So erkennst Du Deine Bedürfnisse und lernst sie zu kommunizieren

Schwierige Konflikte, Frust und Unzufriedenheit – Wenn dies keine Fremdworte für Dich sind und Du wissen willst, was Du dagegen tun kannst, lohnt es sich für Dich weiterzulesen. Erfahre in diesem Beitrag, in wie fern Deine Bedürfnisse zu unangenehmen Gefühlen und Situationen führen können. Und warum es wo wichtig ist, Deine Bedürfnisse wahrnehmen und besser kommunizieren zu können.

Was sind eigentlich Bedürfnisse?

Häufig erlebe ich in meinen Coachings, als auch in meinen Workshops und Trainings in Unternehmen, dass die wenigsten Menschen sich darüber im Klaren sind welche Bedürfnisse sie haben. Sie spüren meist nur, dass sie „irgendwie“ unzufrieden sind und ihnen einige Dinge in ihrem Leben nicht gefallen. Den Wunsch, die eigene Situation zu verbessern, äußern all meine Klient:innen. Doch wie lässt sich eine Situation verbessern, wenn ich nicht genau weiß, was mich eigentlich stört und was ich konkret verändern kann? Und vielleicht geht es Dir genauso?

Dann lohnt es sich einmal tiefer zu blicken, Deine Bedürfnisse kennen zu lernen und so zu innerer Klarheit zu gelangen. Damit Du Frust und Unzufriedenheit mühelos in Ausgeglichenheit und Leichtigkeit wandelst.

Doch was genau ist eigentlich ein Bedürfnis?

Betrachten wir einmal eine gängige Definition von „Bedürfnis“: In der Psychologie verstehen wir unter dem Begriff Bedürfnis einen Zustand von Mangel, verbunden mit dem Wunsch diesen zu beseitigen. Den Antrieb diesen Mangelzustand zu beheben wiederum, definieren wir als Motivation.

„Wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse nicht ernst nehmen, tun es auch andere nicht.“ – Marschall B. Rosenberg

Ein Bedürfnis ist also auch immer etwas Notwendiges. Etwas, das nach Erfüllung sehnt, damit wir keinen langfristigen körperlichen, geistigen oder seelischen Schaden davon tragen. Ohne das zugrundlegende Bedürfnis nach Hunger, Durst oder körperliche Nähe könnten wir als Säugling nicht überleben. Damit wir auch deutlich, was ein Bedürfnis von einem Wunsch unterscheidet. Ein Wunsch bezieht sich stets auf etwas, nachdem wir uns sehnen, ohne davon existenziell abhängig zu sein. Wenn wir also von einem großen Garten mit Haus träumen und uns diesen Wunsch nie erfüllen werden, können wir dennoch davon ausgehen ohne allzu großen Schaden für uns weiter leben zu können.

Welche Bedürfnisse gibt es?

Nachdem nun wissen, was mit dem Begriff „Bedürfnis“ gemeint ist, stellt sich anschließend die Frage, welche Bedürfnisse es eigentlich gibt? Könntest Du adhoc sagen, welche Bedürfnisse Du gerade in Dir trägst? Nein?Keine Sorge. So geht es den meisten. Und bevor ich Psychologie studierte, hatten ich keine Ahnung von Bedürfnissen. Wie auch, lebend in einer Gesellschaft die mehr auf Leistung, als auf das individuell Wohlergehen fokussiert. Jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern, in der Schulzeit etwas über meine Gefühle und Bedürfnisse gelernt zu haben. Vielleicht war es bei Dir anders, vielleicht aber auch genauso.

Es trifft Dich also keine Schuld, genauso wenig, wie die Menschen um Dich herum, die eigenen Bedürfnisse weder zu kennen, noch richtig wahrnehmen und äußern zu können. Das zu ändern, liegt allerdings in Deiner Hand. Und das ist die gute Nachricht! Wir können lernen, uns selbst besser zu verstehen. Darüber hinaus können wir es schaffen, unser Gefühl für uns selbst zu verfeinern und unser Innenleben leichter begreifen zu können. Das wiederum macht es am Ende auch im Zwischenmenschlichen einfacher. Wenn Du weißt, was Du brauchst und was Du möchtest und dies adäquat formulieren kannst, ersparst Du Dir viel Ärger und Frust.

-> Welche Bedürfnisse in uns liegen, das erfährst Du hier:

Eine brauchbare Erklärung zum Thema Bedürfnisse liefert der Psychologe Klaus Grawe. Er postulierte mit seiner Konsistenztheorie, die einer guten wissenschaftlichen Validität unterliegt, dass uns Menschen vier zugrunde liegende Bedürfnisse innewohnen, nach dessen Erfüllung wir streben.

Grawe´s vier Grundbedürfnisse:

1.) Das Bedürfnis nach Bindung
Bereits Säuglinge haben ein hohes Bedürfnis nach Bindung. Ohne das Umsorgen wichtiger Bezugspersonen, können wir als Säuglinge nicht überleben. Zudem wird hier der Grundstein für die Entwicklung unseres „Urvertrauens“ gelegt. Zudem entwickeln wir hier die Überzeugung, ob wir die Welt als einen sicheren oder unsicheren Ort erleben. Frühe negative Erfahrungen, wie z.B. der Verlust wichtiger Bezugspersonen kann unser Bindungsverhalten und unser Vertrauen in verlässliche Beziehungen nachhaltig beeinflussen.

Wenn unser Bedürfnis nach Bindung nicht erfüllt ist, fühlen wir uns: allein, einsam und/oder ausgegrenzt.

2.) Das Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle
Darunter verstehen wir das Bestreben, die Welt und die Dinge um uns herum verstehen zu wollen, genauso, wie zukünftige Ereignisse und Entwicklungen vorhersehen und beeinflussen zu können.

Wenn diese Bedürfnis nicht erfüllt ist, fühlen wir uns: unsicher, in Abhängigkeit, handlungsunfähig, ängstlich.

