein. Denn es birgt die Gefahr langfristig unzufrieden zu sein.

Vielmehr ist es ratsam, den Schritt in die Selbstständigkeit aus dem eigenen Wollen und dem eigenen Interesse heraus, zu starten. Besonders zu Beginn, wenn noch lange Durstphasen in Puncto Kundengewinnung und Einkommen auf Dich warten, brauchst Du eine hohe intrinsische Motivation, um durchzuhalten. Dir immer wieder vor Augen führen zu können, warum Du das alles eigentlich machst. Wer auf schnellen Erfolg, Geld und Anerkennung aus ist, kann hier bereits zu Beginn schnell frustriert werden.

Für mich war von Anfang an klar, dass ich mich mit Coaching selbstständig machen will, da mich die Zusammenarbeit mit Menschen erfüllt und mir die Beschäftigung mit den zahlreichen und vielfältigen beruflichen und privaten Themen unglaublichen Spaß macht. Auch, ohne das am Ende des Tages ein bestimmter Betrag auf meinem Konto landet.

5 Vor- und Nachteile, wenn Du planst Dich selbstständig zu machen.

Die nachfolgenden 5 Vor- und Nachteile, die ich ebenfalls häufig im Coaching mit meinen Klient:innen eruiere, solltest Du bedenken, wenn Du in der Phase bist abzuwägen, ob Du Dein eigenes Business aufbauen willst.

5 Vorteile in der Selbstständigkeit:

1. Flexible Zeitgestaltung.

Du kannst Dir als Selbstständige:r Deine Zeit viel freier einteilen, als in einem Angestelltenverhältnis. Je nach Branche, kannst Du Deine Arbeitszeiten so für Dich festlegen, wie es für Dich am besten passt. Diesen Punkt erlebe ich immer wieder als großen Vorteil. Es gibt Tage, da fang ich sehr früh an zu arbeiten, einfach weil ich schon wach bin und Tage, da kann ich mir die Freiheit rausnehmen, später zu starten, auszuschlafen und in Ruhe zu frühstücken. Herrlich.

2. Etwas Eigenes mit Mehrwert schaffen.

Mich erfüllt der Gedanke, dass ich mir mein eigenes Business selbst aufgebaut habe und das gleichzeitig noch dazu beiträgt, einen eindeutigen Mehrwert zu schaffen. Mit meinen Coachings helfe ich anderen Menschen dabei, beruflich neu durchzustarten und das beste auch sich und ihrem Business oder ihrer Karriere zu machen. Viele meine Klient:innen berichten mir immer wieder davon, wie unglücklich sie in ihrem Job sind, da sie in diesem keinen Sinn oder Mehrwert für sich sehen. Und mehr denn je ist das Bestreben einer Tätigkeit mit Sinn nachzugehen, groß. Genauso auch bei Dir?

3. Sein:e eigene:r Chef:in sein.

Als Solo- oder Multipreneur bist Du für Dich und Dein Unternehmen selbst verantwortlich. Es gibt keine:n miesgelaunte:n oder inkompetente:n Chef:in, der/die auch noch sagt, was Du zu tun oder zu lassen hast. Du selbst kannst frei entscheiden, wie Du Deine Tätigkeiten und Dein Unternehmen strukturierst. Mich freut besonders, dass ich mir immer wieder überlegen kann, wie ich mich weiter entwickeln möchte. Ich selbst kann bestimmen, wie, in welchen Umfang und zu welcher Zeit ich das mache.

Das war früher im Angestelltenverhältnis anders und hat mich frustriert. Oft gab es keine finanzielle oder zeitliche Unterstützung für Weiterbildungen, es fehlte an einer Führungskraft, die mich in meiner Weiterentwicklung unterstützt hat oder aber die Themen, in denen ich mich hätte fortbilden können, waren stark limitiert.

4. Dich ständig weiterentwickeln zu können.

Ob im eigenen Business oder persönlich. Als Selbstständige:r bist Du immer dran, etwas zu verändern, zu verbessern und neu zu gestalten. Auch persönlich lernst Du ständig dazu. Du setzt Dich mit Dir selbst auseinander, überwindest Ängste, verschiebst Grenzen, entwickelst neue Kompetenzen und wächst somit über Dich selbst hinaus.

5. Aufstieg auf der Finanz- und Karriereleiter.

Je nach Branche und Unternehmen, gibt es im Angestelltenverhältnis keine Möglichkeit, groß aufzusteigen und am Ende des Monats mehr auf dem Konto zu haben. In meinem damaligen Job als Psychotherapeutin in der Klinik, hätte ich noch die Möglichkeit gehabt zur „Leitenden Psychologin“ aufzusteigen, das wäre es dann aber auch schon gewesen. Auch finanziell gesehen gab es ein bestimmtes Limit, über das ich nicht hätte hinaus kommen können. Egal, wie viel und gut ich gearbeitet hätte.

Mit einem eigenen Business hingegen, das auf einer soliden und lukrativen Gesamtstrategie fußt, kannst Du Dein Einkommen selbst bestimmen und skalierbar machen.

Es fehlt Dir noch an einer zielführen Gesamtstrategie für Dein Business? Dann vereinbare doch gleich ein kostenloses Erstgespräch mit mir und lass uns gemeinsam schauen, wie wir Dich und Dein Business ganz nach vorn bringen.

5 Nachteile, wenn Du Dich selbstständig machst.

Natürlich gibt es neben den vielen Vorteilen, die eine Selbstständigkeit mit sich bringt, auch einige Nachteile. Es lohnt sich also, wie bei jeder Entscheidung für oder gegen etwas, alle Aspekte zu betrachten und für sich selbst zu bewerten. Nur Du allein weißt, was Du bereit bist in Kauf zu nehmen und auf was Du notgedrungen verzichten kannst.

Viele meiner Klient:innen, ebenso wie ich, sind bereit einige der unten genannten „Opfer“ zu erbringen, da für uns die Vorteile eines eigenen Business klar überwiegen. Es ist jedoch genauso richtig, sich gegen eine Selbstständigkeit zu entscheiden. Nicht für jeden ist die Selbstständigkeit „das Richtige“, vor allem dann nicht, wenn die Nachteile zu schwer wiegen. Ich habe einige Klient:innen betreut, die sogar mit großer Freude zurück ins Angestelltenverhältnis gegangen sind und bis heute sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung sind.

Hier findest Du nun fünf große Nachteile, ein eigenes Business zu haben.

1. Du musst für alles selbst aufkommen

Der Vorteil eines Angestelltenverhältnisses liegt darin, dass Du über Deinen Arbeitgeber kranken- und sozialversichert bist und ein regelmäßiges Einkommen erwarten kannst. Als Selbstständige:r  musst Du selbst dafür sorgen, Dich entsprechend selbst zu versichern und privat vorzusorgen. Auch unregelmäßige Einkünfte sollten von Dir abgefangen werden können. Bedenke zudem, dass alle Steuern von Dir selbst abzuführen oder im Voraus, wie bei der MwSt-Vorauszahlung, zu leisten sind. Du solltest also von Anfang Deine Selbstständigkeit an so planen, dass Du im Zweifelsfalle genug Rückenlagen oder andere finanzielle Mittel hast, auf die zurückgreifen kannst.

Solltest Du dabei Unterstützung benötigen, zögere nicht, mit mir in Kontakt zu treten und ein kostenfreies Erstgespräch zu vereinbaren. Um, die für Dich passende und lukrative Gesamt-Business-Strategie zu entwickeln.

2. Du musst Dir viele verschiedene Kompetenzen aneignen.

Gerade zu Beginn und vor allem dann, wenn Du als Solopreneur Dein Business allein aufziehst, bist Du „Mädchen für alles“. Du bist Sekretär:in, Buchhalter:in, Marketing-Experte:in, Kundenberater:in, Webdesigner:in, Autor:in, Geschäftsinhaber:in und Kaffeezubereiter:in in einem. Dies kann mitunter sehr anstrengend sein, da Du mehrere Rollen gleichzeitig bedienen und Dir in kürzester Zeit neue Skills aneignen musst.

