Selbstständig machen – Ja oder nein? Diese Vor- und Nachteile solltest Du unbedingt kennen!

Selbstständig machen

Soll ich mich selbstständig machen?

Diese Frage habe ich mir selbst vor vielen Jahren gestellt und bin zur stets gleichen Antwort gekommen: Definitiv Ja!

Und vielleicht spielst auch Du gerade mit dem Gedanken, beruflich etwas zu verändern und Dein eigenes Business aufzubauen?

Viele meiner Kund:innen, die zu mir ins Coaching kommen bewegt diese Frage. Die Antwort darauf ist jedoch nicht immer so eindeutig. Augenscheinlich geht die Abwägung, sich für oder gegen eine Selbstständigkeit zu entscheiden, mit vielen weiteren Fragen einher. Zudem führt sie uns unsere inneren Zweifel und Ängste vor Augen und erfordert damit auch die Auseinandersetzung mit uns selbst.

Jede berufliche Veränderung ist somit auch immer eine persönliche.

In der Zusammenarbeit mit meinen Klient:innen beleuchte ich die auftretenden Fragezeichen und Sorgen genauer. Dabei ist es unerlässlich, sich mit den Vor- und Nachteilen, die der Schritt in die Selbstständigkeit mit sich bringt, zu beschäftigen.

In diesem Beitrag erfährst Du, welche positive und negativen Seiten eine Business-Gründung mit sich bringt und was mich konkret überzeugt hat, mich selbstständig zu machen.

Kenne die Motivation, Dich selbstständig machen zu wollen.

Es macht bei der Frage, ob Du in die Selbstständigkeit gehen willst, Sinn, Dir einmal Deine Motive dafür eingehender zu betrachten. In der Psychologie unterscheiden wir zwischen intrinsischer (aus sich selbst heraus) und extrinsischer (durch äußere Faktoren bedingter) Motivation. Bei der intrinsischen Motivation machen wir Dinge aus unserem inneren Antrieb heraus, einfach, weil sie uns interessieren und uns Freude bereiten. Die extrinsische Motivation hingegen zeigt sich dadurch, dass wir bereit sind Dinge zu tun, die uns keine Freude bereiten, mit dem Ziel dafür etwas anderes zu erhalten. Wenn ich bspw. unbedingt abnehmen möchte, Sport mir jedoch nie Spaß gemacht hat, ich dies trotzdem tue, da ich einen schönen Körper und Anerkennung möchte, bin ich extrinsisch motiviert.

Extrinsisch motiviert zu sein, kann uns gut dabei helfen, den inneren Schweinehund zu überwinden (wer macht schon gerne die Steuererklärung😉), sollte bei der beruflichen Entscheidung jedoch nicht die Haupttriebfeder sein. Denn es birgt die Gefahr langfristig unzufrieden zu sein.

Vielmehr ist es ratsam, den Schritt in die Selbstständigkeit aus dem eigenen Wollen und dem eigenen Interesse heraus, zu starten. Besonders zu Beginn, wenn noch lange Durstphasen in Puncto Kundengewinnung und Einkommen auf Dich warten, brauchst Du eine hohe intrinsische Motivation, um durchzuhalten. Dir immer wieder vor Augen führen zu können, warum Du das alles eigentlich machst. Wer auf schnellen Erfolg, Geld und Anerkennung aus ist, kann hier bereits zu Beginn schnell frustriert werden.

Für mich war von Anfang an klar, dass ich mich mit Coaching selbstständig machen will, da mich die Zusammenarbeit mit Menschen erfüllt und mir die Beschäftigung mit den zahlreichen und vielfältigen beruflichen und privaten Themen unglaublichen Spaß macht. Auch, ohne das am Ende des Tages ein bestimmter Betrag auf meinem Konto landet.

5 Vor- und Nachteile, wenn Du planst Dich selbstständig zu machen.

Die nachfolgenden 5 Vor- und Nachteile, die ich ebenfalls häufig im Coaching mit meinen Klient:innen eruiere, solltest Du bedenken, wenn Du in der Phase bist abzuwägen, ob Du Dein eigenes Business aufbauen willst.

5 Vorteile in der Selbstständigkeit:

1. Flexible Zeitgestaltung.

Du kannst Dir als Selbstständige:r Deine Zeit viel freier einteilen, als in einem Angestelltenverhältnis. Je nach Branche, kannst Du Deine Arbeitszeiten so für Dich festlegen, wie es für Dich am besten passt. Diesen Punkt erlebe ich immer wieder als großen Vorteil. Es gibt Tage, da fang ich sehr früh an zu arbeiten, einfach weil ich schon wach bin und Tage, da kann ich mir die Freiheit rausnehmen, später zu starten, auszuschlafen und in Ruhe zu frühstücken. Herrlich.

2. Etwas Eigenes mit Mehrwert schaffen.

Mich erfüllt der Gedanke, dass ich mir mein eigenes Business selbst aufgebaut habe und das gleichzeitig noch dazu beiträgt, einen eindeutigen Mehrwert zu schaffen. Mit meinen Coachings helfe ich anderen Menschen dabei, beruflich neu durchzustarten und das beste auch sich und ihrem Business oder ihrer Karriere zu machen. Viele meine Klient:innen berichten mir immer wieder davon, wie unglücklich sie in ihrem Job sind, da sie in diesem keinen Sinn oder Mehrwert für sich sehen. Und mehr denn je ist das Bestreben einer Tätigkeit mit Sinn nachzugehen, groß. Genauso auch bei Dir?

3. Sein:e eigene:r Chef:in sein.

Als Solo- oder Multipreneur bist Du für Dich und Dein Unternehmen selbst verantwortlich. Es gibt keine:n miesgelaunte:n oder inkompetente:n Chef:in, der/die auch noch sagt, was Du zu tun oder zu lassen hast. Du selbst kannst frei entscheiden, wie Du Deine Tätigkeiten und Dein Unternehmen strukturierst. Mich freut besonders, dass ich mir immer wieder überlegen kann, wie ich mich weiter entwickeln möchte. Ich selbst kann bestimmen, wie, in welchen Umfang und zu welcher Zeit ich das mache.