3.) Das Bedürfnis nach Selbstwerterhöhung 
Hierbei handelt es sich um das Verlangen sich selbst als gut, kompetent und wertgeschätzt zu erleben. Ein Bedürfnis, das wir seit der Kindheit in uns tragen und auch im Erwachsenenalter beibehalten. Frust kann ein Zeichen für einen Mangel an Anerkennung sein, sei es z.B. weil der/die Chef/in zu wenig oder keine Anerkennung ausspricht oder unser/e Partner/in uns zu wenig oder gar nicht wertschätzt.

Bei unzureichender Erfüllung stellt sich ein Gefühl von: ungeliebt, ungeachtet und wertlos ein.

4.) Das Bedürfnis nach Lustgewinn und Unlustvermeidung
Damit ist unser Bestreben gemeint, angenehm erlebte Zustände herbeizuführen und möglichst unangenehme Momente zu vermeiden. Wir erleben dies z.B. in dem wir beginnen zu prokrastinieren oder Dinge vor uns herschieben. Im Grunde genommen erst einmal normal und menschlich. Im Laufe unseres Lebens sollten wir allerdings lernen, eine gute Balance zwischen diesen beiden Polen herstellen zu können. Es ist wichtig, sich beizeiten etwas zu gönnen, ebenso, wie unangenehme Zustände über einen gewissen Zeitraum auszuhalten. Es lohnt sich dabei langfristig zu denken. Eine Weiterbildung kann mit Anstrengung verbunden sein, später jedoch zu Verbesserung der beruflichen und finanziellen Situation beitragen.

Erfüllen wir dieses Bedürfnis nicht, fühlen wir uns: Müde, ausgelaugt, überfordert, eintönig, gelangweilt und/oder abgestumpft.

Weitere Bedürfnisse, die uns inne wohnen.

Neben Grawe´s vier Grundbedürfnissen, gibt es noch unzählig weitere Bedürfnisse, die sich individuell unterschiedlich ausprägen können. So gibt es Menschen, die beruflich oder privat die Herausforderung wollen, die Abwechselung suchen, gern neues lernen und es gibt auch Menschen, die sich wohl fühlen, wenn sie für sich in Ruhe sein können, ihrer gewohnten Struktur nachgehen können und nur wenig nach Veränderung streben.

Abraham Maslow, ein weiterer Psychologe, fasste die menschlichen Grundbedürfnisse hierarchisch angeordnet in einer „Bedürfnispyramide“ zusammen. Er ging davon aus, dass der Mensch unterschiedliche Bedürfnisse hat. Diese finden sich in seinem Modell der Pyramide in fünf Stufen abgebildet wieder. Sobald in etwa 70% der Bedürfnisse auf einer Stufe erfüllt sind, wird die nächste Stufe mit weiteren Bedürfnissen erreicht. Findet ein Bedürfnis seine Erfüllung, besteht keine Motivation mehr, diesem weiter nachzugehen. Dies können wir im beruflichen Kontext gut beobachten. Wir selbst oder ein/e Mitarbeiter/in kann sich besonders anstrengen, wenn es darum geht aus der befristeten Anstellung in eine unbefristete zu gelangen (Bedürfnis: Sicherheit). Sobald dies „erreicht“ wurde, kann die Motivation und damit einhergehende Arbeitsleitung, die zuvor bestand, absinken, da kein inneres Bestreben mehr vorliegt dem Bedürfnis nach Sicherheit in diesem Maße nachzugehen.

Zur Veranschaulichung findest Du die hier die Maslow´sche Bedürfnispyramide:

Maslow Bedürfnispyramide

Bildquelle: Vivien Soppa

Es gibt noch unzählig weitere Bedürfnisse, alle zu listen, würde den Rahmen sprengen. Nachfolgend findest Du ein paar Beispiele.

Mein Tipp: Nutze doch gleich mal die Gelegenheit und notiere Dir, welche Bedürfnisse bei Dir gerade im Vordergrund sind

  • Nähe
  • Ordnung
  • Entspannung
  • Leichtigkeit
  • Lernen
  • Spaß
  • Verstehen
  • Sinn
  • Bedeutung
  • Wärme
  • Ehrlichkeit
  • Etc.

Wie kann ich meine besser Bedürfnisse wahrnehmen?

Um eigene Bedürfnisse besser wahrnehmen zu können, gibt es es unterschiedliche Methoden. Heute stelle ich Dir zwei Methoden vor, die ich für mich, als auch für meine Klient:innen immer wieder gern nutze:

1.) Bodyscan – Achtsamkeitsübung: Eine schnelle und einfache Methode, mit der Du besser nach innen spüren kannst. Suche Dir dafür einen ruhigen Ort und stelle sicher, dass Du nicht gestört wirst. Setze Dir einen Timer auf 10 Minuten. Nun setze oder lege Dich hin, schließe die Augen und atmes 3x tief ein und aus. Nun ziehe die Aufmerksamkeit von außen nach innen, zu Dir selbst. Spüre einmal in Dich hinein. Wir fühlt sich Dein Körper an? Deine Energielevel? Wo spürt Du Anspannung im Körper? Wo Entspannung? Was bräuchtest Du jetzt, um zufrieden und entspannt zu sein? – Die Antwort darauf gibt Dir den Hinweis über Deine Bedürfnisse. Du brauchst gerade Ruhe? Alles klar, dann schau wie Du Dir eine kleine Auszeit nehmen kannst. Du brauchst eher Bewegung? Dann nutze die Zeit und mache ein paar Liegestütze oder spaziere um den Block. Je öfter Du den Bodyscan anwendest, umso leichter wird es Dir fallen zu spüren, was Du gerade brauchst.