Ich erinnere mich noch gut, wie erschöpft ich zu Beginn meiner Selbstständigkeit war. Mich in so viele und neue Themenbereiche gleichzeitig einzuarbeiten, war schon ein großer Kraftakt. Als Psychotherapeutin und Coach hatte ich keinerlei Ahnung von Marketing. Geschweige denn davon, wie man mit WordPress arbeitet, Newsletter und Design-Templates erstellt und so vieles mehr.

3. Du bist Dein:e eigene:r Chef:in.

Zunächst kann es ganz schön verlockend klingen, niemanden mehr über sich zu haben und auch von nervigen Kolleg:innen verschont zu bleiben. Es kann jedoch mitunter sehr einsam sein, allein zu arbeiten. Vor allem dann, wenn Du keine Mitarbeiter:innen oder Kundenkontakte hast, weil Du solo-selbstständig und online arbeitest. Aber auch als Unternehmensinhaber:in und Chef:in, sind Einsamkeitsgefühle keine Seltenheit. Es fehlen häufig Gleichgesinnte, mit denen man sich austauschen kann.

Viele konnten diese Einsamkeitsgefühle zu Zeiten des Lockdowns und Homeoffice deutlich spüren. Einige meiner Klient:innen berichteten mir, wie einsam sie sich gefühlt haben. Es fehlte der persönliche Austausch vor Ort mit (Geschäfts-) Kolleg:innen, Kund:innen, oder Mitarbeiter:innen. Sie vermissten die gemeinsame Mittagspause und den lustigen Schnack beim Kaffee.

4. Leben mit Unsicherheiten.

Im Gegensatz zum Angestelltenverhältnis, musst Du Dich als Selbstständige:r bzw. Unternehmer:in ständig mit verschiedenen Unsicherheiten auseinandersetzen. Das kann mitunter sehr nervenaufreibend und anstrengend sein. Je nachdem auch, wie viel gefühlte Sicherheit Du in Deinem Leben brauchst. Im eigenen Business bist Du permanent damit konfrontiert, mit finanziellen Schwankungen klar kommen zu müssen, Kundenflauten auszuhalten, Marktveränderungen im Blick haben zu müssen und Entscheidungen treffen zu müssen, deren Ausgang Du nicht vollends antizipieren kannst.

5. Hoher Workload.

Das eigene Business aufzubauen und nach vorn zu bringen, kann sehr viel Zeit kosten. 50-70 Arbeitsstunden pro Woche sind keine Seltenheit und das über einen längeren Zeitraum. Ich erinnere mich an eine Klientin, die zusammen mit ihrem Mann ein Hotel im Süden eröffnet hat. Über zwei Jahre arbeiteten beide täglich 12 Stunden und mehr, machten keinen Urlaub und sahen Freunde und Bekannte, so gut wie nie. Ihr Einsatz wurde am Ende mit Erfolg belohnt, doch bis dahin benötigte es viel Kraft, Durchhaltevermögen und Verzicht. Nicht immer muss es wie bei meiner Klientin laufen, doch Du solltest Dir bewusst sein, dass es Phasen gibt, in denen es viel Arbeitsinput benötigt und Du wenig Zeit für Familie, Freunde und Hobbies haben wirst.

Mein Fazit: Selbstständigkeit definitiv Ja!

Auch nach einigen Jahren in meiner Selbstständigkeit, überwiegen für mich persönlich nach wie vor und ganz eindeutig, die Vorteile einer Selbstständigkeit. Die vielen Freiheiten, Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, sowie das Kreieren einer wohltuenden Work-Life-Balance überstrahlen alle Nachteile. Natürlich gab es immer mal wieder Zeiten, in denen ich darüber nachgedacht habe, wie schön „sicher“ ein Angestelltenverhältnis ist, doch am Ende wurde mir jedes Mal wieder klar, was ich an meinem eigenen Business so schätze. Und das bin ich nicht bereit aufzugeben.

Wie ist das bei Dir? Welche Vor- und Nachteile in Puncto Selbstständigkeit erlebst oder kennst Du? Hinterlasse mir doch einen Kommentar.

Warum Du als Freelancer, Berater:innen, Coach und Selbstständige:r unbedingt weitere Einnahmequellen brauchst!

Einnahmequellen

Einnahmequellen – Warum es Sinn macht, mehrere zu haben.

Als Freiberufler:in, Selbstständige:r oder Unternehmer:in sind wir für unsere Einnahmen selbst verantwortlich. Insbesondere zu Beginn kann es zäh sein, wenn die Auftragslage noch nicht wirklich gut und die Einnahmequellen gering sind. Aber auch später kann es aufgrund verschiedener Faktoren dazu kommen, dass der Kundenfluss temporär stagniert oder die Einnahmen schwanken. Wenn Du wissen willst, warum es sich für Dich lohnt auf mehrere Einnahmequellen zurückzugreifen und welche die 10 lukrativsten sind, lies jetzt weiter!

PLUS – Mein EXTRA für Dich: Wenn Du gerade planst oder dabei bist, Deine Selbstständigkeit zu starten, dann hole Dir meine Business Checkliste für 0 € zum Download. Erfahre welche 6 wichtigen Schritte Du bei dem Thema Business Aufbau unbedingt beachten solltest. Die Checkliste findest Du am Ende des Blogartikels.

Sichere Finanzplanung – Das Drei Säulen Prinzip

Als ich vor einigen Jahren in meine Selbstständigkeit gestartet bin, habe ich diese strategisch auf drei Säulen aufgebaut. Hierbei habe ich mir bildlich ein Dach mit drei soliden Säulen vorgestellt. Meine Überlegung war: Sollte einmal eine Säule wegbrechen, weil der Markt sich verändert, die Anfrage nachlässt oder andere unerwartete Dinge auftreten, konnte ich mir sicher sein, dass meine zwei anderen Säulen weiterhin das Dach (meine Selbstständigkeit und Finanzen) tragen konnten. Und ich sollte recht behalten. Denn meine Überlegungen wurden einer harten Bewährungsprobe unterzogen.

Neben meiner Tätigkeit als Coach, Beraterin, Trainerin und Speakerin habe ich damals noch eine eigene Yogaschule geleitet. Diese lief bis zu Beginn der Corona-Krise im Jahr 2020 auch wunderbar. Die verhängten Lockdowns, die zu spät gezahlten Hilfen und oben drein noch Kund:innen, die reihenweise Kurse stornierten und ihre Verträge kündigten. Meine bislang fluoreszierende „dritte Säule“ brach innerhalb weniger Wochen massiv ein. Dies war bisher meine schwierigste Zeit im Business, finanziell, wie auch mental. Und genau in diesem Moment war ich froh, weitere Einnahmequellen zur Verfügung zu haben. Dadurch konnte ich mich über die Krise hinweg weiter finanzieren und alle laufenden Kosten decken, ohne an meine „Notreserve“ ranzumüssen. Auch viele meiner Kund:innen und Bekannte aus dem Kreise der Solo- und Multipreneure, die ihr Business auf mehrere „Töpfe“ verteilt haben berichteten mir, wie entlastend dies zu der Zeit der Corona-Krise war. 

Zusammenfassend gesagt macht es also definitiv Sinn, ob zu Beginn oder auch noch später in der eigenen Tätigkeit, mehrere Einnahmequellen zur Verfügung zu haben.

Des Weiteren solltest Du auch sicher gehen, dass Du Dir eine solide Gesamt-Business Strategie erarbeitet hast, die Dir dabei hilft eine finanzielles Fundament zu schaffen, mit dem Du planen kannst. Solltest Du dabei Unterstützung brauchen, kontaktiere mich gern und wir schauen gemeinsam, wie wir Dein Business lukrativer machen und ganz nach vorn bringen.

10 lukrative Einnahmequellen für Freelancer, Selbstständige und Unternehmer:innen

  • A wie authentisches Affiliate Marketing.