Das war früher im Angestelltenverhältnis anders und hat mich frustriert. Oft gab es keine finanzielle oder zeitliche Unterstützung für Weiterbildungen, es fehlte an einer Führungskraft, die mich in meiner Weiterentwicklung unterstützt hat oder aber die Themen, in denen ich mich hätte fortbilden können, waren stark limitiert.

4. Dich ständig weiterentwickeln zu können.

Ob im eigenen Business oder persönlich. Als Selbstständige:r bist Du immer dran, etwas zu verändern, zu verbessern und neu zu gestalten. Auch persönlich lernst Du ständig dazu. Du setzt Dich mit Dir selbst auseinander, überwindest Ängste, verschiebst Grenzen, entwickelst neue Kompetenzen und wächst somit über Dich selbst hinaus.

5. Aufstieg auf der Finanz- und Karriereleiter.

Je nach Branche und Unternehmen, gibt es im Angestelltenverhältnis keine Möglichkeit, groß aufzusteigen und am Ende des Monats mehr auf dem Konto zu haben. In meinem damaligen Job als Psychotherapeutin in der Klinik, hätte ich noch die Möglichkeit gehabt zur „Leitenden Psychologin“ aufzusteigen, das wäre es dann aber auch schon gewesen. Auch finanziell gesehen gab es ein bestimmtes Limit, über das ich nicht hätte hinaus kommen können. Egal, wie viel und gut ich gearbeitet hätte.

Mit einem eigenen Business hingegen, das auf einer soliden und lukrativen Gesamtstrategie fußt, kannst Du Dein Einkommen selbst bestimmen und skalierbar machen.

Es fehlt Dir noch an einer zielführen Gesamtstrategie für Dein Business? Dann vereinbare doch gleich ein kostenloses Erstgespräch mit mir und lass uns gemeinsam schauen, wie wir Dich und Dein Business ganz nach vorn bringen.

5 Nachteile, wenn Du Dich selbstständig machst.

Natürlich gibt es neben den vielen Vorteilen, die eine Selbstständigkeit mit sich bringt, auch einige Nachteile. Es lohnt sich also, wie bei jeder Entscheidung für oder gegen etwas, alle Aspekte zu betrachten und für sich selbst zu bewerten. Nur Du allein weißt, was Du bereit bist in Kauf zu nehmen und auf was Du notgedrungen verzichten kannst.

Viele meiner Klient:innen, ebenso wie ich, sind bereit einige der unten genannten „Opfer“ zu erbringen, da für uns die Vorteile eines eigenen Business klar überwiegen. Es ist jedoch genauso richtig, sich gegen eine Selbstständigkeit zu entscheiden. Nicht für jeden ist die Selbstständigkeit „das Richtige“, vor allem dann nicht, wenn die Nachteile zu schwer wiegen. Ich habe einige Klient:innen betreut, die sogar mit großer Freude zurück ins Angestelltenverhältnis gegangen sind und bis heute sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung sind.

Hier findest Du nun fünf große Nachteile, ein eigenes Business zu haben.

1. Du musst für alles selbst aufkommen

Der Vorteil eines Angestelltenverhältnisses liegt darin, dass Du über Deinen Arbeitgeber kranken- und sozialversichert bist und ein regelmäßiges Einkommen erwarten kannst. Als Selbstständige:r  musst Du selbst dafür sorgen, Dich entsprechend selbst zu versichern und privat vorzusorgen. Auch unregelmäßige Einkünfte sollten von Dir abgefangen werden können. Bedenke zudem, dass alle Steuern von Dir selbst abzuführen oder im Voraus, wie bei der MwSt-Vorauszahlung, zu leisten sind. Du solltest also von Anfang Deine Selbstständigkeit an so planen, dass Du im Zweifelsfalle genug Rückenlagen oder andere finanzielle Mittel hast, auf die zurückgreifen kannst.

Solltest Du dabei Unterstützung benötigen, zögere nicht, mit mir in Kontakt zu treten und ein kostenfreies Erstgespräch zu vereinbaren. Um, die für Dich passende und lukrative Gesamt-Business-Strategie zu entwickeln.

2. Du musst Dir viele verschiedene Kompetenzen aneignen.

Gerade zu Beginn und vor allem dann, wenn Du als Solopreneur Dein Business allein aufziehst, bist Du „Mädchen für alles“. Du bist Sekretär:in, Buchhalter:in, Marketing-Experte:in, Kundenberater:in, Webdesigner:in, Autor:in, Geschäftsinhaber:in und Kaffeezubereiter:in in einem. Dies kann mitunter sehr anstrengend sein, da Du mehrere Rollen gleichzeitig bedienen und Dir in kürzester Zeit neue Skills aneignen musst.

Ich erinnere mich noch gut, wie erschöpft ich zu Beginn meiner Selbstständigkeit war. Mich in so viele und neue Themenbereiche gleichzeitig einzuarbeiten, war schon ein großer Kraftakt. Als Psychotherapeutin und Coach hatte ich keinerlei Ahnung von Marketing. Geschweige denn davon, wie man mit WordPress arbeitet, Newsletter und Design-Templates erstellt und so vieles mehr.

3. Du bist Dein:e eigene:r Chef:in.

Zunächst kann es ganz schön verlockend klingen, niemanden mehr über sich zu haben und auch von nervigen Kolleg:innen verschont zu bleiben. Es kann jedoch mitunter sehr einsam sein, allein zu arbeiten. Vor allem dann, wenn Du keine Mitarbeiter:innen oder Kundenkontakte hast, weil Du solo-selbstständig und online arbeitest. Aber auch als Unternehmensinhaber:in und Chef:in, sind Einsamkeitsgefühle keine Seltenheit. Es fehlen häufig Gleichgesinnte, mit denen man sich austauschen kann.