2.) Bedürfnis-Töpfe: Jetzt wird es kreativ. Es kann helfen mit dieser visuellen Methode dahinter zu kommen, welche Bedürfnisse in Dir gerade vorherrschend sind und welche nach (mehr) Erfüllung drängen. Male Deine Bedürfnisse (nutze gern die Liste weiter oben) im Form von Töpfen (siehe Schaubild unten) auf. Zeichne auf einem Blatt Papier (oder auf Deinem PC/Handy) unterschiedliche Töpfe und ordne sie dem jeweiligen Bedürfnis zu. Bewerte zunächst auf einer Skala von 0-10, in wie fern Dein Bedürfnis gerade erfüllt ist. Nachdem Du die Bewertung vorgenommen hast, kannst Du die Töpfe entsprechend „ausmalen“. Ist Dein Bedürfnis nur wenig erfüllt, ist der Topf entsprechend wenig gefüllt. Wenn Dein Bedürfnis gerade gut abgedeckt ist, ist wiederum der Topf gut gefüllt. Dies kann Dir nochmal verdeutlichen, an welcher Stelle Du für Dich mehr sorgen kannst und woher ein Gefühl von Frust und Unzufriedenheit stammt. Nämlich immer dann, wenn ein Bedürfnis gerade nicht wahrgenommen oder gestillt wird.

Schaubild: Bedürfnistöpfe

Bedürfnistöpfe

Bildquelle: Vivien Soppa

Wie kann ich meine Bedürfnisse angemessen kommunizieren?

Eine Frage, die ich sehr häufig gestellt bekomme. Und in der Tat, will es gelernt sein, Bedürfnisse angemessen einzufordern und zu kommunizieren.

Allen voran – Du hast ein Recht auf Deine Bedürfnisse. Du hast das Recht sie zu kommunizieren, für Dich einzufordern und für die Erfüllung zu sorgen. Wichtig ist dabei die Art und Weise, wie Du sie einforderst. Eine Möglichkeit, wie Du am besten vorgehen kannst, zeige ich Dir hier mit meiner 3-Schritte-Methode:

1.) Mache Dir Deine Bedürfnisse bewusst: Spüre und blicke tiefer in Dich hinein. Nutze dazu gern auch die Übung „Bodyscan“, die ich Dir weiter oben vorgestellt habe. Frage Dich „Was brauche ich jetzt?“, „Was tut mir gut?“, „Was möchte ich?“ – lausche den Antworten, die aus Deinem inneren jetzt auftauchen.

2.) Sei Dir der Verantwortung bewusst: Nachdem Dir bewusst ist, welche Bedürfnisse in Dir sind und welche nach Erfüllung streben, ist es wichtig diesem Impuls nachzugehen. Mache Dir klar, Du selbst hast es in Dir Hand für Dein Wohlergehen sorgen. Das bedeutet Bedürfnisse zu kommunizieren und für die Erfüllung zu sorgen. Es liegt an Dir, aus der „Opferrolle“ heraus zu treten und das Zepter für Dein eigenes Lebensglück in die Hand zu nehmen. Natürlich gibt es auch immer wieder Situationen, in denen es wichtig ist zu schauen, in wie fern Deinen Bedürfnissen entsprochen wird. Ein Beispiel: Wenn Du schon längere Zeit nach einer Gehaltsverhandlung fragst, sogar konkrete Erfolge vorweisen kannst, doch immer wieder vertröstet wirst, solltest Du Dich fragen, wie lange Du Dir das noch anschauen möchtest oder ob Du Dir nicht lieber ein Herz fasst und Deinen Unmut darüber äußerst, zur Not weitere Schritte einleitest (z.B. Dich woanders hinzubewerben).

3.) Kommuniziere aus der Ich-Perspektive, statt Dich in Vorwürfen festzubeißen: Wir neigen allzu gern davon auszugehen, dass andere schon wüssten was wir brauchen und auch dafür Sorge tragen, uns dies zu geben. Darin liegt allerdings schon das Problem. Niemand kann wissen, was in Dir vorgeht oder was Du benötigst. Somit ist auch erstmal niemand Schuld daran, wenn Deine Bedürfnisse nicht erfüllt werden. Also statt Deinem Gegenüber Vorwürfe zu machen, hilft es aus der Ich-Perspektive zu sprechen und verständlich zu machen, wie es in Dir aussieht und was Du fühlst.

Also anstelle von „Nie bringst Du den Müll weg. Ich muss immer alles alleine machen. Dich interessiert ja nicht, was ich alles tue.“ hilft es zu sagen „Es strengt mich an im Haushalt so viel zu machen. Ich fühle mich überfordert, nicht wertgeschätzt und wünsche mir Hilfe.“ (Ausdruck des Bedürfnisses nach: Entspannung und Wertschätzung). Wie Du siehst, trägt der zweite Satz dazu bei, dem Gegenüber verständlich zu machen, was Du fühlst und was Du brauchst. Somit kannst Du viel eher zu einer Lösung gelangen und sogar wirklich Unterstützung bekommen. Vorwürfe führen beim Gegenüber eher zu Unverständnis, Ärger und Widerstand. Konflikte sind hierbei schnell vorprogrammiert. Spüre doch einmal für Dich nach, wie es Dir geht, wenn Du Dir Vorwürfe anhören musst. Hast Du dann Lust, dem anderen entgegen zu kommen? Oder willst Du lieber das Weite suchen?

Probiere diese 3-Schritte-Methode doch gleich heute mal aus. Ob im Business, in der Partnerschaft, der Familie oder gegenüber Fremden.

Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei und bin gespannt auf Deine Erfahrungen!

So gelingt es Dir, den beruflichen Neuanfang zu schaffen.

Beruflicher Neuanfang

Unzufrieden im Job und das schon so lange. Die Idee, sich für einen beruflichen Neuanfang zu entscheiden oder zumindest die Stelle zu wechseln, macht sich über kurz oder lang bemerkbar. Das berichten jedenfalls viele meiner Klient/innen in meinen Coachings und vielleicht befindest Du Dich gerade in einer ähnlichen Situation.

Heutzutage gibt es zahlreiche Gründe, warum wir uns in einem Beruf, in einem Angestelltenverhältnis wieder finden, das uns unglücklich macht. Neben zu wenig Anerkennung, begrenzten Entwicklungsmöglichkeiten, einem unangenehmen Arbeitsklima oder einer/m unausstehlichen/m Chef/in, können weitere Faktoren zu beruflicher Unzufriedenheit führen. Vielleicht haben wir eine Berufsausbildung oder ein Studium gewählt, weniger, weil es unserem eigenen inneren Wunsch entsprach, sondern vielmehr den Erwartungen unseres Umfeldes. Oder wir haben uns zum Zeitpunkt der Berufswahl in einer Lebenssituation befunden, in der unsere Interessen und Wertvorstellungen andere waren, als die heutigen.

