Starkes Mindset: Was Du bislang nicht gemacht hast, jedoch unbedingt tun solltest.

Mindset

Mit dem richtigen Mindset machst Du 2023 zu Deinem Erfolgsjahr.

2023, das Jahr ist noch frisch. Für die meisten von uns ist jetzt die Zeit gekommen, den Jahresbeginn mit guten Vorsätzen willkommen zu heißen. Ich persönlich nutze gerne die Ruhe zwischen den Feiertagen, um das alte Jahr zu reflektieren, meine Learnings zu erkennen und mir neue Ziele für das kommende Jahr zu setzen.

Und auch Du setzt Dir gern am Anfang des Jahres neue Ziele?

Deine Motivation, Deine Ziele wirklich zu erreichen, ist zu Beginn sehr hoch. Was auch immer Du Dir vorgenommen hast, ob mehr Sport, gesünder essen, gelassener sein, mehr Zeit mit der Familie oder berufliche Verbesserungen, Du ziehst es durch. Da bist Du Dir sicher.

Doch nach einiger Zeit verlässt Dich die Motivation. Die ersten Schwierigkeiten und Hürden tauchen auf. Es braucht nun mehr Anstrengung von Dir. Das ganze Vorhaben hinzuwerfen, erscheint Dir als die beste und einfachste Lösung. Dein Ziel noch zu erreichen, schätzt Du inzwischen als eher unrealistisch ein.

Die vibrierende Energie, die Du noch zu Anfang gespürt hast, ist verpufft.

Fragst Du Dich auch genau in solchen Momenten, warum Du scheiterst? Warum überhaupt viele andere Menschen ihre guten Neujahrsvorsätze einfach nicht umsetzen können?

Und warum es Personen gibt, die hingegen unfassbar viel erreichen, an Dir vorbeiziehen und einen Erfolg nach dem anderen feiern? Besitzen sie eine magische Erfolgsformel oder geheimes Wissen?  

Die Antwort: It´s all about Mindset.

Erfahre in diesem Artikel:

  • Was ein Mindset ist.
  • Was ein Fixed und Growth Mindset ist.
  • Wie Du Dein Mindset dauerhaft auf Erfolg ausrichtest.
  • Fünf Übungen, um ein starkes Mindset aufzubauen und 2023 zu Deinem Erfolgsjahr zu machen.

Was macht ein Mindset aus und wie ist es beschaffen?

Unter dem Wort Mindset lassen sich im Groben unsere Denk- und Verhaltensweisen, sowie unsere innere Haltung subsumieren. Also die Art und Weise, wie wir uns selbst, anderen Menschen und dem Leben begegnen.

Um unsere guten Vorsätze und Ziele auch wirklich zu erreichen hilft es, ein starkes und positives Mindset zu entwickeln. Darüber hinaus benötigen wir die passende Motivation und Energie. Diese erhalten wir, indem wir uns emotional wichtige Ziele setzen. Es hilft in diesem Zusammenhang Deine Vorhaben einmal zu hinterfragen. Was ist es, dass Du wirklich erreichen willst? Von welcher Bedeutung sind Deine Ziele für Dich? Was erhoffst Du Dir, durch die Erreichung Deiner Ziele zu erhalten?

Je genauer Du verstehst, was Du eigentlich willst und je bedeutungsvoller Dein Ziel, umso erfolgreicher wirst Du in der Umsetzung sein.

Was ist mit einem emotionalen Ziel gemeint?

Ein emotionales Ziel ist ein persönliches Vorhaben, dessen Erreichung wir mit starken und angenehmen Emotionen verbinden und das uns daher motiviert, es zu realisieren. Wenn Du z.B. vorhast abzunehmen, geht es meist weniger um das Gewicht und die Kilos an sich. Vielmehr kann es um das Gefühl von Leichtigkeit und Stärke im eigenen Körper gehen. Oder um das angenehme Gefühl, das Du spürst, wenn Du die Anerkennung und Zuneigung anderer für Dein fitteres Äußeres erhältst.

Damit Du ab heute Deine Vorhaben und Ziele erfolgreich umsetzt, braucht es also emotionale wichtige Ziele und das passende Mindset.