Viele konnten diese Einsamkeitsgefühle zu Zeiten des Lockdowns und Homeoffice deutlich spüren. Einige meiner Klient:innen berichteten mir, wie einsam sie sich gefühlt haben. Es fehlte der persönliche Austausch vor Ort mit (Geschäfts-) Kolleg:innen, Kund:innen, oder Mitarbeiter:innen. Sie vermissten die gemeinsame Mittagspause und den lustigen Schnack beim Kaffee.

4. Leben mit Unsicherheiten.

Im Gegensatz zum Angestelltenverhältnis, musst Du Dich als Selbstständige:r bzw. Unternehmer:in ständig mit verschiedenen Unsicherheiten auseinandersetzen. Das kann mitunter sehr nervenaufreibend und anstrengend sein. Je nachdem auch, wie viel gefühlte Sicherheit Du in Deinem Leben brauchst. Im eigenen Business bist Du permanent damit konfrontiert, mit finanziellen Schwankungen klar kommen zu müssen, Kundenflauten auszuhalten, Marktveränderungen im Blick haben zu müssen und Entscheidungen treffen zu müssen, deren Ausgang Du nicht vollends antizipieren kannst.

5. Hoher Workload.

Das eigene Business aufzubauen und nach vorn zu bringen, kann sehr viel Zeit kosten. 50-70 Arbeitsstunden pro Woche sind keine Seltenheit und das über einen längeren Zeitraum. Ich erinnere mich an eine Klientin, die zusammen mit ihrem Mann ein Hotel im Süden eröffnet hat. Über zwei Jahre arbeiteten beide täglich 12 Stunden und mehr, machten keinen Urlaub und sahen Freunde und Bekannte, so gut wie nie. Ihr Einsatz wurde am Ende mit Erfolg belohnt, doch bis dahin benötigte es viel Kraft, Durchhaltevermögen und Verzicht. Nicht immer muss es wie bei meiner Klientin laufen, doch Du solltest Dir bewusst sein, dass es Phasen gibt, in denen es viel Arbeitsinput benötigt und Du wenig Zeit für Familie, Freunde und Hobbies haben wirst.

Mein Fazit: Selbstständigkeit definitiv Ja!

Auch nach einigen Jahren in meiner Selbstständigkeit, überwiegen für mich persönlich nach wie vor und ganz eindeutig, die Vorteile einer Selbstständigkeit. Die vielen Freiheiten, Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, sowie das Kreieren einer wohltuenden Work-Life-Balance überstrahlen alle Nachteile. Natürlich gab es immer mal wieder Zeiten, in denen ich darüber nachgedacht habe, wie schön „sicher“ ein Angestelltenverhältnis ist, doch am Ende wurde mir jedes Mal wieder klar, was ich an meinem eigenen Business so schätze. Und das bin ich nicht bereit aufzugeben.

Wie ist das bei Dir? Welche Vor- und Nachteile in Puncto Selbstständigkeit erlebst oder kennst Du? Hinterlasse mir doch einen Kommentar.

Was ist Bouldern?

Bouldern –  Ein Sport, der fasziniert

Bouldern ist noch eine junge Trenddisziplin des Klettersports, die nicht nur die Muskeln, sondern auch den Kopf anspricht.

Warum das so ist, erfährst Du in diesem Artikel.

 

Was ist Bouldern?

Der Begriff Bouldern stammt aus dem Amerikanischen und ist von dem Wort boulder (Felsblock) abgeleitet. Damit wird die Nähe zum Berg- und Felssport erkennbar und doch ist das Bouldern mittlerweile eine eigene sportliche Disziplin. Unter Bouldern versteht man das Klettern auf Absprunghöhe (zumeist 3-4 Meter) und ohne Sicherung. Anders als beim Sportklettern, sind beim Bouldern weder Sicherungsgeräte und noch ein/e Kletterpartner/in erforderlich.

In den Bouldernhallen ist der Absprungbereich aus Sicherheitgründen vollständig mit dicken Matten bedeckt, so dass ein Sturz aus der Höhe relativ weich abgefedert werden kann.Für das Bouldern in der Natur verwendet man Crashpads. Das sind faltbare, auf dem Rücken transportierbare Matten, die man unter dem Boulder (Felsblock) platziert, den man gerade probieren möchte.

Bouldern kann sowohl in dafür vorgesehenen Bouderhallenals auch draußen in der Natur ausgeübt werden. Allein ist man dabei selten. Häufig lernt man schnell Gleichgesinnte kennen, die gern mal dein ein oder anderen Tipp parat haben und den/die Bouldernd/e mit einem Spot unterstützen. Das entspannte und kommuniikative Miteinander, als positiver Nebeneffekt des Boulderns, macht diesen Sport für viele so attraktiv.

 


Abb: Boulderin Vivien S. in einem Überhang Boulder

Hier die wichtigsten Infos zum Bouldern in Kurzform zusammengefasst:

  • Bouldern als Form des Kletterns mit Nähe zum Bouldern.
  • Es wird kein Seil, kein Sicherungspartner, kein Gurt und kein Kletterhelm benötigt.
  • Ein Abspringen ist jederzeit möglich.
  • Bouldern kann in Kursen erlernt werden. Vorerfahrungen oder eine besondere Fitness sind nicht nötig.
  • Es gibt unterschiedliche Schwierigkeitsgrade im Bouldern – Vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen ist für jeden etwas dabei.
  • Benötigte Ausrüstung: Chalkbag (mit Chalk = Magnesia) und Kletterschuhe.

Wie läuft das Bouldern ab?

Für das Bouldern in einer Boulderhalle benötigt man einen Chalkbag, Kletterschuhe und Sportkleidung, die Bewegungsfreiheit zulässt. Für das Bouldern in der Natur braucht es zusätzlichen ein Crashpad. Bestenfalls noch einen Topo- bzw. Boulderführer, der zu den Bouldermöglichkeiten in einem erschlossenen Bouldergebiet führt.


Abb: Boulderer Theodoros K. draußen am Felsblock in Fontainebleau

Zum Bouldern in der Boulderhalle:

Hier sind unterschiedliche Schwierigkeitsgrade kletterbar, so dass Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen auf ihre Kosten kommen können. Die Schwierigkeit wird häufig durch die Grifffarbe oder durch, an den Griffen farbig gekennzeichnete Kärtchen markiert. Zumeist wird die Schwieiigkeit anhand der offiziellen Fb-Skala (Fontainebleau-Skala; siehe Abbildung unten) bewertet.