Das Streben nach beruflicher Selbstverwirklichung

Schon der Psychologe Carl Rogers postulierte mit seiner Persönlichkeitstheorie, dass der Mensch als ein Individuum zu verstehen ist, dass dazu in der Lage ist, sein Selbstkonzept und die damit einhergehenden Grundeinstellungen und Verhaltensweisen über das Leben hinweg zu verändern und anzupassen. Kurz gesagt – wir entwickeln und verändern uns fortlaufend. Dies wird besonders durch das aktuelle Bestreben nach persönlichem Wachstum und Selbstverwirklichung deutlich. Nie zuvor verkauften sich Bücher, Workshops und Seminare zu diesen Themen so sehr, wie heutzutage. Den Trend, sich auch im beruflichen Kontext voll entfalten zu wollen, können wir ebenfalls mit steigendem Interesse beobachten.

Die heutigen Generationen gehen schon längst nicht mehr nur einem lebenslangen Arbeitsverhältnis nach, wie es häufig zuvor der Fall war. Die unten stehende Statistik die von der Europäischen Kommission im Zeitraum von 2009 bis 2019 erhoben wurde, zeigt, wie viele Menschen allein in Deutschland ihre Arbeitsstelle in den letzten 10 Jahren wechselten. Insgesamt 66 % der Befragten, also etwa jede/r Zweite, gaben an, ihren Job ein bis fünfmal gewechselt zu haben.

Bildquelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/28914/umfrage/haeufigkeit-der-arbeitsplatzwechsel/#professional (Abgerufen: 17.05.2022 um 10.28 Uhr).

Der Umgang mit Unsicherheiten

Deutlich wird, dass wir mit dem Wunsch uns selbst verwirklichen und beruflich neu orientieren zu wollen, nicht allein sein. Doch in dem Moment, in dem wir beginnen uns gedanklich damit zu befassen, eine neuen Stelle oder unsere wahre Berufung finden zu wollen, treten innere Ängste und Unsicherheiten auf. Wir befürchten Verlust, Scheitern und die Aufgabe vermeintlicher Sicherheiten, wenn wir unseren jetzigen Beruf, unsere jetzige Stelle aufgeben.

Wenn es also darum geht, eine erfüllende und zufrieden stellende Tätigkeit zu finden, braucht es Zeit und auf jeden Fall die Auseinandersetzung mit uns selbst und unseren inneren Befürchtungen. Eine Entscheidung für eine berufliche Veränderung, die allein aus einer Emotion heraus geschieht, kann kurzfristig zur Erleichterung führen, jedoch langfristig erneuten Frust auf den Plan rufen. Eine berufliche Neuorientierung sollte als stets gut durchdacht und geplant werden, ob es der Wechsel zu einem neuen Arbeitsgeber, der Schritt in die Selbstständigkeit oder ein Richtungswechsel als Unternehmer/in ist. Hilfreich ist es allemal, sich dabei Unterstützung zu holen. Das kann über Freunde, Familie oder den/die Partnerin geschehen oder durch professionelle Begleitung im Rahmen eines Coachings.

So unterstütze ich in meinen Coachings den Wunsch nach einem beruflichen Neuanfang.

Menschen die zu mir ins Coaching kommen, um sich darüber klar zu werden, wie sie sich fortan beruflich aufstellen wollen, unterstütze ich u.a. mit folgender Vorgehensweise. Zunächst betrachte ich gemeinsam mit ihnen, wo im Leben sie gerade stehen, was sie in ihrem (Lebens-) Reiserucksack an Erfahrungen und Schätzen mit sich tragen und welches Ziel sie, wie als nächstes ansteuern wollen.

Zunächst beginne ich mit der Standortanalyse.
Hierbei widmen wir uns den Fragen:
– Was an meinem jetzigen Job / Business stellt mich zufrieden? Was kann so bleiben?
– In welchen Bereichen genau, wünsche ich mir eine Verbesserung?
– Was habe ich bisher ausprobiert?
– Welche Erfahrungen habe ich mitgebracht?
– Was ich habe dafür bisher getan, die Situation zu verändern? Was könnte ich noch tun?

Stärken- und Potenzialanalyse.
Im nächsten Schritt betrachte ich gemeinsam mit dem/der Klient/in:
– Was an Hard Skills (Qualifikationen, etc.) bringe ich mit?
– Was an Soft Skills (Fähigkeiten, Stärken, Begabungen, Interessen etc)?
– Auf welche derzeit vorhandenen Ressourcen kann ich zurück greifen? (Geld, Zeit, Unterstützung,etc.)
– Welches Potenzial liegt (noch) in mir verborgen?

Visioning.
Als nächstes nutzen wir die Macht der Vorstellung, erhalten ein klares Bild und programmieren das Unterbewusstsein auf Erfolg:
– Dazu erstellt der Klient/ die Klientin eine bildliche Kollage (Visionboard) und richtet sich somit innerlich und mit vollem Bewusstsein auf die neue Stelle / Selbstständigkeit / Unternehmen aus.
– Dahingehend gebe ich u.a. die Fragen mit: Wie soll die zukünftige Tätigkeit aussehen? Im welchen Umfeld? Remote? Selbstständig? Im Team? 40 Stunden-Woche? Wie soll der Feierabend aussehen? Wie die Mittagspausen? Wie die Bezahlung? Mit welchen Gefühlen und Gedanken soll der berufliche Neuanfang einhergehen? Wie sieht die Work-Life-Balance aus?