Die Psychologin und Motivationsforscherin Carol Dweck erforschte über einen langen Zeitraum, wie Menschen Ziele besser erreichen und konstruktiver mit Herausforderungen und Misserfolgen umgehen können. In diesem Zusammenhang wies sie auf den Einfluss der inneren Haltung, besser gesagt dem Mindset hin. Dabei unterscheidet sie zwischen einem fixed und growth Mindset.

Fixed vs. Growth Mindset

Was ist unter diesen beiden Begriffen zu verstehen?

Fixed Mindset

Mit einem fixed oder zu deutsch starren, unflexiblem Mindset ist gemeint, dass Fähigkeiten und Eigenschaften als festgeschrieben und angeboren angesehen werden. Misserfolge werden als fehlende Begabung oder fehlendes Talent gewertet. Energie und Motivation zum Lernen sind ausschließlich an Belohnungsanreize gekoppelt. Fehler werden nicht auf äußere Umstände, sondern auf die Person selbst und ihrem mangelhaften Vermögen zurückgeführt. Menschen mit einem fixed Mindset, sind gedanklich wenig flexibel und meiden Herausforderungen. Sie gehen Risiken nur ungern ein und sehen kaum Veränderungsmöglichkeiten. Der eigene Selbstwert ist häufig geringer ausgeprägt.

Growth Mindset

Diese Art von Mindset zeichnet sich durch eine agile und dynamische Sichtweise aus. Menschen mit einem „Growth Mindset“ glauben daran, Fähigkeiten erwerben und weiter ausbauen zu können. Sie fokussieren auf Weiterentwicklung und sehen in jeder Situation eine Möglichkeit, um zu wachsen und zu lernen. So können sie auf Herausforderungen und Veränderungen wesentlicher schneller und flexibler reagieren. Fehler deuten sie nicht als persönliches Versagen, sondern als Chance, um ihre Weiterentwicklung zu unterstützen. Diese Art der Haltung gegenüber dem Leben führt zu einem positiven und stabilen Selbstwert.

Nimm Dir an dieser Stelle einen Moment, um zu reflektieren. Wie ist Dein Mindset beschaffen? Wie gehst Du mit Krisen und Niederlagen um? Welche Stimmen in Dir werden in diesen Situationen besonders laut? Sind sie förderlicher oder hemmender Natur?

Wie entsteht eigentlich ein Mindset?

Vom frühen Kindesalter bis zum heutigen Tag, haben wir unterschiedliche Erfahrungen in unserem Leben gesammelt. Erfahrungen, die positiver und negativer Art waren und bis heute Einfluss auf uns nehmen. Besonders die frühkindlichen Erlebnisse, sind für uns von besonders prägender Natur. Sie bedingen, wie unser Mindset beschaffen ist, wie wir die Welt und Menschen um uns herum wahrnehmen und Herausforderungen begegnen.

Dabei macht es einen erheblichen Unterschied, ob ich behütet aufgewachsen bin, wohlwollende Bezugspersonen um mich herum und eine schöne Schulzeit hatte. Oder, ob ich aus einem problematischen Elternhaus stamme, Schwierigkeiten in der Schule hatte oder traumatische Erlebnisse erfahren musste.

Somit wird ersichtlich, dass unser Mindset nicht einfach angeboren ist, sondern durch die zahlreichen Begebenheiten in unserem Leben geformt wird. Das bedeutet auch, dass es möglich ist, das eigene Mindset zu verändern. Laut aktuellen Wissenstands der Neurologie, ist unser Gehirn bis ins hohe Alter lernfähig. Es liegt also in unserer eigenen Hand, wie wir fortan unser Mindset ausrichten und mit welchen Ereignissen wir es „füttern“ wollen.

Sicherlich, wir können auf viele Ereignisse keinen Einfluss nehmen, jedoch auf die Art und Weise wie wir darauf reagieren. Das lässt sich trainieren. Wie einen Muskel im Körper. Es braucht nur unsere Bereitschaft und unsere Anstrengung, um dem Leben (wieder) etwas positives abgewinnen zu können. Leichtigkeit und Zuversicht zu spüren. Zu wissen, das ich es schaffen kann, Krisen zu meistern und aus ihnen gestärkt hervor zu gehen. Dafür hilft allein schon der Blick nach innen und die Beschäftigung mit unseren inneren Ressourcen.