Nutze Deine Website oder Deinen Blog, um mit dem Prinzip „Partnerprogramme“ Geld zu verdienen. Konkret bedeutet dies, Du machst Werbung für einen Shop oder für Produkte über einen Link, den Du bei Dir auf Deiner Seite platzierst. Klicken Deine Kund:innen diesen Link und erwerben etwas in diesem Shop, erhältst Du eine Provision. Besonders Amazon bietet viele solche Partnerprogramme an, es gibt jedoch auch weitere Anbieter. Wichtig ist es aus meiner Sicht einen Partner zu finden, mit dem Du Dich auch wirklich identifizieren und hinter dem Du stehen kannst.

  • E wie ertragreiches E-Book.

Was einmal etwas Mehraufwand bedeutet, kann zum Selbstläufer werden. Wenn Du Dir in einen bestimmten Bereich Wissen angeeignet hast, kann es sich für Dich lohnen ein E-Book zu erstellen und dieses auch zu vertreiben. Gerade als Berater:in, Trainer:in oder Coach:in kann es für Dich von Vorteil sein, ein E-Book zu produzieren. Damit sicherst Du Dir einerseits Deinen Expertenstatus und kannst gleichzeitig auf weitere Deiner Angebote und Produkte verweisen. Hier kannst Du z.B. Rabatte anbieten und somit Deiner Kundschaft den Erwerb Deiner weiteren Dienstleistungen noch schmackhafter machen.

  • G wie google mal: Google Adsense.

Google Adsense bietet Dir die Möglichkeit auf Deiner Website Werbefläche für Werbevertreibende, die mit ihrem Content auf ihre Produkte aufmerksam machen wollen, zu verkaufen. Es braucht zwar etwas Arbeit, Dich in Google Adsense einzuarbeiten und herauszufinden, wie Du am geschicktesten vorgehst, doch der Aufwand kann sich lohnen. Hier mal ein Beispiel: Für 100€ Einnahmen benötigst Du 333 Besucher, die auf die Google Adsense Anzeige klicken. Mehr Besucher, mehr Klicks bedeuten mehr Einnahmen. (Eine gute Auflistung zu Google Adsense und den Einnahmen findest Du auch hier: Klick mich 

  • K wie kundenbringende Kooperationen.

Was ich als sehr großen Zugewinn in meiner Selbstständigkeit gesehen habe (und immer noch sehe), ist die Zusammenarbeit mit anderen Freelancern, Selbstständigen und Unternehmer:innen. Durch die Kooperationen können neue Projekte oder Produkte entstehen, zudem hast Du die Chance, neue Kund:innen zu gewinnen. In Kooperation mit diversen Boulderhallen, ist so in mir die Idee entstanden, Coaching & Bouldern in Form von Workshops (z.B. „Selbstbewusstsein stärken und Mut finden“, „Bouldern für High Performer:innen“, „Boulder-Firmen-Coaching“) zusammen zu bringen, die bis heute für viele neue Kund:innen sorgen.

  • M wie mehrwertschaffende Memberships.

Diese Art von weiterer Einnahmequelle bietet sich an, wenn Du z.B. über einen gewissen Kundenstamm verfügst oder einzelne Inhalte mit Mehrwert verkaufen willst. Viele Coaches bieten ihren Klient:innen Clubmitgliedschaften zu einem gewissen Preis an. Eine Form ist es, monatlich einen Austausch herzustellen und sich gegenseitig zu einem bestimmten Thema auszutauschen bzw. durch den Coach beraten zu werden. Es ist auch denkbar, dass Deine Kund:innen Inhalte, Texte, Apps oder Tools über den Zugang zu einem Club oder über eine Mitgliedschaft bei Dir erwerben können.

  • N wie nützliches Netzwerk.

Du hast noch einen guten Draht zu Deinem ehemaligen Chef oder Ex-Kolleg:innen? Es kann sehr hilfreich sein, Dein Netzwerk zu nutzen, um kleiner Aufträge zu erhalten, Kooperationen auszuhandeln oder auch hier neue Kund:innen zu werben. Greife dabei auf verschiedene Netzwerke zurück. Das kann neben Online Netzwerken, auch der Sportverein sein, in dem Du bist oder die Nachbarschaftshilfe. Je mehr Menschen Du von Deiner Tätigkeit berichtest, um so höher die Chance auf Dich aufmerksam zu machen und potenzielle Kund:innen zu gewinnen. Zudem kann es sein, das gerade jemand in Deinem Bekanntenkreis Unterstützung für einen Bereich suchst, in dem Du die Expert:in bist. Dann heißt es zuschlagen und Hilfe anbieten.

  • R wie richtig relaxendes Retreat.

Sorge für Auszeiten, Intensive Workshops oder Kreativtage, in dem Du ein Retreat verkaufst. Das kann z.B. ein Wochenende  zu unterschiedlichen Themen, wie „Relax & Yoga“, „Coaching Retreat für feinfühlige und selbstständige Frauen“ oder „Create & relate Retreat für kreative Köpfe“ sein. Nach dem 1. Lockdown habe ich damals  mein Yoga Retreat „connect & recharge“ an einem Wochenende für meine Kund:innen veranstaltet. Es war herrlich zu sehen, wie froh alle waren, nach dem Lockdown wieder zusammen zu finden und die eigenen Akkus wieder aufzuladen.

  • S wie schmackhafter Shop.

Wenn Du bereits über einen gewissen Kundenstamm verfügst, kann es Sinn machen, dass Du über einen eigenen Shop nachdenkst, über Du Deine eigenen Produkte verkaufst. Vom gebrandeten Schlüsselanhänger, über Affirmationskarten bis hin zum Meditationskissen. Je nachdem mit welcher Zielgruppe Du arbeitest, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, was Du ihnen als „nice-to-have“ oder wirklich hilfreiches anbieten kannst. Das wunderbare hieran ist natürlich, dass Du Dir damit langfristig ein passives Einkommen aufbauen kannst.

  • V wie Very Important Person-Day.

Mit einem VIP-Day hast Du die Möglichkeit, Deine Dienstleistung an nur einem Tag einer einzigen Person zukommen zu lassen. Du bestimmst einen Tagessatz, die Zahl der Stunden, die ihr zusammenarbeitet und bestimmst den Mehrwert, den Dein:e Kund:in am Ende des Tages mit nach Hause nimmt. So könntest Du z.B. einen 6 Stunden „Selfcare und Deep-Healing Yoga-Day“ verkaufen.

  • W wie wertvolle Workshops.

Nutze Deine Expertise und Dein Wissen und kreiere daraus einen Workshop. Diesen kannst Du ganz einfach vor Ort oder Online anbieten. Deinen Workshop kannst Du über eine Plattform, wie z.B. Digistore24 anbieten. Außerdem ist hierbei der Wiederverwertung ziemlich hoch. Du kannst daraus auch Folge-Workshops oder Online Kurse entwickeln und zum Verkauf anbieten.

Du planst oder bist gerade dabei, Dein eigenes Business aufzubauen? Dann lies jetzt unbedingt weiter und hole Dir jetzt meine Business Checkliste für 0 €!

Deine Business Checkliste: Diese 6 wichtigen Schritte solltest Du beachten, wenn Du Deine Selbstständigkeit planst.

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Hinterlass mir doch gern ein Kommentar, welcher der Tipps Du planst umzusetzen. Oder Du hast selbst schon mehrere Einnahmequellen? Berichte mir doch von Deinen Erfahrungen.

Wie Du es schaffst, Deine Arbeitszeit effizienter zu nutzen.

 

Arbeitseffizienz


Zeit – könnten wir nicht alle davon mehr gebrauchen?

Hast auch Du das Gefühl, mehr Arbeit als Zeit zur Verfügung zu haben? Und schaust auch Du auf die Uhr mit dem Gedanken „Eigentlich steht noch so viel an, was ich bearbeiten oder erledigen möchte, doch die Zeit scheint gegen mich zu arbeiten.“ ?

Heute möchte ich Dir in diesem Blogbeitrag zeigen, welche die fünf häufigsten Fehler sind, die dazu führen, dass Du zu wenig in Deiner Arbeitszeit schaffst und Deine Arbeits-Performance wenig effizient und zielführend ist. Dabei teile ich mit Dir meine Erfahrungen und meine Learnings.

MEIN EXTRA FÜR DICH: Lerne meine drei effektivsten Tools kennen, damit Du zufriedener bist, mehr in Deiner Zeit schaffst und auch Raum für die Dinge findest, die sich außerhalb Deiner Arbeitszeit befinden.