Zeit- und Zielanalyse.
Im letzten Schritt wird es dann konkret. Es geht um die genaue Ziel- und Zeitplanung.
– Wie genau gelingt die Umorientierung (Wer oder was kann dabei helfen? Netzwerke?)
– Anhand des Visionsboards: Welche Komponenten sollte die neue Stelle / Selbstständigkeit / Unternehmen definitiv umfassen, um langfristig zufrieden zu sein?
– Zu wann soll der berufliche Neuanfang geglückt sein?
– Wie kann ich das große Ziel, in kleine und erreichbare Ettapenziele aufteilen?
– Welche Schritte sind vorher und währenddessen notwendig / müssen noch gemacht werden? (Z.B.: Weiterbildungen absolvieren, Gründungskredit beantragen, Mitarbeiter/innen suchen, etc.)

Durch mein systematisiertes Vorgehen im Coaching, erhalten meine Klient/innen endlich Klarheit und fühlen sich erleichtert, motiviert und zuversichtlich. Mit einer realistischen Ziel- und Zeitplanung, dem präzisen Erarbeiten wichtiger einzelner Schritt und dem Wissen, wie eigene Stärken und Fähigkeiten optimal eingesetzt werden, kann ein beruflicher Neustart gelingen. Und zwar selbstbewusst, angstfrei und authentisch. Denn meine Überzeugung ist es, das Erfolg und Erfüllung nur aus dem heraus resultieren können, was wir für uns als wahrhaftig und in Übereinstimmung mit unseren tiefsten Überzeugungen gilt.

Bist auch Du gerade dabei, Dich beruflich neu zu orientieren und willst endlich Klarheit haben? Du willst nicht länger auf der Stelle treten und unzufrieden sein? Dann melde Dich doch gleich für ein kostenfreies Erstgespräch und lass uns gemeinsam den ersten Schritt in Deine erfüllende Zukunft machen!

Das innere Team – Die Methode für mehr Klarheit

Das innere Team – Neue Perspektiven gewinnen.

Ob grundlegende Veränderungen anstehen, wir Entscheidungen treffen müssen, in Konflikten verwickelt sind oder mit der Tatsache konfrontiert sind, das wir einfach nicht ins Handeln kommen. Es gibt weitere unzählige Situationen, in denen es nötig wäre, über Verständnis, Klarheit und ein gewisses Zutrauen ins uns und das Leben zu verfügen. Doch zumeist befinden wir uns viel eher in dem Zustand der Unklarheit und Unsicherheit. Wir drehen uns gedanklich im Kreis, haben das Gefühl auf der Stelle zu treten und wissen nicht, wie und welchen Schritt, wir als erstes unternehmen sollten. In diesem Momenten manifestieren sich innere Ängste, Blockaden und Konflikte. Was also können wir tun, um aus dem Stillstand mutig, klar, ziel- und selbstbewusst  hervorzutreten?

Die Antwort: „Lerne Dein inneres Team kennen und erfolgreich zu führen.“

Die Idee – Persönlichkeitsanteile als Teammitglieder.

Schon Sigmund Freud, Begründer der Psychoanalyse, erfasste bereits ein Jahrhundert zuvor mit seinem Instanzenmodell („Es“, „Ich“, „Über-Ich“), dass wir Menschen mehrere Facetten in uns, unserer Psyche und unserem Wesen tragen. Auch hypnotherapeutische und systemische Ansätze vertreten die Ansicht, dass wir aus unterschiedlichen Persönlichkeitsanteilen bestehen. Dies führt zur Annahme, dass wir im Grunde flexibel agierende und fühlende Menschen sind.

Schulz von Thun, Kommunikationswissenschaftler und Psychologe, griff die Vorstellung innerer Persönlichkeitsanteile auf und entwickelte darauf fußend das innere Team. Unser Selbst wird dieser Methode zufolge als ein System verstanden, innerhalb dessen verschiedene Anteile wirken. Diese Anteile setzen sich aus unseren Bedürfnissen, Erfahrungen, Gedanken, Gefühlen, Haltungen und Wertvorstellungen zu einem Team zusammen. Je nach Zusammensetzung des Teams ergibt sich eine ganz eigene Gruppendynamik, die von den Interaktionen untereinander abhängt. Ob das Gruppengefüge eher förderlich und effizient ist, oder eher destruktiv und hinderlich, ist abhängig davon, an welcher Stelle konträre Wertvorstellungen und Bedürfnisse aufeinander treffen, Widersprüche auftreten, Konflikte schwelen und wie diese bewältigt werden.

Und stellen wir uns nun mal ein klassisches Unternehmen vor, in dem es natürlich für die Leitung eines Team auch eine Führungskraft gibt. Schulz von Thun spricht hier von dem Oberhaupt des Teams. Aufgabe der Führungskraft (Oberhaupt) ist es, das innere Team zu regelmäßigen Meetings einzuberufen und dafür zu sorgen, dass die einzelnen Mitglieder in einen konstruktiven Austausch miteinander treten.

In meinen 1:1 Coachings ist die Führungskraft, das Oberhaupt – der/die Klient/in selbst, mit der ich im Prozess auf die unterschiedlichen inneren Anteile blicke. Dabei nimmt der/die Klient/in eine neutrale und wertfreie Position ein und schaut aus der Vogelperspektive auf sein inneres Team.

Bewusstwerdung – Meet the Team

Wie also können wir nun herausfinden, welche Teammitglieder sich in unserem Selbst befinden?
Mit der folgenden Vorgehensweise, unterteilt in 3 Phasen, lassen sich innere Teammitglieder bestimmen.

1.) Kick – Off: Vorbereitung zum Visioning

Hierfür eignet es sich, Dir nun einen Stift und einen Zettel zur Hand zu nehmen und Dir etwas Zeit einzuplanen. Wahlweise kannst Du auch ein Whiteboard nutzen. In meinen Coachings, Trainings und Workshops  nutze ich gerne Figuren zum Aufstellen, um die inneren Anteile (inneren Stimmen) sichtbarer zu machen. Das bewusste Visualisieren (auch Visioning genannt) der unterschiedlichen Teammitglieder macht es leichter, diese zu bestimmen und ihnen eine Stimme zu verleihen.

2.) Face the problem: Einberufung des Teammeetings.