In den Boulderhallen sieht man jedoch häufig eine Tafel mit einer Farbskala angebracht. Jeder Farbton weist auf den jeweiligen Schwierigkeitsgrad hin und verläuft von leicht zu schwer. Zur Orientierung sind die Boulder in der Boulderhalle einheitlich in einer Grifffarbe gehalten, und/oder durch an den Startgriffen angebrachte Zettel in einer bestimmten Farbe, so dass der/die Boulderer/in den Verlauf eines Boulders eindeutig erkennen und einer Schwierigkeit zuordnen kann.

Eigene Abb.: Fontainebleau-Skala; Schwierigkeit Bouldern / Klettern (zum Vergrößern klicken).

Ziel des Boulderns:

Beim Bouldern wird sich ein Boulder bzw. ein Boulderproblem herausgesucht. Ziel ist es, den gesamten Bouldern zu schaffen, also zu klettern. Geschafft ist ein Boulder, wenn man den Topgriff mit beiden Händen sicher gehalten hat. Manche Boulderhallen haben zudem eine extra „Top-out“ Möglichkeit, bei der man nach oben aussteigt. Ähnlich dem Bouldern in der Natur, bei dem man am Ende häufig auf dem Felsen steht und wieder seinen Weg nach unten sucht.

Wird ein Boulder beim ersten Versuch direkt geschafft, spricht man im Boulder-Fachjargon von einem Flash.

Wie bouldert man?

Nachdem ein Boulder rausgesucht wurde, empfiehlt es sich vorab, den genauen Verlauf des Boulders anzuschauen. Beim Bouldern gibt es unterschiedliche Richtungsverläufe. Geklettert wird:

  • von unten nach oben,
  • von oben nach unten,
  • von links nach rechts,
  • von rechts nach links oder
  • in einer Kombination aus diesen Richtungsverläufen.

Es gibt sehr kurze und sehr lange Boulder, für die verschiedene Fertigkeiten benötigt werden. So gibt es Boulder mit eher akrobatischem Anspruch, mit einem Bedarf an Fingerkraft, mit einer guten Beweglichkeit, mit einer guten Körperspannung oder mit einer guten Bewegungskoordination oder mit einer Kombination aus verschiedenen Ansprüchen. Boulder fangen meisten entweder im Sitzen (Sit-Start) oder im Stehen (Standing-Start) an.

Puncto Sicherheit:

Beim Bouldern wird ohne Sicherungsgeräte und Kletterhelm geklettert. In den Boulderhallen ist der Boden im Absprungbereich durch dicke Matten Umso wichtiger ist es, beim Bouldern eine gute Klettertechnik aufzubauen, konzentriert und umichtig zu klettern und das Spotten zu erlernen.

Warum lohnt es sich, Bouldern auszuprobieren?

Es gibt unzählige Vorteile, warum man in den Bouldersport zumindest einmal reingeschnuppert haben sollte. Neben neuesten wissenschaftlichen Studien, die dem Bouldersport bei Depressionen nachweislich positive Effekte attestieren – listen wir hier die 7 besten Gründe auf, warum Du noch heute mit dem Bouldern anfangen solltest:

1.) Erhöhung der Fitness. Über die Zeit stellt sich ein deutlicher Zugewinn an Kraft und Beweglichkeit ein. Insgesamt wird ein besseres Körpergefühl gefördert.
2.) Ein abwechslungsreiches Ganzkörpertraining, das nie langweilig wird. Die unterschiedlichen Boulderprobleme verlangen einem immer wieder neue Bewegungsabläufe ab.
3.) Förderung der psychischen Gesundheit. Abschalten vom Alltag, auf Gleichgesinnte treffen und Stress über Bewegung abbauen. Durch das Fokussieren auf das Klettern, haben lästige Gedankenschleifen keinen Platz. Erfolgserlebnisse sind garantiert, das Selbstvertrauen wird gefördert und Ängste können besiegt werden.
4.) Das soziale Miteinander. Statt Konkurrenz sind Boulder/innen daran interessiert, sich gegenseitig zu unterstützen und sich auszutauschen.
5.) Individuelle Problemlöse- und Lösungsfähigkeiten werden trainiert.
6.) Durchhaltevermögen und Motivation werden erhöht.
7.) Ein Einstieg ist auch als blutige/r Anfänger/in möglich und mit nur geringen Anschaffungskosten verbunden.

Ein entscheidender Vorteil des Boulderns gegenüber dem Sportklettern

Ein Vorteil des Boulderns besteht darin, dass es sich sowohl für Menschen eignet, die Höhenangst haben, aber trotzdem Spaß an athletischen und akrobatischen Kletteraktivitäten haben möchten. Zudem werden damit auch Menschen angesprochen, die eine Mischung aus höchstem physischen mit psychischem Anspruch kombinieren möchten.

Autor:innen: Vivien Soppa & Theodoros Konstantakopoulos

Auf der Stelle treten, während alle anderen voran kommen?

Noch (gefühlt) vor kurzer Zeit, war ich doch mit den anderen gleich auf. Wie konnte es passieren, dass nun alle anderen an mir vorüber gezogen sind? Ich mich jetzt gedankenverloren in meinen vier Wänden wiederfinde, frustriert von dem Gefühl „auf-der-Stelle-zu treten“, nichts geschaffen oder hinterlassen zu haben?

Das kommt Dir irgendwie bekannt vor?

Wettbewerb der gemeine Taktgeber!

Niemand kann verneinen, dass wir uns in einer Welt befinden, die vom kapitalistischen Gedanken des Wettbewerbs getrieben ist. Höher, schneller, weiter, besser – ja das kennen wir doch alle nur zu gut. Es ist also normal, dass wir uns stets mit anderen vergleichen. Mein Nachbar mit dem großen Auto, meine verheiratete Freundin mit ihren 2 Kindern, mein Kollege, der inzwischen mein Teamleiter ist. Alltäglich lauern sie – die schier unversiegbaren Möglichkeiten, um Dich mit anderen zu vergleichen. Der Denkfehler? Jeder hat seine ganz eigene Lebensgeschichte, die neben unterschiedlichen Startbedingungen (Gesundheit, Sozialstatus, etc.) vor allem durch die individuellen Fähigkeiten und Eigenschaften, sowie Lebenskrisen bestimmt ist.