Zeitmanagement – Der Schlüssel zu mehr Effizienz

Zeitmanagement. Ein Begriff, über den Du früher oder später stolpert, wenn Du Dich damit befasst, wie Du Deine Arbeitsleistung und generell Deine Zeitplanung verbessern kannst. Und in der Tat wirst Du erfolgreicher und effizienter sein, wenn Du beginnst, Deine Zeit sinnvoll einzuplanen, Aufgaben zu priorisieren und zu delegieren. Zudem solltest Du noch weitere wichtige Faktoren beachten, wenn es darum geht mehr aus Deiner Zeit rauszuholen.

Wer kennt es nicht? Der Arbeitstag beginnt und es stehen viele Aufgaben auf dem Plan, die bearbeitet werden wollen. Manchmal erscheint es uns, als tue sich ein riesiger, nicht enden wollender Berg vor uns auf. Wo sollen wir da nur anfangen? Welche Aufgabe sollen wir zuerst erledigen? Wie sollen wir das alles nur in der Zeit schaffen? Und am Ende eines gefühlt langen und arbeitsreichen Tages, finden wir uns wieder frustriert und müde auf dem Sofa wieder. Von dem Gefühl, das sich unser Leben leicht anfühlt und wir zufrieden den Feierabend einläuten, scheinen wir Lichtjahre entfernt. Dabei haben wir doch wirklich viel abgearbeitet. Nur gefühlt, sind wir irgendwie nicht wirklich voran gekommen. Der Stapel an Dingen, die wir erledigt wissen wollen, wird einfach nicht kleiner. Doch woran liegt das? Stichwort Produktivität und Fokus.

Mit Fokus und der richtigen Priorisierung zu mehr Produktivität

Wenn wir unseren Arbeitsalltag, unsere Art und Weise zu arbeiten und den Umgang mit Zeit einmal genauer betrachten, kann das schon viel Aufschluss darüber geben, warum wir gefühlt mehr Arbeit als Zeit haben. Ich kenne Zeiten, da habe ich Unangenehmes oder Anstrengendes, gern mal vor mir hergeschoben, mich abgelenkt, mich mit unwichtigeren und schnell abzu arbeiteten Dingen befasst und meinen Leistungspeak (wann im Alltag ich am Produktivsten bin) nicht bedacht. Die Folge: Ich war wenig effizient, hatte z.T. den Fokus verloren und bin nicht so voran gekommen, wie ich es mir gewünscht und vorgenommen hatte. Was hatte ich falsch gemacht?

Erfahre hier die fünf häufigsten Fehler, die auch ich zu Beginn meiner Selbstständigkeit gemacht habe und die Du unbedingt vermeiden solltest!

1.) Ich habe den Fokus nicht richtig gesetzt.
Als vielseitige und interessierte Solopreneurin gehe ich in meiner Selbstständigkeit unterschiedlichen Tätigkeiten nach. Zunächst nichts Verwerfliches. Meine Begeisterung für neue und spannende Projekte, ist bis heute ungebrochen. Nur früher habe ich dazu tendiert, zu viele Töpfe gleichzeitig aufzumachen und zu bedienen. Das Ergebnis? Ich war nie zufrieden, hatte meinen Fokus verloren und mich öfter überfordert gefühlt. Mir war einfach nicht mehr klar, welches Ziel ich eigentlich als nächstes erreichen wollte und was noch warten kann/darf/sollte. Die Lösung: Setze einen klaren Fokus. Was ist wichtig? Was willst Du konkret in den nächsten drei, sechs oder 12 Monaten erreichen? Behalte das große Ziel im Auge und teile es in kleine, erreichbare Etappenziele auf. Damit sorgst Du auch dafür Dir, viel eher zu Erfolgserlebnissen zu kommen und Deine Motivation zu steigern bzw. beizubehalten.

2.) Ich habe nicht Nein gesagt.
So viele Dinge, die ich machen wollte, so vieles das mich interessierte. Und dann noch das Bestreben lieber Sachen zu bearbeiten, die mir schnell ein gutes Gefühl von „Super. Erledigt!“ gaben. Am Anfang meiner Selbstständigkeit habe ich schnell „Ja“ zu Projekten, Zusammenarbeiten und Kooperationen gesagt. Auch im Privaten war ich stets zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wurde. Doch auch hier bekam ich die Quittung. Ich hatte am Ende so viel zu tun, dass ich nur noch wenig Raum für mich selbst und meine Freizeit hatte. Müde, kaputt, ausgelaugt und unzufrieden. Über die Zeit habe ich gelernt, wie effektiv und wohltuend es ist „Nein“ sagen zu können. Gerade im Job oder im eigenen Business laufen wir Gefahr auszubrennen, wenn wir nicht lernen Grenzen zu setzen und „Nein“ zu sagen. Bzw. sollten wir nur dann wirklich „Ja“ zu etwas sagen, wenn es uns nicht schadet und wir unsere großen Ziele dabei nicht aus dem Blick verlieren.

3.) Ich habe meine Aufgaben nicht priorisiert.
Ein Fehler, den ich ebenfalls zu Beginn oft gemacht habe und den auch meine Klient:innen immer wieder bei sich selbst erkennen. Viele Aufgaben, die bearbeitet werden wollen, doch die Zeit dafür ist begrenzt. Statt also einfach ohne Plan drauf loszuarbeiten, Deine zeitlichen Ressourcen wenig effizient zu nutzen und Deine Ziele aus den Augen zu verlieren, lohnt es sich die Aufgaben sinnvoll zu priorisieren. Das bedeutet zu analysieren und evaluieren. Was steht als nächstes an? Was ist nun wichtig und dringlich, sollte also am besten sofort bearbeitet werden? Was kann noch warten?
Mein Lieblingstool, um Deine Aufgaben sinnvoll zu priorisieren, stelle ich Dir weiter unten vor (Eisenhower Methode).

4.) Ich habe meine Woche nicht reflektiert.
In meinen Coachings erhalten meine Klient:innen jede Woche die Möglichkeit, ihre Woche zu reflektieren und zu bewerten. Sie resümieren was sie erreicht haben, was sie verbessern können und was sie in der nächsten Woche planen zu erreichen. Einige Zeit habe ich gearbeitet, ohne rückblickend zu betrachten, wie ich voran gekommen bin und welche Ziele ich wirklich erreicht habe. Vor allem habe ich nicht betrachtet, was mich davon abgehalten hat, meine Aufgaben effizient und effektiv zu erledigen. Dies ist für mich inzwischen essenziell. Wie sonst kann ich mein Arbeitsweise verbessern, wenn ich nicht weiß, an welchen Stellschrauben ich drehen soll und was ich verbessern kann?

5.) Ich habe meinen Leistungspeak nicht bedacht.
Lerche oder Eule? Es ist wichtig zu wissen, wann wir am produktivsten sind. Denn es gibt ihn, den Leistungspeak. Also den Zeitpunkt des Tages, an dem wir am meisten umsetzen und am effektivsten arbeiten können. Ich war noch die klassischen Arbeitszeiten (8-17 Uhr) meiner Festanstellung gewöhnt. Zu Beginn meiner Selbstständigkeit habe ich diese Zeiten übernommen und dabei nicht bedacht, wann ich eigentlich am meisten für mich rausholen kann. Das hat mich mitunter viel Zeit und Effizienz gekostet. Ich wusste, ich muss etwas ändern. Und zum Glück kann ich mir als Solopreneurin meine Arbeitszeiten flexibel gestalten. Erfreulicherweise ist das auch bei immer mehr Festanstellungen so, dass Arbeitgeber:innen diesen Gamechanger für mehr Effizienz beachten und ermöglichen. Was ich konkret gemacht habe: Selbstbeobachtung. Über eine Woche habe ich mich betrachtet und notiert, wann ich die meiste Konzentration und Energie aufbringe. Daraufhin habe ich begonnen meine Tätigkeiten besser zu strukturieren. Dinge, die viel Konzentration benötigen erledige ich nun gern direkt am Morgen, leichte Aufgaben lieber um das „Mittagstief“ herum und Tätigkeiten die meine Kreativität erfordern, lieber abends. Reflektiere auch Du Deinen Leistungspeak! Du wirst erstaunt sein, wie viel mehr Du bis zum Ende einer Arbeitswoche schaffst.