Bevor das Team vom Oberhaupt zum Meeting einberufen wird, hilft es zunächst das konkrete Problem zu bestimmen. Hilfreiche Fragen können hier sein: „Vor welcher Herausforderung stehe ich gerade?“, „Vor welcher Entscheidung stehe ich?“, „Was in meinem Leben nimmt mir gerade die meiste Zuversicht?“.

Sobald die Problemsituation identifiziert und in wenigen Worten beschrieben ist, geht es nun darum sich nach „innen“ einzutunen.

Mit meinen Klienten/innen oder auch Workshop-Teilnehmer/innen, nutze ich dafür gern meine vorbereitende Übung: Den 5-Minuten Body Check-In.

Dafür nehme nun eine sitzende oder auch aufrecht stehende Haltung ein. Stelle sicher, dass in jedem Fall beide Füße fest am Boden stehen. Schließe nun die Augen und atme dreimal tief ein und aus. Lasse Dir Zeit. Lenke zunehmend Deine Wahrnehmung auf den Bereich der Nasenspitze. Spüre für einige Momente, wie die Einatmung kommt und wie der Atem Deine Nase wieder verlässt. – Und nun spüre Deine Füße fest am Boden. Nimm nun den gesamten Körper wahr. Welche Haltung hast Du eingenommen? Ist diese angenehm oder unangenehm? Wo im Raum befindest Du Dich? Spüre dann etwas mehr in Dich hinein. Wie hoch ist gerade Dein Energielevel? Wie fühlt sich Dein Körper insgesamt an? Was machen Gefühle und Gedanken? – Lenke dann wieder bewusst die Aufmerksamkeit zurück auf Deinen Atem. Stelle Dich nun darauf ein, wieder zurück zu kehren und Dich nun Deinen inneren Stimmen zuzuwenden.

Nun mache Dir erneut Dein Problem bewusst und horch in Dich hinein. Welche Anteile machen sich bemerkbar? Welche Stimmen melden sich in Dir? Mache nun die einzelnen Mitglieder ausfindig und schreibe ihnen eine Rolle zu. Bei der Arbeit mit dem inneren Team, machen sich häufig folgende innere Anteile bemerkbar:

  • Der/die Kritiker/in
  • Der/die Perfektionist/in
  • Der/die Unsichere
  • Der/die Antreiber/in
  • Der/die Mutige
  • Der/die Schwarzseher/in
  • Der/die Lustige
  • Der/die Gewissenhafte
  • …..

3. Problemlösung, Führung und Klarheit

Nachdem die einzelnen Teammitglieder bestimmt wurden, es ist nun für das Oberhaupt an der Zeit jeden einzelnen zur ausgewählten Situation (Problem) sprechen zu lassen. Hierfür eignet es sich wieder, dass Du notierst, was die einzelnen Anteile äußern.

Gehe dabei auch auf folgende Fragen ein:

  • Wer hat das Sagen im Team?
  • Wer treibt das Team an?
  • Wer sorgt für Spannungen im Team?
  • Wer hält das Team gut zusammen?
  • Wie stehen die einzelnen Mitglieder zueinander?
  • Wo werden Widersprüche / Konflikte ersichtlich?
  • Über welche Ressourcen verfügt das Team?

Allein die Bewusstwerdung der einzelnen Teammitglieder und das Zuweisen der verschiedenen Rollen, kann insgesamt schon zu viel mehr Klarheit und Verständnis führen. Um das ausgewählte Problem / Thema zu bearbeiten, gibt es nun unterschiedlich Möglichkeiten.

Ein Weg kann darin bestehen, die einzelnen Mitglieder in einen kreativen Brainstorming-Prozess zu bewegen, um mannigfache Ideen für die Problemlösung zu finden. Sollten allerdings zu viele Spannungen im Team herrschen, könnte der nächste Schritt erstmal darin bestehen, zu schauen, wie die einzelnen Mitglieder besser miteinander in Kontakt gelangen können. Welcher Anteil sollte mehr Gehör finden? Wer sollte sich mehr zurück nehmen? Wessen Position sollte mehr gestärkt werden und durch wen? Über welche Ressourcen verfügt das Team und wie können diese genutzt werden?
Das Oberhaupt bzw. die Führungskraft übernimmt dann also die Funktion des Führens. Daher eignet sich diese Methode auch so wunderbar im Bereich von Teamentwicklung und Führungskräftetrainings.

Je öfter das innere Team zum Einsatz kommt, umso leichter wird es sein schneller klar zu sehen, Probleme und Konflikte zu bewältigen und Entscheidungen zu treffen.

Seit vielen Jahren nutze ich diese Methode in Coachings, Workshops und Trainings und bin nach wie vor eine große Verfechterin des „inneren Teams“ – besonders dann, wenn es zu schwerwiegenden Herausforderungen kommt. Schnell, einfach durchführbar und mit großen AHA-Effekt.

Zusammenfassung: Dein Weg, um Probleme zu lösen und wieder klarer zu sehen.

  1. Nimm Dir Zeit für Dich, bereite Dich vor und halte alle oben beschriebenen Materialien bereit.
  2. Beschreibe zunächst Dein Problem / Deine Herausforderung. Kurz und aussagekräftig.
  3. Tune Dich innerlich ein. Mit meiner Methode 5-Minuten Body Check-In.
  4. Horch in Dich hinein, erfasse die unterschiedlichen Stimmen und erstelle Dein inneres Team.
  5. Weise den inneren Stimmen (Anteilen) Rollen zu.
  6. Betrachte das Team mit dem Blick des Oberhaupts (der Führungskraft).
  7. Lasse sich die Teammitglieder zu Deinem Problem äußern.
  8. Betrachte dabei die Gruppendynamik, wenn möglich lass einen kreativen Brainstorming-Prozess zur Problemlösung entstehen.
  9. Betrachte ob ggf. einzelne Teammitglieder mehr gestärkt werden oder eher in den Hintergrund rücken sollten.
  10. Notiere Dir Deine Ergebnisse.

Viel Erfolg beim Ausprobieren!