Starkes Mindset: Die eigenen Ressourcen finden.

Um ein flexibles und positiv ausgerichtetes Mindset zu entwickeln, hilft es, wenn Du Dir Deiner Ressourcen, ergo Deiner Fähigkeiten, Stärken und Eigenschaften bewusst wirst.

Der Blick zurück.

Um Deine inneren Ressourcen klar zu erkennen, hilft es, Dich einmal mit Deiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Vielleicht etwas, das Du in dieser Art so noch nicht gemacht hast und Du trotzdem unbedingt einmal ausprobieren solltest.

Betrachte all die Herausforderungen und Hürden in Deinem Leben, die Du bislang gemeistert hast. Frage Dich, wie Du in diesen Situationen ganz konkret gehandelt hast und was Dir weitergeholfen hat.

Mein Tipp:

Eine meiner Lieblingsübungen, die ich auch gern mit meinen Klient:innen im Business-Coaching durchführe und Dir in diesem Zusammenhang nur wärmstens empfehlen kann, ist die Zeitstrahl-Übung. Dazu verwendest Du ein DIN-A4 Blatt und entwirfst ganz einfach eine X-und Y-Achse. Die X-Achse versiehst Du mit dem Alter, in zehn Jahresabständen, beginnend bei null. Auf der Y-Achse trägst Du die Zahlen eins bis zehn ein. Entlang Deines Lebens trägst Du nun auf der Y-Achse prägende Erlebnisse ein, die Du dann auf der Skala von null bis zehn bewertest, je nachdem wie emotional bzw. prägend dieses Erlebnis für Dich war. Nimm Dir die Zeit, um jedes Erlebnis zu reflektieren und gezielt nach Ressourcen Ausschau zu halten.

So programmierst Du Dein Mindset dauerhaft um.

Zusammenfassend wissen wir, unser Mindset formt sich aus unseren Lebenserfahrungen heraus. Es ist also nicht angeboren oder unveränderbar. Im Gegenteil.

Jeden Tag aufs Neue kannst Du Dich dazu entscheiden, wie Du dem Leben begegnen willst. Ob Du lieber den Kopf in den Sand steckst, andere an Dir vorbeiziehen lässt, die vielen guten Vorsätze im Sande verlaufen lässt oder ob, Du endlich in Deine volle Stärke kommst. Erreichst, was Du Dir vorgenommen hast oder von dem Du vielleicht schon so lange geträumt hast. Du hast genau in diesem Moment die Möglichkeit, Dein persönliches Mindset auf Erfolg auszurichten. Egal, was Du bisher im Leben für ungünstige Erfahrungen gemacht hast.

Stell Dir mal vor, was alles möglich wäre, wie viel mehr Energie und Zuversicht Du spüren würdest, wenn Du Dein Mindset ab heute positiver ausrichtest.

Egal, vor welcher Herausforderung Du momentan oder zukünftig stehst, Du weißt, dass Du sie überwinden wirst. Du weißt, dass diese Situation Dir dazu dienlich ist, zu wachsen und gestärkt aus ihr hervorzugehen. Egal, wie schwierig es scheint. Du vertraust auf Deine inneren Ressourcen.