Effektive Tools, um mehr aus Deiner Arbeitszeit rauszuholen

Heute teile ich mit Dir meine drei meist genutzten Tools, die ich sowohl für mich selbst, als auch für meine Coaching Klient:innen nutze. Und Hand aufs Herz, willst Du nicht auch lieber am Ende des Tages zufrieden Feierabend machen können mit dem Wissen, effektiv und erfolgreich Deine Dinge erledigt zu haben? Und bestenfalls nach dem Arbeitstag noch Zeit und Energie für Dich selbst, Deine Familie und Freizeit zu haben? Wenn Du das mit „Ja!“  beantworten kannst, dann lies jetzt unbedingt weiter.

A) Eisenhower Prinzip
Hierbei ordnest Du die Aufgaben, die Du zu erledigen hast, nach Wichtigkeit und Dringlichkeit ein. Dadurch nimmst Du eine Priorisierung und Strukturierung für den Tag und die gesamte Woche vor. Es gilt das Prinzip Wichtigkeit vor Dringlichkeit. Benutze die Buchstaben A-D wie folgt:

A= Wichtig und dringend
B= Wichtig, aber nicht dringend
C= Dingend, aber nicht wichtig
D= Nicht dringend und nicht wichtig

Gerade als Selbstständige:r oder Unternehmer:in, jedoch auch als Privatperson, ist es wichtig daraus ableitend zu entscheiden, was am besten selbst durchgeführt werden sollte (A) und was delegiert werden kann (C).

B) Pausenzeiten einhalten und Resilienz fördern
Pause einhalten und machen. Was so simpel klingt, gelingt vielen jedoch nur selten. Vielleicht hast Du Dich selbst schon einmal dabei ertappt, wie Du Deine Pause verkürzt oder gar nicht gemacht hast? Wie Du nebenher gegessen und noch schnell E-Mails bearbeitet hast? Dabei sind kleinere und größere Auszeiten am Tag immens wichtig, wenn Du effizient arbeiten willst und dauerhaft! gesund bleiben möchtest.
Allen voran: Wir sind keine Maschinen (und auch diese können bei permanenter Belastung den Geist aufgeben). Selbst unser Handy benötigt beizeiten einen Aufladungsprozess. So auch Du und vor allem Dein Gehirn. Neurowissenschaftler wissen um den positiven Effekt, den kleine Pausenzeiten auf unsere Produktivität, Kreativität und Lernvermögen nehmen. Zudem kann ein dauerhaftes „unter-Strom-sein“ zur erhöhten Ausschüttung von Cortisol (=Stresshormon) führen und langfristig unserem Immunsystem schaden und den gesamten Organismus schwächen.

Mein Tipp: Ich selbst nutze die kostenlose App „Work & Rest“, um alle 45 Minuten eine kurze Pause einzulegen. Ich stehe dann auf, trinke etwas,  gehe ein paar Schritte oder dehne mich. Nach 10 Minuten gehe ich dann wieder an meine Arbeit. Probiere es doch selbst gleich aus!

PS: Solltest Du Probleme mit klassischen Verspannungen, wie Rücken-  oder Nackenschmerzen haben, dann kann Yoga Dir exzellent dabei helfen, diese wieder loszuwerden. Übe doch gleich mal mit meinem kostenfreien Youtube Yogavideo. Zum Link geht hier: Yoga mit Vivien 

C) Ordnung ist das halbe Leben.
Diesen Satz hast Du bestimmt auch schonmal gehört. Und da ist auch wirklich etwas Wahres dran. Nicht umsonst schießen in den letzten Jahres immer mehr „Ordnungs-Coaches“ aus dem Boden. Wer effektiver arbeiten will, sollte Ordnung am Arbeitsplatz und auch auf dem Rechner (Handy, etc.) halten. Wenn Du erst ewig nach Unterlagen, Dokumenten und Ordnern suchen musst, kann Dich das mitunter sehr viel Zeit kosten. Zeit, die Du eigentlich nicht hast und sicherlich lieber für schönere oder sinnvollere Dinge nutzen willst. Kreiere also eine klare Struktur, miste einmal gründlich aus. Auch in den eigenen vier Wänden kann es wohltuend sein, eine klare Anordnung von Gegenständen und Unterlagen vorzunehmen. Du verbrauchst einfach weniger gedankliche Kapazität. Ein weiterer Tipp ist es, dass Du Deine Arbeitsabläufe effektiver organisierst. Bekannt ist z.B. Outlook, ein E-Mail-Programm mit mehreren Funktionen gleichzeitig. Mit Outlook kannst Du E-Mails verfassen, Deine Termine koordinieren, Erinnerungen und Deadlines setzen, sowie wichtige Adressen und Aufgaben eintragen.

Ich bin gespannt, wie Du mit den Tipps zurecht kommst. Teile doch gern Deine Erfahrungen mit mir und hinterlasse mir einen Kommentar.

So erkennst Du Deine Bedürfnisse und lernst sie zu kommunizieren

Schwierige Konflikte, Frust und Unzufriedenheit – Wenn dies keine Fremdworte für Dich sind und Du wissen willst, was Du dagegen tun kannst, lohnt es sich für Dich weiterzulesen. Erfahre in diesem Beitrag, in wie fern Deine Bedürfnisse zu unangenehmen Gefühlen und Situationen führen können. Und warum es wo wichtig ist, Deine Bedürfnisse wahrnehmen und besser kommunizieren zu können.

Was sind eigentlich Bedürfnisse?

Häufig erlebe ich in meinen Coachings, als auch in meinen Workshops und Trainings in Unternehmen, dass die wenigsten Menschen sich darüber im Klaren sind welche Bedürfnisse sie haben. Sie spüren meist nur, dass sie „irgendwie“ unzufrieden sind und ihnen einige Dinge in ihrem Leben nicht gefallen. Den Wunsch, die eigene Situation zu verbessern, äußern all meine Klient:innen. Doch wie lässt sich eine Situation verbessern, wenn ich nicht genau weiß, was mich eigentlich stört und was ich konkret verändern kann? Und vielleicht geht es Dir genauso?

Dann lohnt es sich einmal tiefer zu blicken, Deine Bedürfnisse kennen zu lernen und so zu innerer Klarheit zu gelangen. Damit Du Frust und Unzufriedenheit mühelos in Ausgeglichenheit und Leichtigkeit wandelst.

Doch was genau ist eigentlich ein Bedürfnis?

Betrachten wir einmal eine gängige Definition von „Bedürfnis“: In der Psychologie verstehen wir unter dem Begriff Bedürfnis einen Zustand von Mangel, verbunden mit dem Wunsch diesen zu beseitigen. Den Antrieb diesen Mangelzustand zu beheben wiederum, definieren wir als Motivation.

„Wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse nicht ernst nehmen, tun es auch andere nicht.“ – Marschall B. Rosenberg

Ein Bedürfnis ist also auch immer etwas Notwendiges. Etwas, das nach Erfüllung sehnt, damit wir keinen langfristigen körperlichen, geistigen oder seelischen Schaden davon tragen. Ohne das zugrundlegende Bedürfnis nach Hunger, Durst oder körperliche Nähe könnten wir als Säugling nicht überleben. Damit wir auch deutlich, was ein Bedürfnis von einem Wunsch unterscheidet. Ein Wunsch bezieht sich stets auf etwas, nachdem wir uns sehnen, ohne davon existenziell abhängig zu sein. Wenn wir also von einem großen Garten mit Haus träumen und uns diesen Wunsch nie erfüllen werden, können wir dennoch davon ausgehen ohne allzu großen Schaden für uns weiter leben zu können.

Welche Bedürfnisse gibt es?