Die Sache mit dem Vergleichen – Apfel & Birne lassen grüßen 🙂

Dich mit anderen zu vergleichen, kann zwar auch Ansporn bieten – führt aber in den meisten Fällen zu Frust. Wenn klar ist, dass unsere Lebenswege einzigartig sind – wieso also den Vergleich anstellen? Das wäre ja so, als würdest Du von einer Birne verlangen, sich zu einem Apfel zu entwickeln.
Es wird also klar, Dein Weg kann nicht denen anderen gleichen. Viel mehr geht es darum, Dich von der Vorstellung zu lösen, dass Du Dich in die gleiche Richtung oder im gleichen Tempo wie Deine Familie, Freunde oder ArbeitskollegInnen entwickeln musst. Und mal ganz ehrlich, wäre es nicht auch irgendwie langweilig? Eine gleichförmige, homogene Gesellschaft ohne Raum für Individualität?

Der Schlüssel – lerne Dich selbst kennen!

Um Dich vom dem Gefühl, auf der zu Stelle zu treten zu lösen, heißt es allen voran, Dich selbst kennen zu lernen. So zeigt sich auch in meinen Coachings mit meinen KlientInnen, dass viele berufliche und private Entscheidungen, nicht auf Grundlage eigener Bedürfnisse getroffen wurden. Vielmehr folgten viele den Wünschen und Anforderungen von Eltern und weiterer einflussreicher Bezugspersonen. Über kurz oder lang holt sie dann Unzufriedenheit und Frust ein. Es treten Fragen auf, wie „Was will ich eigentlich?“, „Ist mein Job der richtige für mich?“, „Will ich eine Familie?“, etc. In den Coaching-Sessions schaue ich daher gemeinsam mit meinen KlientInnen auf ihre ganz eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Werte. Wir begeben uns dabei also auf eine Reise nach Innen. Dort, wo verborgene Wünsche und Träume weilen, die nur darauf warten, endlich gefühlt und gelebt zu werden.

Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?

Wenn also auch Du gerade das gefühlst hast, nicht weiter zu kommen. Dich orientierungslos und ratlos zu fühlen. Dann ist das jetzt der beste Zeitpunkt, um mal ein Date mit Dir selbst zu vereinbaren. Dich mit Dir selbst, auseinanderzusetzen. Thema Persönlichkeitsentwicklung. Wir alle haben die innewohnende Kraft, uns entwickeln zu wollen und zu können. Dies postulierte bereits der amerikanische Psychotherapeut und Begründer der klientenzentrierten Psychotherapie Carl Rogers. Er ging von 3 Grundsätzen aus, die dem Menschen inne wohnen und mir in der Arbeit mit meinen KlientInnen immer wieder begegnen. (Weiterführende Literatur zu Carl Rogers findest Du hier: Die nicht driektive Beratung – Carl Rogers)

  1. Der Mensch ist von Natur aus gut.
  2. Der Mensch weiß selbst, was für ihn gut ist.
  3. Der Mensch besitzt die Fähigkeit, seine Probleme selbst zu lösen.

Von dem ausgehend, besitzt auch Du die Möglichkeit wieder im Leben voran schreiten zu können. Dafür benötigt es allerdings auch die Auseinandersetzung mit Dir selbst. Zu verstehen als Einladung, Dich auf eine spannende Reise zu Dir selbst zu begeben. Um zu wachsen, Dich zu entwickeln, Visionen zu gestalten und ein bestmögliches Leben zu führen.

Mein Tipp: Notiere Dir einen Termin in Deinem Kalendar, in dem Du nur Raum und und Zeit für Dich selbst planst. Begebe Dich an einem Ort, an dem Deine Gedanken frei fließen können. Vielleicht auf einer Parkbank, angelehnt an einem Baum oder in der Nähe von Wasser. Hauptsache Du fühlst Dich dort wohl und entspannt. Nimm Dir ein Notizheft mit und schreibe einmal auf, was Deine Bedürfnisse, Werte und Wünsche sind. Dieser schriftlicher Überblick kann wie ein Kompass funktionieren, der Dir die Rcihtung weist, in die Du Dich weiter entwickeln kannst.

Du hast das Gefühl, Du könntest dabei Unterstützung gebrauchen? Dir ist nicht ganz klar, was eigentlich Deine Bedrüfnisse oder Werte sind? Dann vereinbare doch jetzt gleich ein kostenloses 1:1 Coaching-Vorgespräch mit mir und erfahre, wie Du endlich die ausgetretenden Schuhe vom „auf-der-Stelle-treten“ gehe neue Meileinstiefel auswechseln kannst. Lass Dich supporten, um voran zu kommen und das Leben zu führen, das Dir jeden Morgen ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Meld Dich ganz einfach hier bei mir.

Alles Liebe Deine Vivien 🙂

 

 

5 Fragen zum Glücklichsein

Mit nur 5 Fragen endlich Glücklichsein – So klappt´s auch bei Dir!

Was braucht es eigentlich, damit ich glücklich bin? Wie schaffe ich es, das Glück in mein Leben zu ziehen? Gibt es da nicht Trick 17, um das Glück ganz easy in mein Leben zu ziehen? Oder habe ich einfach kein Glück? Wird es mir nie gelingen, glücklich zu sein? Das hast Du Dich auch schon gefragt? Doch Du kommst einfach nicht weiter. Trittst auf der Stelle und Dein Glücksgefühl scheint in ungreifbarer Ferne? Damit bist Du nicht allein.

Schon in der Antike haben sich verschiedene Philosophen die Frage nach dem Glück gestellt. So auch Aristoteles. Ihm zu Folge kann Glücklichsein von jedem von uns erlernt werden. In dem wir die Verantwortung für unser Leben und unser eigenes Glück übernehmen. Doch, wie genau soll das gehen?