Fünf Übungen für Dein Erfolgs-Mindset

  • 1.) Ändere den Blickwinkel. Die Grundlagen der Wahrnehmungspsychologie machen uns deutlich, dass unsere Wahrnehmung von unseren Bewertungen beeinflusst wird. Ob Du ein hitziges Gespräch mit einem Mitarbeiter eher als Chance der Perspektiverweiterung oder als lästiges Interagieren empfindest, hängt davon ab, wie Du das Ganze bewertest. Jede Situation kann von einem anderen Punkt aus betrachtet und beurteilt werden. Das hilfreiche an einem Perspektivwechsel ist die Tatsache, dass Du auf neue Gedanken und Lösungen kommen kannst, andere besser verstehen und mitunter auch emotionaler gelassener reagieren kannst. Wenn Du das nächste Mal also ein schwieriges Gespräch führst, nutze die Möglichkeit um Deine Perspektive und Deine Bewertung zu hinterfragen. Überlege, wie ein Kollege, Dein bester Freund oder Dein Partner die Situation einschätzen würde? Was würden die Personen an Deiner Stelle denken, fühlen und äußern? Ergeben sich dadurch neue Erkenntnisse für Dich?
  • 2.) Suche Dir starke Vorbilder. Du willst Dein Mindset umprogrammieren, mehr Erfolg und eine positivere Sichtweise erlangen? Dann suche Dir ein Vorbild. Jemanden der schon genau das lebt und verkörpert, was Du noch erreichen willst. Warum? Starke Vorbilder haben eine sehr motivierende und energetisierende Wirkung auf uns. Außerdem kann es extrem hilfreich sein zu verstehen, was Dein Vorbild so besonders macht. Welchen Lebensregeln und inneren Überzeugungen dieser Mensch folgt und welche Aspekte Du davon in Dein Leben übertragen willst. Damit Du Dich zu der Person (weiter-) entwickelst, die Du sein willst.
  • 3.) Notiere Deine Erfolge, auch die kleinen. Um ein starkes und förderliches Mindset aufzubauen, braucht es die passenden Bausteine dafür. Statt also nur auf die großen Ziele zu fokussieren und sie zu honorieren, beginne von heute an damit, auch die kleinen Erfolg zu feiern. Lasse das Positive mehr in Dein Leben hinein, in dem mehr auf Positives fokussierst. Das, auf was wir unseren Fokus legen und was wir Beachtung schenken, füllen wir mit unserer Energie und bringen wir zum Wachsen. Positives, wie Negatives. Und etwas Positives kannst Du selbst in vermeintlich unbedeutenden Situationen und Dingen finden. Du bist heute morgen gesund aufgewacht und hast zum Müsli statt zum Buttercroissant gegriffen? Super! Auch hierin kannst Du einen Erfolg und etwas Positives sehen. Noch machtvoller wird diese Übung, wenn Du Dir jeden Tag drei positive Dinge bzw. Erfolge, auch die kleinen, in einem Buch aufschreibst. Am besten kurz vor dem Schlafengehen. Das hilft Dir mehr in einen erholsamen Schlaf zu finden und den Tag mit einem guten Gefühl abzuschließen.
  • 4.) Beurteile Deinen Einsatz. Statt Dich nur nach Deine Erfolgen und Misserfolgen zu beurteilen, solltest Du eher Deinen Einsatz bewerten. Klar, Du kannst Dich jederzeit über Dich selbst ärgern oder Dich als Verlierer sehen, weil Du ein Ziel nicht erreicht hast oder etwas nicht so gut verlaufen ist, wie von Dir gewünscht. Die Frage ist, ob Dich das weiter nach vorn bringt. Um jedenfalls ein positives Mindset aufzubauen und Deinen Selbstwert zu stärken, ist es ratsamer, in solchen Momenten Deine Bemühungen anzuerkennen und diese zu beurteilen. Wenn Du bspw. Deinen Jahresumsatz nicht erreicht hast, macht es mehr Sinn zu reflektieren, ob Du trotzdem alles gegeben hast und einfach nochmal die Strategie neu bedenken solltest, statt Dich selbst runterzumachen.
  • 5.) Prüfe Dein Mindset. Nimm Dir jeden Tag aufs Neue einen Moment, um Dein Mindset zu reflektieren. Frage Dich: „Betrachte und bewerte ich die Situation gerade so, dass ich daraus lernen und gestärkt hervor gehen kann? Oder blockiere ich mich selbst mit negativen Gedanken, Gefühlen oder wenig konstruktiven Verhaltensweisen?“. Mach Dir immer wieder bewusst, dass Du jeden Moment als Chance und Möglichkeit wahrnehmen kannst, Dich weiterzuentwickeln. Ähnlich, wie einen Muskel, kannst Du ein positiveres Mindset trainieren. Einfach, in dem Du regelmäßig dran bleibst und übst.

Über Vivien Soppa

Als Business Coach, Psychotherapeutin und begeisterte Outdoorsportlerin, findest Du in mir eine vielseitige, kraftvolle und zielgerichtete Begleiterin.

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