Nachdem nun wissen, was mit dem Begriff „Bedürfnis“ gemeint ist, stellt sich anschließend die Frage, welche Bedürfnisse es eigentlich gibt? Könntest Du adhoc sagen, welche Bedürfnisse Du gerade in Dir trägst? Nein?Keine Sorge. So geht es den meisten. Und bevor ich Psychologie studierte, hatten ich keine Ahnung von Bedürfnissen. Wie auch, lebend in einer Gesellschaft die mehr auf Leistung, als auf das individuell Wohlergehen fokussiert. Jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern, in der Schulzeit etwas über meine Gefühle und Bedürfnisse gelernt zu haben. Vielleicht war es bei Dir anders, vielleicht aber auch genauso.

Es trifft Dich also keine Schuld, genauso wenig, wie die Menschen um Dich herum, die eigenen Bedürfnisse weder zu kennen, noch richtig wahrnehmen und äußern zu können. Das zu ändern, liegt allerdings in Deiner Hand. Und das ist die gute Nachricht! Wir können lernen, uns selbst besser zu verstehen. Darüber hinaus können wir es schaffen, unser Gefühl für uns selbst zu verfeinern und unser Innenleben leichter begreifen zu können. Das wiederum macht es am Ende auch im Zwischenmenschlichen einfacher. Wenn Du weißt, was Du brauchst und was Du möchtest und dies adäquat formulieren kannst, ersparst Du Dir viel Ärger und Frust.

-> Welche Bedürfnisse in uns liegen, das erfährst Du hier:

Eine brauchbare Erklärung zum Thema Bedürfnisse liefert der Psychologe Klaus Grawe. Er postulierte mit seiner Konsistenztheorie, die einer guten wissenschaftlichen Validität unterliegt, dass uns Menschen vier zugrunde liegende Bedürfnisse innewohnen, nach dessen Erfüllung wir streben.

Grawe´s vier Grundbedürfnisse:

1.) Das Bedürfnis nach Bindung
Bereits Säuglinge haben ein hohes Bedürfnis nach Bindung. Ohne das Umsorgen wichtiger Bezugspersonen, können wir als Säuglinge nicht überleben. Zudem wird hier der Grundstein für die Entwicklung unseres „Urvertrauens“ gelegt. Zudem entwickeln wir hier die Überzeugung, ob wir die Welt als einen sicheren oder unsicheren Ort erleben. Frühe negative Erfahrungen, wie z.B. der Verlust wichtiger Bezugspersonen kann unser Bindungsverhalten und unser Vertrauen in verlässliche Beziehungen nachhaltig beeinflussen.

Wenn unser Bedürfnis nach Bindung nicht erfüllt ist, fühlen wir uns: allein, einsam und/oder ausgegrenzt.

2.) Das Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle
Darunter verstehen wir das Bestreben, die Welt und die Dinge um uns herum verstehen zu wollen, genauso, wie zukünftige Ereignisse und Entwicklungen vorhersehen und beeinflussen zu können.

Wenn diese Bedürfnis nicht erfüllt ist, fühlen wir uns: unsicher, in Abhängigkeit, handlungsunfähig, ängstlich.

3.) Das Bedürfnis nach Selbstwerterhöhung 
Hierbei handelt es sich um das Verlangen sich selbst als gut, kompetent und wertgeschätzt zu erleben. Ein Bedürfnis, das wir seit der Kindheit in uns tragen und auch im Erwachsenenalter beibehalten. Frust kann ein Zeichen für einen Mangel an Anerkennung sein, sei es z.B. weil der/die Chef/in zu wenig oder keine Anerkennung ausspricht oder unser/e Partner/in uns zu wenig oder gar nicht wertschätzt.

Bei unzureichender Erfüllung stellt sich ein Gefühl von: ungeliebt, ungeachtet und wertlos ein.

4.) Das Bedürfnis nach Lustgewinn und Unlustvermeidung
Damit ist unser Bestreben gemeint, angenehm erlebte Zustände herbeizuführen und möglichst unangenehme Momente zu vermeiden. Wir erleben dies z.B. in dem wir beginnen zu prokrastinieren oder Dinge vor uns herschieben. Im Grunde genommen erst einmal normal und menschlich. Im Laufe unseres Lebens sollten wir allerdings lernen, eine gute Balance zwischen diesen beiden Polen herstellen zu können. Es ist wichtig, sich beizeiten etwas zu gönnen, ebenso, wie unangenehme Zustände über einen gewissen Zeitraum auszuhalten. Es lohnt sich dabei langfristig zu denken. Eine Weiterbildung kann mit Anstrengung verbunden sein, später jedoch zu Verbesserung der beruflichen und finanziellen Situation beitragen.

Erfüllen wir dieses Bedürfnis nicht, fühlen wir uns: Müde, ausgelaugt, überfordert, eintönig, gelangweilt und/oder abgestumpft.

Weitere Bedürfnisse, die uns inne wohnen.

Neben Grawe´s vier Grundbedürfnissen, gibt es noch unzählig weitere Bedürfnisse, die sich individuell unterschiedlich ausprägen können. So gibt es Menschen, die beruflich oder privat die Herausforderung wollen, die Abwechselung suchen, gern neues lernen und es gibt auch Menschen, die sich wohl fühlen, wenn sie für sich in Ruhe sein können, ihrer gewohnten Struktur nachgehen können und nur wenig nach Veränderung streben.

Abraham Maslow, ein weiterer Psychologe, fasste die menschlichen Grundbedürfnisse hierarchisch angeordnet in einer „Bedürfnispyramide“ zusammen. Er ging davon aus, dass der Mensch unterschiedliche Bedürfnisse hat. Diese finden sich in seinem Modell der Pyramide in fünf Stufen abgebildet wieder. Sobald in etwa 70% der Bedürfnisse auf einer Stufe erfüllt sind, wird die nächste Stufe mit weiteren Bedürfnissen erreicht. Findet ein Bedürfnis seine Erfüllung, besteht keine Motivation mehr, diesem weiter nachzugehen. Dies können wir im beruflichen Kontext gut beobachten. Wir selbst oder ein/e Mitarbeiter/in kann sich besonders anstrengen, wenn es darum geht aus der befristeten Anstellung in eine unbefristete zu gelangen (Bedürfnis: Sicherheit). Sobald dies „erreicht“ wurde, kann die Motivation und damit einhergehende Arbeitsleitung, die zuvor bestand, absinken, da kein inneres Bestreben mehr vorliegt dem Bedürfnis nach Sicherheit in diesem Maße nachzugehen.

Zur Veranschaulichung findest Du die hier die Maslow´sche Bedürfnispyramide:

Maslow Bedürfnispyramide

Bildquelle: Vivien Soppa

Es gibt noch unzählig weitere Bedürfnisse, alle zu listen, würde den Rahmen sprengen. Nachfolgend findest Du ein paar Beispiele.

Mein Tipp: Nutze doch gleich mal die Gelegenheit und notiere Dir, welche Bedürfnisse bei Dir gerade im Vordergrund sind

  • Nähe
  • Ordnung
  • Entspannung
  • Leichtigkeit
  • Lernen
  • Spaß
  • Verstehen
  • Sinn
  • Bedeutung
  • Wärme
  • Ehrlichkeit
  • Etc.

Wie kann ich meine besser Bedürfnisse wahrnehmen?

Um eigene Bedürfnisse besser wahrnehmen zu können, gibt es es unterschiedliche Methoden. Heute stelle ich Dir zwei Methoden vor, die ich für mich, als auch für meine Klient:innen immer wieder gern nutze:

1.) Bodyscan – Achtsamkeitsübung: Eine schnelle und einfache Methode, mit der Du besser nach innen spüren kannst. Suche Dir dafür einen ruhigen Ort und stelle sicher, dass Du nicht gestört wirst. Setze Dir einen Timer auf 10 Minuten. Nun setze oder lege Dich hin, schließe die Augen und atmes 3x tief ein und aus. Nun ziehe die Aufmerksamkeit von außen nach innen, zu Dir selbst. Spüre einmal in Dich hinein. Wir fühlt sich Dein Körper an? Deine Energielevel? Wo spürt Du Anspannung im Körper? Wo Entspannung? Was bräuchtest Du jetzt, um zufrieden und entspannt zu sein? – Die Antwort darauf gibt Dir den Hinweis über Deine Bedürfnisse. Du brauchst gerade Ruhe? Alles klar, dann schau wie Du Dir eine kleine Auszeit nehmen kannst. Du brauchst eher Bewegung? Dann nutze die Zeit und mache ein paar Liegestütze oder spaziere um den Block. Je öfter Du den Bodyscan anwendest, umso leichter wird es Dir fallen zu spüren, was Du gerade brauchst.