Dem Glück auf die Spur kommen: Lerne Dich selbst kennen

Mit den folgenden 5 Fragen erfährst Du, was Du brauchst, damit es Dir gut geht – damit Du glücklich wirst!

In dem Moment, in dem Du anfängst Dich mit Dir selbst auseinander zu setzen, Dir selbst Fragen zu stellen – lernst Du Dich selbst besser kennen. Du erfährst was Du benötigst, um Dein Leben mit unvergesslichen Glücksmomenten zu füllen. Dein Leben in Leichtigkeit mit Freude und herzerwärmenden Augenblicken zu leben. Hört sich gut an?

Dann fangen wir doch gleich mal an, das Glück in Dein Leben einzuladen.

1.) Wie und wo will ich leben? – Träume groß und bunt.
Stelle Dir einmal vor, Du stehst vor einer weißen Leinwand, die Du nun frei Schnauze nach Deinen Wünschen gestalten kannst. Das Bild das daraus entsteht ist der Entwurf Deines zukünftigen Lebens. Was dürfte dann auf keinen Fall fehlen? Was sollte auf jeden Fall vorhanden sein? Was ist Dir wichtig? Lass Deiner Kreativität, Deinen Bedürfnissen freien Lauf.

2.) Mit wem will ich leben? – Next to me.
Bleiben wir mal bei Deinem Bild, Deiner Lebensleinwand, die Du nun mit immer Details füllst. Wer sollte in Deinem Bild vorhanden sein? Partner, Freunde, Familie, Kollegen? Wen möchtest Du um Dich haben, damit Du Dich wohl fühlst? Wie sollten diese Menschen sein?

3.) Was will ich arbeiten? – Business Baby.
Okay. Die ersten Pinselstriche sind geschwungen. Dein Bild nimmt immer konkretere Formen an. Doch wie und was willst Du arbeiten? Angestellt? Selbstständig? Welche Tätigkeit würde Dich mit Freude erfüllen? Wie soll Dein Arbeitsalltag aussehen? Deine Wohlfühl-Work-Life-Balance?

4.) Was bereitet mir Freude? – Gib dem Affen Zucker.
Betrachte einmal Deine Farbpalette. Welche Farben gefallen Dir? Welche lassen Dein inneres Licht heller scheinen? Sprich, was in Deinem Leben zaubert Dir immer wieder Lächeln auf Deine Lippen und ist unverzichtbar? Je besser Du das weiß, umso höher die Dichte an Glücksmomenten in Deinem Alltag.

5.) Was stört mich? – Let go.
Nachdem Du also weißt, was Dir gut tut, was Dir Freude und Leichtigkeit bringt. Frage Dich einmal, was Dich stört. Was Du nicht magst. Bezogen auf Dein Lebensbild – welche Farben oder Formen sollten nicht vorhanden sein? Auf welche kannst Du gut und gern verzichten? Sobald Du anfängst mehr und mehr Energieräuber und Störenfriede aussortieren, umso leichter wird Dein Leben sein.

Jetzt also Pinsel in die Hand und ab zum Happy-Me!

Du willst mehr solcher Tipps und Dein Leben auf pure Lebensfreude umstellen? Dann vereinbare doch gleich ein kostenloses Erstgespräch für Dein Glücks-Coaching. Lass uns noch heute gemeinsam den ersten Schritt in ein Leben voller Leichtigkeit gehen!

Deine Vivien

 

Wie Du jede Krise meisterst – Resilienz Deine Geheimwaffe

Fragst Du Dich auch, wie andere es schaffen selbst in schwierigen Zeiten positiv zu bleiben? Egal was kommt, es scheint sie nichts aus der Bahn zu werfen. Wahrscheinlich verfügen sie über eine richtig gute Geheimwaffe. Denn Du hingegen fühlst Dich in Krisensituationen, ratlos und verzweifelt?

Deine Stimmung ist im Keller und Du siehst alles schwarz? Dann kommen hier 5 Dinge, die Du tun kannst, um jede Krise zu meistern. Resilienz ist hier das Stichwort.

Deine neue Super – Power: Resilienz

Richtig gelesen. Ab heute eignest Du Dir eine neue Super-Power *Resilienz* an, quasi Dein Superman-Kostüm, das Du ab heute in Deinem Kleiderschrank parat hast. Nur für den Fall, dass mal wieder eine Pandemie ausbricht. Oder sich das Leben andere lustige Herausforderungen für Dich ausdenkt.

Resilienz ist der Fachbegriff für die menscheneigene psychische Widerstandskraft. Schlaue Leute haben sich mal Gedanken darüber gemacht, wie Menschen es schaffen, Krisensituation positiv  zu bewältigen. Und im Endeffekt sogar gestärkt daraus hervorzugehen. Was also braucht es dafür? Yoga, Entspannung oder einfach puren Optimismus? Ja vielleicht, aber auch noch andere Dinge, die ich Dir jetzt verrate:

1. Akzeptanz – Let go Baby

Wie oft hast Du schon im Leben mit Situationen gehardert, weil sie nicht in Deinem Sinne verlaufen sind? Deine Gedanken kreisten ständig und Du dachtest Dir „Wäre doch….“, „Hätte ich doch…“, „Wieso passiert ausgerechnet mir das? Du konntest nicht akzeptieren, was passiert ist?

Die gedankliche Fixierung führt dazu, dass Du Dich wie gelähmt und handlungsunfähig fühlst. Du trittst auf der Stelle. In dem Moment jedoch, in dem Du Dich aktiv mit Deiner Situation auseindersetzt, kannst Du etwas verändern. Deine Situation ist beschissen? Okay. Dann nehme es erst einmal so an. Das die Situation so gekommen ist, kannst Du nicht verändern. Lerne sie loszulassen. Höre auf zu kämpfen. Beende den Widerstand. Das heißt nicht, dass Du Dich jetzt geschlagen geben musst. Im Gegenteil. Jetzt kannst Du handlungsfähig werden. Deine Ärmel hochkrempeln. Und nach Möglichkeiten schauen, wie Du jetzt am besten weiter machst.