Du willst tiefer in die Thematik eintauchen? Dein Problem umfassender klären?

Dann lass Dich von mir in einem 1:1 Coaching begleiten. Gemeinsam decken wir gezielt Deine Herausforderungen und Schwierigkeiten auf, lassen gemeinsam neue Perspektiven, Klarheit und Zuversicht entstehen. Melde Dich doch gleich für ein kostenfreies Erstgespräch an.

 

Zum 1:1 Coaching

1. Frauen Boulder Treff im Osnabloc am 20.10.21

Hast Du Lust einmal Bouldern auszuprobieren, nur allein fehlt Dir die Motivation? Möchtest Du etwas Neues wagen und endlich wieder auf andere Frauen treffen? Oder Du suchst schon lange nach einer Gelegenheit mit anderen Frauen Boulderpobleme zu lösen? Dann ist das jetzt Deine Chance!

Dein Chance zu bouldern und andere Frauen zu treffen

Am Mittwoch, den 20.10.21 ab 18 Uhr freuen wir uns, Dich zum 1. Frauen-Boulder-Treff in der Osnabrücker Boulderhalle OSNABLOC begrüßen zu dürfen.
Gemeinsam in entspannter Runde und nur unter Frauen, hast Du jetzt die Möglichkeit in das Bouldern hineinzuschnuppern oder auch Deine vorhandenen Erfahrungen mit dem Bouldern zu vertiefen. Mit unserem ersten Boulder-Treff nur für Frauen hast Du jetzt die Möglichkeit, Dich verschiedenen Boulderproblemen zu stellen, gegenseitigen Support zu geben und zu erhalten, sowie dabei eine Menge Spaß zu erleben.
Klingt genau nach Deinem Geschmack?
Dann nutze jetzt Deine Chance, neue Frauen kennen zu lernen und Dich im Bouldern aufs nächste Level zu bringen. Du kannst ganz einfach und kostenlos am Boulder-Treff für Frauen teilnehmen. Komm vorbei, gesell Dich dazu und verbringe mit uns einen schönen Abend 🙂
Datum: Mittwoch, 20.10.21
Uhrzeit: Ab 18 Uhr (Wir treffen uns beim Haupteingang)
Anmeldung: Vorab unter mail@viviensoppa.com (Falls Du spontan vorbei kommen willst, ist auch das möglich)
Tageseintritt, Kletterschuhe und Chalk können beim Check-In erworben werden.
Vor Ort achten wir auf Eure und unsere Sicherheit durch Einhaltung der geltenden Corona Regelungen.

Leitung: Dipl.Psych. Vivien Soppa
Mit der Psychotherapeutin, Coachin, Fitness- und Yogalehrerin Vivien Soppa erhältst Du die optimale Unterstützung, um Dich neuen Herausforderungen zu stellen. Seit 4 Jahren bouldert sie aktiv und fährt quer durch Europa, um sich Boulderproblemen in verschiedenen Hallen und draußen am Felsen anzunehmen. Immer mit viel Freude, Motivation und Herzblut dabei 🙂

Bouldern – Der Trendsport 2021

Was ist eigentlich Bouldern? Hast Du Dich das auch schon gefragt? Bouldern – mehr als nur eine gewöhnliche „Alltags-Sport-Fliege“. Nicht umsonst ist der Bouldersport inzwischen sogar olympisch geworden. Mit dem englischen Wort „Boulder“ ist zu deutsch der Felsblock gemeint. Unter Bouldern ist allgemein das Klettern auf Absprunghöhe, ohne zusätzliche Sicherungsgeräte (Gurt, Seil, Kletterpartner:in) gemeint. Ob draußen am Felsen oder Indoor in einer Boulderhalle. Diesen Sport kannst Du für Dich selbst ausführen, Doch selten bleibst Du dabei allein 🙂 Denn der Bouldersport ist gleichzeitig auch ein sehr sozialer Sport. Du kommst schnell mit Gleichgesinnten in Kontakt, die meist gern für ein lockeres Gespräch zu haben sind oder auch den ein oder anderen Tipp für Dich parat haben, damit Du doch noch ganz nach oben an das Top des Boulder gelangst. Ideal also um neue Menschen kennen zu lernen.

Bouldern bringt zudem viele weitere psychische und physische Vorteile mit sich.

1.) Du verbesserst Deine Fitness. Bouldern ist ein komplexer Sport, bei dem Du Deine Kraft, Beweglichkeit und Deine Koordinationsfähigleit gleichsam nutzt.

2.) Du stärkst das Vertrauen in Dich und Deine Fähigkeiten. Sich nur mit eigenem Körpergewicht in die Höhe zu befördern, erfordert eine gewisse Portion Mut und verschiebt eigens gesetzte Grenzen („Das schaffe ich nie.“) im Kopf und ermöglicht somit neue Erfahrungen („Oh, ich schaff es doch!“).

3.) Du kannst sofort loslegen. Es braucht nicht viel, um mit dem Bouldern zu beginnen. In einer Bouderhalle benötigst Du neben Deinen eigenen Sportklamotten, nur Kletterschuhe und einen Chalkbeutel mit Magnesia, was Du Dir auch ganz einfach vor Ort zu einem geringen Preis ausleihen kannst.

4.) Es ist für jeden etwas dabei. In einer Boulderhalle sind die Boulder nach unterschiedlichen Schwierigkeitgraden geschraubt bzw konzepiert, so dass alle auf ihre Kosten kommen. Vom blutigen Anfänger bis hin zum Profi.

Boulderevent im Osnabloc – Selbstbewusstsein boosten mit Bouldern

Lust Deine eigenen Grenzen zu überwinden und Ängste zu besiegen? Dein Selbstbewusstsein einen gehörigen Push nach vorn zu geben und Dich mit Bouldern auf sportlich neues Terrain zu begeben? Dann ist das jetzt Deine Chance!