2.) Bedürfnis-Töpfe: Jetzt wird es kreativ. Es kann helfen mit dieser visuellen Methode dahinter zu kommen, welche Bedürfnisse in Dir gerade vorherrschend sind und welche nach (mehr) Erfüllung drängen. Male Deine Bedürfnisse (nutze gern die Liste weiter oben) im Form von Töpfen (siehe Schaubild unten) auf. Zeichne auf einem Blatt Papier (oder auf Deinem PC/Handy) unterschiedliche Töpfe und ordne sie dem jeweiligen Bedürfnis zu. Bewerte zunächst auf einer Skala von 0-10, in wie fern Dein Bedürfnis gerade erfüllt ist. Nachdem Du die Bewertung vorgenommen hast, kannst Du die Töpfe entsprechend „ausmalen“. Ist Dein Bedürfnis nur wenig erfüllt, ist der Topf entsprechend wenig gefüllt. Wenn Dein Bedürfnis gerade gut abgedeckt ist, ist wiederum der Topf gut gefüllt. Dies kann Dir nochmal verdeutlichen, an welcher Stelle Du für Dich mehr sorgen kannst und woher ein Gefühl von Frust und Unzufriedenheit stammt. Nämlich immer dann, wenn ein Bedürfnis gerade nicht wahrgenommen oder gestillt wird.

Schaubild: Bedürfnistöpfe

Bedürfnistöpfe

Bildquelle: Vivien Soppa

Wie kann ich meine Bedürfnisse angemessen kommunizieren?

Eine Frage, die ich sehr häufig gestellt bekomme. Und in der Tat, will es gelernt sein, Bedürfnisse angemessen einzufordern und zu kommunizieren.

Allen voran – Du hast ein Recht auf Deine Bedürfnisse. Du hast das Recht sie zu kommunizieren, für Dich einzufordern und für die Erfüllung zu sorgen. Wichtig ist dabei die Art und Weise, wie Du sie einforderst. Eine Möglichkeit, wie Du am besten vorgehen kannst, zeige ich Dir hier mit meiner 3-Schritte-Methode:

1.) Mache Dir Deine Bedürfnisse bewusst: Spüre und blicke tiefer in Dich hinein. Nutze dazu gern auch die Übung „Bodyscan“, die ich Dir weiter oben vorgestellt habe. Frage Dich „Was brauche ich jetzt?“, „Was tut mir gut?“, „Was möchte ich?“ – lausche den Antworten, die aus Deinem inneren jetzt auftauchen.

2.) Sei Dir der Verantwortung bewusst: Nachdem Dir bewusst ist, welche Bedürfnisse in Dir sind und welche nach Erfüllung streben, ist es wichtig diesem Impuls nachzugehen. Mache Dir klar, Du selbst hast es in Dir Hand für Dein Wohlergehen sorgen. Das bedeutet Bedürfnisse zu kommunizieren und für die Erfüllung zu sorgen. Es liegt an Dir, aus der „Opferrolle“ heraus zu treten und das Zepter für Dein eigenes Lebensglück in die Hand zu nehmen. Natürlich gibt es auch immer wieder Situationen, in denen es wichtig ist zu schauen, in wie fern Deinen Bedürfnissen entsprochen wird. Ein Beispiel: Wenn Du schon längere Zeit nach einer Gehaltsverhandlung fragst, sogar konkrete Erfolge vorweisen kannst, doch immer wieder vertröstet wirst, solltest Du Dich fragen, wie lange Du Dir das noch anschauen möchtest oder ob Du Dir nicht lieber ein Herz fasst und Deinen Unmut darüber äußerst, zur Not weitere Schritte einleitest (z.B. Dich woanders hinzubewerben).

3.) Kommuniziere aus der Ich-Perspektive, statt Dich in Vorwürfen festzubeißen: Wir neigen allzu gern davon auszugehen, dass andere schon wüssten was wir brauchen und auch dafür Sorge tragen, uns dies zu geben. Darin liegt allerdings schon das Problem. Niemand kann wissen, was in Dir vorgeht oder was Du benötigst. Somit ist auch erstmal niemand Schuld daran, wenn Deine Bedürfnisse nicht erfüllt werden. Also statt Deinem Gegenüber Vorwürfe zu machen, hilft es aus der Ich-Perspektive zu sprechen und verständlich zu machen, wie es in Dir aussieht und was Du fühlst.

Also anstelle von „Nie bringst Du den Müll weg. Ich muss immer alles alleine machen. Dich interessiert ja nicht, was ich alles tue.“ hilft es zu sagen „Es strengt mich an im Haushalt so viel zu machen. Ich fühle mich überfordert, nicht wertgeschätzt und wünsche mir Hilfe.“ (Ausdruck des Bedürfnisses nach: Entspannung und Wertschätzung). Wie Du siehst, trägt der zweite Satz dazu bei, dem Gegenüber verständlich zu machen, was Du fühlst und was Du brauchst. Somit kannst Du viel eher zu einer Lösung gelangen und sogar wirklich Unterstützung bekommen. Vorwürfe führen beim Gegenüber eher zu Unverständnis, Ärger und Widerstand. Konflikte sind hierbei schnell vorprogrammiert. Spüre doch einmal für Dich nach, wie es Dir geht, wenn Du Dir Vorwürfe anhören musst. Hast Du dann Lust, dem anderen entgegen zu kommen? Oder willst Du lieber das Weite suchen?

Probiere diese 3-Schritte-Methode doch gleich heute mal aus. Ob im Business, in der Partnerschaft, der Familie oder gegenüber Fremden.

Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei und bin gespannt auf Deine Erfahrungen!

Visionboard – Ziele, Ideen & Erfolge visualisieren

Nutze die Macht des Visualisierens und erfahre, wie Du Deine Visionen, Träume, Wünsche und Ziele mit einem Visionboard Realität werden lässt.

Visionboard

Was ist eigentlich ein Visionboard?

Ein Visionboard ist eine Art Kollage, ein visuelles Tool, das unterschiedliche Bilder, Symbole und Worte mit einer kraftvollen und motivierenden Wirkung umfasst. Damit lassen sich eigene Träume, Ideen und ersehnte Erfolge visualisieren und im Weiteren realisieren. Auch Unternehmen können von dem Einsatz eines Visionboards, z.B. als Team-Building-Maßnahme oder als strategisches Instrument für firmeninterne Visionen und Ziele, profitieren.

Ein Visionboard lässt sich ganz einfach selbst herstellen, ob am PC, Whiteboard oder auf einem A3-Blatt. Eine genaue Anleitung findest Du weiter unten.

Die Idee hinter dem Visionboard

Eine Bildkollage erstellen? Was soll das bringen? Eine berechtigte Frage. Hier kommen 5 gute Gründe, warum es sich lohnt, Dir die Methode des Visionings zu nutze zu machen.

1.) Konkret werden.
In dem wir unsere Visionen und Ideen verbildlichen, bleiben sie nicht länger umherschwirrende Gedankenkonstrukte, sondern werden vielmehr zu anschaulichen und leibhaftig umsetzbaren, sowie erreichbaren Zielen. Die Idee von einem Haus im Süden, der neue erfüllende Job, das expandierende Unternehmen – all dies nimmt mithilfe eines Visionboards deutlichere Züge und Formen an. Es lassen sich Strategien und Maßnahmen zur Zielerreichung wesentlicher schneller, passgenauer und effizienter ableiten.

2.) Von Spitzensportler:innen lernen.
Schon seit langem nutzen erfolgreiche Topathleten die Macht des Visualisierens. Sie fokussieren all ihre Gedanken auf den Sieg und dem damit verbundenen Glücksgefühl. Dabei stellen sie jegliche Details ihrer Leistung, ihres Erfolges und den Weg dorthin (Technik, Hindernisse) so genau, wie möglich vor.