2. Nach Lösungen suchen – I will make it

Jetzt wo Du aufgehört hast, Dich gegen Situation zu stemmen entsteht Freiheit. Freiheit, um nach Lösungen zu suchen. Resiliente Menschen schauen, was sie in Krisenzeiten für Möglichkeiten haben, um das beste aus ihrer miseren Lage zu machen. So weit so gut. Doch Dir fällt nich ein was Du tun kannst? Dann stelle ich Dir mir mal meine Lieblingstechnik vor, Dir die hilft nach passenden Lösungen zu suchen. PS: Das ist mein Geheimtipp, den ich auch in meinen Coachings nutze.

  • Brainstorme: Spiele verschiedene Möglichkeiten durch. Was kannst Du jetzt tun? Erst mal, ohne an irgendwelche Konsequenzen zu denken. Denke groß und auch in Absurditäten. Dann wäge im Abschluss ab, was sich für Dich stimmig anfühlt.
  • Frage Dich: Was würde Deine beste/r Freund/in jetzt tun?
  • Sammle Ideen: Was würden Dir Deine Freunde / Deine Familie raten

3.  Zurück in die Vergangenheit

Ein weitere Hilfe, um Krisen positiv zu bewältigen und die gleichzeitig eine Komponent der Resilienz darstellt, ist der Blick zurück. Es ist bestimmt nicht das erste mal in Deinem Leben, dass Du Dich einer herausfordernder Situation stellen musst.

Wie also bist Du in der Vergangenheit mit Problemen, Krisen umgegangen? Was hast Du getan? Was gelassen? Mit wem hast Du gesprochen? Was genau hat Dir geholfen? In der Beantwortung der Fragen liegt der Schlüssel zur Lösung. Je genauer Du Dir selbst die Antworten darauf geben kannst, umso besser weißt Du, was es jetzt braucht.

4. Netzwerk – Let´s connect

Du machst Dinge gern im Alleingang? Musst Du nicht. Forschungen belegen, wer ein stabiles soziales Umfeld um sich hat, lebt gesünder. Also gleich mal Tante Erna angerufen und zum Geburtstag gratuliert. Die kann nämlich so manch guten Tipp für Dich bereit halten. Denn Psssst….Menschen helfen aneinander gern. Vorausgesetzt Du kannst Hilfe annehmen. Und lass Dir gesagt sein, das kann sich wirklich lohnen.Denn besonders in Krisenzeiten kann es entlastend sein, Dich mit Freunden, Deiner/m Partner/in und Deiner Familie auszutauschen. Vielleicht haben sie ähnliches erfahren oder haben einfach ein offenes Ohr für Dich.

Und in Deine sozialen Kontakte zu inverstieren kann Dir viele Vorteile verschaffen. Beispiel gefällig?

Stell Dir mal vor der Mann Deiner Cousine ist Steuerberater. Eines Tages flattert Dir ein blöder Brief vom Finanzamt ins Haus. Du musst eine hohe Summe zurück zu zahlen. Es erscheint Dir zu viel. Wäre es da nicht toll, einen Fachmann drüber schauen zu lassen? Vielleicht ja den Mann Deiner Cousine, der Dir den ein oder anderen Kniff noch zeigen kann. Und vielleicht reduziert sich ja die Summe um einen erheblichen Anteil. Klingt gut oder? 🙂

5.  Zapfe Deine Kraftquellen an – Recharge

Um sich im Leben Krisen stellen zu können, braucht es Energie. Doch Du fühlst Dich gerade wie das Fähnchen im Winde? Dann checke Deine Kraftquellen. Lade Dich wieder auf. Selfacre ist hier das Zauberwort. Das weißt aber gar nicht genau, was Dir gut tut? So ergeht es auch den meisten Personen im meinem Coaching. Dann gebe ich ihnen diese Fragen an die Hand:

  • Was bereitet mir Freude?
  • Wobei geht mir das Herz auf?
  • Wann vergesse ich Raum & Zeit und mich herum?
  • Was hilft mir, mich zu entspannen? Den Kopf frei zu bekommen?
  • Was fällt mir leicht?
  • Was mache ich gern?

Weitere Kraftressourcen können sein:

  • Gesunde Ernährung
  • Bewegung in der Natur
  • Ausreichend Schlaf
  • Entspannung (Yoga, Meditation, PMR, Autogenes Training, Hypnose)
  • Kreativität (Tanzen, Musik, Malen, Basteln,…)
  • Ein liebgewonnes Hobby
  • Lieblingsmenschen
  • Inspirierende, aufbauende Texte lesen, Podcasts hören etc.

 

Du willst Deine Super-Power weiter ausbauen und stärken? Dann lass uns gemeinsam Dein Super-Me in einem kostenlosen Vorgespräch herauskitzeln . Ruf mich einfach an oder schreib mir eine Email. Ich freu mich auf Dich – Deine Vivien

Wie soll ich mich entscheiden, ohne es zu bereuen – 5 Tipps, die Dir sofort helfen

Entscheidung

 

„Wie kann ich mich entscheiden, ohne dass ich im Nachhinein denke, es war falsch?“ – Mit dieser Frage kam meine KlientIn letzte Woche in unsere Coaching-Session. Sie mache sie derzeit viele Gedanken, um ihre berufliche Situation und hat Angst davor, sich falsch zu entscheiden. Warum?
Lange Zeit hat sie als Architektin gearbeitet, viele Projekte betreut und ist dafür viel durch die Gegend gereist. Das Geld stimmte und die KollegInnen so weit auch. Doch glücklich war sie nicht. Sie hatte wenig Zeit für sich selbst, ihren Partner und ihre Hobbies. Sie machte erst mal so weiter, bis sie ihr erstes Kind bekam. Die Elternzeit nutzte sie, um sich und ihr bisheriges Leben zu reflektieren. Sie begann sich zu fragen, ob sie damals den richtigen Berufsweg eingeschlagen hatte und was sie eigentlich glücklich mache.