Dein Boulderevent im Osnabloc

Am Sonntag, den 29.08.21 öffnen wir von 14 – 17 Uhr die Türen der Osnabrücker Boulderhalle Osnabloc (Goßer Fledderweg.89, 49080 Osnabrück) und begrüßen Dich mit einen Event, an das Du Dich noch lange mit einem breiten Grinsen zurück erinnen wirst 🙂

Denn wir boosten Dein Selbstbewusstsein mit Bouldern und Coaching! Sei jetzt dabei, wenn wir uns gemeinsam in der Gruppe neuen Herausforderungen und Hürden stellen!

Bouldern & Coaching – Selbstzweifel waren gestern

Erfahre in diesem einzartigen Event, wie Du Ängste, Sorgen und Zweifel einfach hinter Dir lässt. Erlebe einmal selbst was es heißt, über Dich hinaus zu wachsen! In unserem Boulder- und Coaching Event „Selbstsbewusstsein boosten mit Bouldern“ erwartet Dich ein 3-stündiges Programm, dass Dein Selbstbewusstsein auf das nächste Level hebt!

Die Wettkampf-Boulderin, Bouldertrainerin und Geschäftsinhaberin der Boulderhalle Osnabloc Runa Lahmann, wird Dich professionell und sicher in die Welt des Boulderns einführen. Gemeinsam in der Gruppe sammelst Du erste Bouldererfahrungen, überwindest Ängste und lernst Deine ureigenen Kräfte kennen. Die gegensitige Unterstützung und der Austausch mit anderen in der Gruppe geben Dir neben einen gehörigen Menge Spaß auch den nötigen Schubs, um Deine Grenzen zu überwinden und für Dich neu zu definieren!

Mit der Psychotherapeutin, Coachin, Fitness- und Yogalehrerin Vivien Soppa erhältst Du die optimale Unterstützung, um zu neuer Stärke zu gelangen. Durch das erlernen von Praxis erprobten und zielfürenden Techniken aus dem Bereich Selbstbewusstsein-Coaching und Therapie, bekommst eine leicht Umsetzbare Anleitung an die Hand, die Dir dabei hilft – Unsicherheiten in Dir und Deinem Leben fortan der Vergangenheit anghören zu lassen. Im Austausch mit der Gruppe bleibt genug Raum, um Deine ersten Erfahrungen mit dem Bouldern zu teilen und zu reflektieren. Mach Dir so das Bouldern zu nutze, um neu gewonnene Erkenntnisse in Deinen Alltag zu integrieren, die Dich voran bringen und schlummenders Potenzial in Dir wecken!

Bouldern – Der Trendsport 2021

Bouldern – mehr als nur eine gewöhnliche „Alltags-Sport-Fliege“. Nicht umsonst ist der Bouldersport inzwischen sogar olympisch geworden. Mit dem englischen Wort „Boulder“ ist zu deutsch der Felsblock gemeint. Unter Bouldern ist allgemein das Klettern auf Absprunghöhe, ohne zusätzliche Sicherungsgeräte (Gurt, Seil, Kletterpartner:in) gemeint. Ob draußen am Felsen oder Indoor in einer Boulderhalle. Diesen Sport kannst Du für Dich selbst ausführen, Doch selten bleibst Du dabei allein 🙂 Denn der Bouldersport ist gleichzeitig auch ein sehr sozialer Sport. Du kommst schnell mit Gleichgesinnten in Kontakt, die meist gern für ein lockeres Gespräch zu haben sind oder auch den ein oder anderen Tipp für Dich parat haben, damit Du doch noch ganz nach oben an das Top des Boulder gelangst. Ideal also um neue Menschen kennen zu lernen.

Bouldern bringt zudem viele weitere psychische und physische Vorteile mit sich.

1.) Du verbesserst Deine Fitness. Bouldern ist ein komplexer Sport, bei dem Du Deine Kraft, Beweglichkeit und Deine Koordinationsfähigleit gleichsam nutzt.

2.) Du stärkst das Vertrauen in Dich und Deine Fähigkeiten. Sich nur mit eigenem Körpergewicht in die Höhe zu befördern, erfordert eine gewisse Portion Mut und verschiebt eigens gesetzte Grenzen („Das schaffe ich nie.“) im Kopf und ermöglicht somit neue Erfahrungen („Oh, ich schaff es doch!“).

3.) Du kannst sofort loslegen. Es braucht nicht viel, um mit dem Bouldern zu beginnen. In einer Bouderhalle benötigst Du neben Deinen eigenen Sportklamotten, nur Kletterschuhe und einen Chalkbeutel mit Magnesia, was Du Dir auch ganz einfach vor Ort zu einem geringen Preis ausleihen kannst.

4.) Es ist für jeden etwas dabei. In einer Boulderhalle sind die Boulder nach unterschiedlichen Schwierigkeitgraden geschraubt bzw konzepiert, so dass alle auf ihre Kosten kommen. Vom blutigen Anfänger bis hin zum Profi.

Kraft tanken, Spaß haben und Neues lernen – Bouldern macht´s möglich

Wenn Du also über Dich hinaus wachsen willst und es Dir also nun schon so richtig in den Fingern kribbelt, dann ist es Zeit Dich jetzt noch schnell für unser Boulderevent „Selbstbewusstsein boosten mit Bouldern“ (die Teilnehmeranzahl ist begrenzt) anzumelden.

Die Facts:

Datum: Sonntag, 29.8.21 von 14 – 17 Uhr
Ort: Boulderhalle Osnabloc, Großer Fledderweg.89, 49080 Osnabrück (www.osnabloc.de)
Leitung: Runa Lahmann und Vivien Soppa
Ablauf: 3 Stunden Bouldern / Coaching in der Gruppe unter Einhaltung der geltenden AHA-Regeln
Mitzubringen: Eigene Sportklammotten und ggf. etwas zum Trinken
Preis: 29€ (inkl. Tageseintritt und Leihschuhe)

Parkplätze sind in ausreichender Anzahl in der Halle vorhanden.

Ab 17 Uhr wird nach dem gemeinsamen Boulderevent der Grill angeworfen, auf dem auch vegane und/oder vegetarische Würstchen Platz finden 🙂

HIER GEHTS ZUR ANMELDUNG!