Eine spannende Studie zu dem erfolgreichen Output des Visualisierens bei Sportler:innen findest Du hier:
„Effects of psyching-up on sprint performance.“ (Hammoudi-Nassab et al., 2014)

3.) Wissenschaftliche Wirkungen nachgewiesen.
Allen voran, unser Gehirn ist ein Wunderwerk. Inzwischen konnte in mehreren Studien nachgewiesen werden, dass bei real physischer Betätigung die gleichen Hirnregionen und neuronalen Netzwerke aktiviert werden, wie, wir uns diese Tätigkeit einfach nur in Gedanken vorstellen. Ableitend bedeutet dies, das unser Gehirn keinen Unterschied macht, ob wir eine physische Tätigkeit (z.B. Joggen, Klavier Spielen, etc.) wirklich ausführen oder dieser „nur“ gedanklich nachgehen. Daran gemessen lässt sich erahnen, was hinter dem Satz „Die Macht Deiner Gedanken“ steckt.

Wir generieren mit unseren Gedanken physische Korrelate. Wir erschaffen mit all unseren Ideen, Überzeugungen und Visionen unsere eigene physische Realität.

Eine weitere Studie Studie zur Korrelation von Gedanken und Körperreaktionen, findest Du hier:
„From mental power to muscle power – gaining strength by using the mind.“ (Ranganathan et al., 2004)

4.) Motivation steigern.
Durch Ziele und Visionen, die wir auf dem Visionboard abbilden und die für uns innerlich eine Relevanz haben, mit denen wir ergo emotional positiv verbunden sind, haben einen enormen Einfluss auf unsere Motivation. Unser Ziel vor Augen zu sehen, gibt uns Zuversicht, spornt uns an und hilft uns dabei, unsere gesamte Energie auf die Erreichung auszurichten, ohne dabei den Fokus zu verlieren.

5.) Roadmap – Standortbestimmung und Zukunftsvision.
Mit der visuellen Kollage erhalten wir einen konkreten Überblick darüber, wo wir gerade als Einzelperson, als Team oder als Unternehmen stehen. Wir selbst unterstützen uns mit diesem Tool, klar zu bestimmen, in welchem Zeitraum wir unsere gesteckten Ziele erreichen wollen und können. Wie der Weg dorthin aussehen kann und was wir dafür an Maßnahmen (Prozesse, Weiterbildungen, Finanzen, Entwicklungen, etc.) ergreifen können. Dadurch können wir unsere eigene zielgerichtete Roadmap erfolgreich selbst erstellen.

3. Inspirationen – So kann ein Visionboard aussehen:

Farben, Bilder, Symbole und Worte – all diese Komponenten können in Anlehnung an eigens gesetzte Ziele und Visionen ausgewählt und auf dem Visionboard dargestellt werden. Hier ein Beispiel-Vorlage, wenn es um Deine Lebensvision geht:

4. In 3 Schritten zum Visionboard

Ein Visionboard kann zu einem bestimmten Thema oder global erstellt werden. Eine weitere Möglichkeit ist es, eine Jahres Motivations-Kollage zu kreieren, um sich Ziele für das kommende Jahr zu setzen.

Für Einzelpersonen:

1. Nimm Dir ausreichend Zeit für Dich.
Am besten an einem freien Nachmittag oder einem Wochenende. Begebe Dich an einem Ort, an dem Du Dich wohlfühlst und an dem Du ungestört bist. Es sollte ein Ort sein, der Dich inspiriert. Notiere im ersten Schritt all Dein Wünsche, Träume, Ziele, Vorhaben, Ideen. Begrenze Dich dabei nicht – trau Dich bunt, wild und groß zu träumen. Notiere Dir zunächst, alles, was Dir in den Kopf kommt.

Du brauchst etwas Inspiration? Du kannst Dir auch die Frage stellen, was will ich noch in folgenden Bereichen erreichen/erleben?:
– Beruf
– Finanzen
– Partnerschaft
– Wohnsituation
– Persönliche Entwicklung
– Gesundheit / Fitness
– Freizeit / Hobbies

2. Nun heißt es kreativ werden.
Ob digital am Computer oder auf einem A3-Papier. Dein Visionboard kannst Du nach Vorlieb kreieren, sowie Du möchtest. In meinen Coachings arbeite ich mit meinen Klient:innen am liebsten an einem großen White-Board und im Stehen. Das regt die Kreativität zusätzlich an. Suche Dir nun Bilder, Symbole, Worte oder auch Zitate raus, die Deinen Zielen und Visionen entsprechen und eine stark positive und motivierende Wirkung auf Dich haben. Um eine Struktur in Dein Visionboard zu bringen, empfiehlt es sich Deine Bilder nach Themen zu sortieren und anzuordnen.

3. So nutzt Du Dein Visionboard
Nachdem Du Dein Visionboard erstellt hast, suchst Du Dir einen Ort, an dem Du es sichtbar platzieren kannst. Somit kannst Du sicher stellen, dass Du Dir täglich ein paar Momente für Deine Kollage reservierst und es auf Dich wirken lässt. Dabei kannst Du immer wieder für Dich überprüfen, welche Gefühle und Gedanken in Dir auftauchen, während Du Dein Visionboard betrachtest. Des Weiteren kannst stetig einen Abgleich machen. Verfolge ich noch meine Ziele? An welchem Punkt des Weges befinde ich mich gerade? Was benötige ich für den nächsten Schritt? Und was habe ich bereits schon für mich geschafft? Solltest Du Dir Jahresziel-Kollage entworfen haben, kann es besonders spannend sein am Ende des Jahres eine Auswertung vorzunehmen. Du wirst überrascht sein, wie viel Du von Deinen gesetzten Zielen und Wünschen Du realisiert hast, wenn Du regelmäßig mit Deinem Visionboard in Verbindung gegangen bist.

Ein Ziel, das für uns nicht sichtbar ist, können wir auch nicht treffen.

5. Visionboard für Teams und Unternehmen

Was für jedes erfolgreiche Unternehmen gilt, lässt sich ebenso auf junge und auch bereits länger etablierte Teams in Firmen übertragen. Ein Gelingen ist eng damit verbunden, in wie fern eine gemeinsame Vision besteht und für alle Mitglieder erkennbar ist, sowie ob nach gleichen Werten und Zielen gestrebt wird. Mithilfe eines Visionboards können diese Komponenten aufgefasst, abgebildet und in einem gemeinsamen Wirken erarbeitet werden. Über das gemeinsame Erstellen einer Kollage kann dieses Tool dazu beitragen, die Gruppenzugehörigkeit und das Gruppengefüge positiv zu stärken. Hilfreich ist es dabei, dass das Team einen Termin für die Herstellung eines Visionboards setzt und im Vorfeld klärt, was im Detail abgebildet werden soll. Potenzialanalyse des Teams? Jahresziel? Klärung von Werten?

Unternehmen können das Visionsboard nutzen, um Zukunftsvisionen zu entwickeln und erwünschte Resultate sichtbar zu machen. Ebenso kann die Kollage genutzt werden, um nach der Zielbestimmung passgenaue Maßnahmen und Strategien für die Erreichung abzuleiten. Dies kann sich mitunter positiv auf der Ebene der Führung, als auch auf die Mitarbeiter:innen auswirken. Mehr denn je ist es in der heutigen Unternehmenskultur wichtig, für Transparenz zu sorgen. Dies gelingt, wenn Firmen ihre Werte deutlich machen und entsprechend nach diesen handeln. Überdies sollten Unternehmensziele klar kommuniziert und für alle Beteiligten sichtbar gemacht werden.

Ich bin gespannt, welche Themen Du mit dem Visionboard bearbeitest, in welchem Kontext Du es nutzen wirst und was für Erfahrungen Du damit machst. Hinterlass mir doch gern ein Kommentar.

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Du willst tiefer in die Arbeit mit dem Visionboard einsteigen? An Deiner Lebensvision oder Deinen Business-Zielen arbeiten? Dann nimm doch gleich mit mir Kontakt auf und lass Dich von mir in einem Coaching begleiten, um an wichtigen Schlüsselstellen gemeinsam zu arbeiten.