Wie soll ich mich entscheiden? Was will ich eigentlich?

Jetzt ein Jahr später, wo sie wieder ins Berufleben einsteigen will, sieht sie sich damit konfrontiert eine Entscheidung zu treffen. Zurück in den alten Job oder doch was anderes? Vollzeit oder Teilzeit?

Dies ist übrigens eins der häufigsten Probleme, die ich im Coaching beobachte. Die Unwissenheit darüber, was man/frau wirklich will. Wie man sich entscheiden und wohin orientieren soll. Woran das liegt, fragst Du Dich? An der mangelnden Klarheit Deiner Bedürfnisse und Werte. Was jetzt helfen kann? Dir das ganz mal genauer anzuschauen, mit meinen 5 Tipps.

Besser Entscheidungen treffen – so geht´s.

1.) Wenn Du keine negativen Konsequenzen fürchten müsstest, wie würdest Du Dich entscheiden?
Wir treffen häufig keine Entscheidungen, da wir Angst vor den Folgen haben. Wir denken allzu häufig: “ Was ist, wenn ich mich jetzt für Job A entscheide und im Nachhinein merke, dass mir Job B doch eigentlich besser gefallen hätte?“. Die Antwort? Du hast im schlimmsten Fall eine Erfahrung gemacht. Und diese gemachte Erfahrung hilft Dir zukünftig leichter Entscheidungen zu treffen. Denn Du lernst aus Deinen Erfahrungen, was Dir wichtig ist und was Du brauchst, damit es Dir gut geht. Also nimm all Deinen Mut zusammen und triff eine Entscheidung. Mache Erfahrungen. Übrigens – als kleines Gedankenexperiment. Du könntest einmal durchspielen, was die schlimmsten Folgen wären, wenn Du Dich für Variante A und nicht für Variante B entscheidest. Überlege, ob die befürchteten Konsequenzen wirklich ein Weltuntergang für Dich bedeuten würde.

2.) Wie denkst Du in 1, in 5 und 10 Jahren über Deine Entscheidung nach?
Bei Entscheidungen hilft es auch, das große Ganze im Blick zu behalten und dies in Relation zu unserer Lebensspanne zu setzen. So, was würdest Du in einem Jahr über Deine Entscheidung denken? Würdest Du es bereuen oder nicht? Wie glaubst Du, schaust Du in 5 oder 10 Jahren auf Deine Entscheidung zurück? Aus einer längerfristigen Perpektive heraus betrachtet, nimmt der Druck eine „perfekte“ Entscheidung zu treffen, tendenziell ab. Und was ist schon eine perfekte Entscheidung. Du wirst in Anbetracht Deiner Umstände sowieso die beste Wahl treffen. Ausgehend von Deinem jetzigen Erfahrungs- und Wissenstand heraus.

3.) Was ist Dir wichtig? Was sind Deine Bedürfnisse und Werte?
Meist können wir auch nicht wirklich eine Entscheidung treffen, da wir gar nicht wissen, was uns wirklich wichtig ist. Thema Bedürfnisse und Werte. Zunächst solltest Du Dir darüber im Klaren werden, was Du brauchst, damit es Dir gut geht. Privat, wie beruflich. Was macht Dich glücklich? Was willst Du in Deinem Leben? Was ist Dir wichtig? Diese Fragen hinterlassen in Dir gerade eine Leere? Dann schau Dir mal folgende Bedürfnispysramide von dem Psychologen Abraham Maslow an. Damit erhälst Du einen Überblick über Bedürfnisse und kannst einmal für Dich prüfen, in wie fern diese wichtig und derzeit bei Dir im Leben abgedeckt sind. So kannst Du auch reflektieren, wie Du diese mit Deiner Entscheidung erfüllen kannst:

Bedürfnispyramide: Definition und Nutzen

Bildquelle: https://karrierebibel.de/beduerfnispyramide-maslow/

4. Das Entscheidungsspiel: Wirf eine Münze und fühle.
Ein weiterer Weg, um herauszufinden, wie Du Dich entscheiden solltest geht auch spielerisch 🙂 mit einer Münze. Die beiden Seiten der Münze stellen Alternative A und B dar. Wirf eine Münze und dann beobachte. Wünschst Du Dir insgeheim, dass die Münze auf eine Seite fällt? Wie fühlt es sich an, nachdem die Münze auf eine Seite zum Liegen gekommen ist. Fühlt es sich erleichternd und angenehm an? Oder würdest Du Dich besser mit der anderen Seite fühlen? Unsere Gefühle hier beim Münzewerfen können tief blicken lassen. Auf das, was Du wirklich willst und was Dir gut tut.

5. Frage Deine engsten Vertrauten. Dann entscheide.
Es kann übrigens hilfreich sein, das ganze aus einer anderen Perspektive heraus zu betrachten. Frag doch einfach mal Deine engsten Vetrauten um Rat. Welche Gedanken und Gefühle haben sie zu einer Entscheidung? Und dann heißt es wieder nachfühlen. Was lösen die Meinungen der anderen in Dir aus? Kannst Du mitgehen? Wo bist Du anderer Meinung? All dies kann Dir auf Deinem Weg helfen, eine Entscheidung zu treffen, bei der Dein Kopf und Herz zu einem übereinstimmenden Schluss kommen.

Last but not least – gib Dir Zeit.
Um besser entscheiden zu können, gönn Dir etwas Zeit und nimm den Druck raus. Schlaf am besten ein paar Nächte, bevor Du eine Entscheidung triffst. Und Wisse – Nichts ist in Stein gemeisselt. Selbst, wenn Du Dich jetzt für einen Job entscheidest und sogar umziehst. Wer sagt denn, dass Du Dich nicht 1 Jahr später wieder neu entscheiden kannst? Du hast es in der Hand und es ist ok, sich auch mal umzuentscheiden.

In jedem Falle will ich Dich ermutigen, eine Entscheidung zu treffen und Erfahrungen zu sammeln. Gutes Gelingen auf Deinem Weg 🙂

Herzlichst Deine Vivien.