Wie Du jede Krise meisterst – Resilienz Deine Geheimwaffe

Fragst Du Dich auch, wie andere es schaffen selbst in schwierigen Zeiten positiv zu bleiben? Egal was kommt, es scheint sie nichts aus der Bahn zu werfen. Wahrscheinlich verfügen sie über eine richtig gute Geheimwaffe. Denn Du hingegen fühlst Dich in Krisensituationen, ratlos und verzweifelt?

Deine Stimmung ist im Keller und Du siehst alles schwarz? Dann kommen hier 5 Dinge, die Du tun kannst, um jede Krise zu meistern. Resilienz ist hier das Stichwort.

Deine neue Super – Power: Resilienz

Richtig gelesen. Ab heute eignest Du Dir eine neue Super-Power *Resilienz* an, quasi Dein Superman-Kostüm, das Du ab heute in Deinem Kleiderschrank parat hast. Nur für den Fall, dass mal wieder eine Pandemie ausbricht. Oder sich das Leben andere lustige Herausforderungen für Dich ausdenkt.

Resilienz ist der Fachbegriff für die menscheneigene psychische Widerstandskraft. Schlaue Leute haben sich mal Gedanken darüber gemacht, wie Menschen es schaffen, Krisensituation positiv  zu bewältigen. Und im Endeffekt sogar gestärkt daraus hervorzugehen. Was also braucht es dafür? Yoga, Entspannung oder einfach puren Optimismus? Ja vielleicht, aber auch noch andere Dinge, die ich Dir jetzt verrate:

1. Akzeptanz – Let go Baby

Wie oft hast Du schon im Leben mit Situationen gehardert, weil sie nicht in Deinem Sinne verlaufen sind? Deine Gedanken kreisten ständig und Du dachtest Dir „Wäre doch….“, „Hätte ich doch…“, „Wieso passiert ausgerechnet mir das? Du konntest nicht akzeptieren, was passiert ist?

Die gedankliche Fixierung führt dazu, dass Du Dich wie gelähmt und handlungsunfähig fühlst. Du trittst auf der Stelle. In dem Moment jedoch, in dem Du Dich aktiv mit Deiner Situation auseindersetzt, kannst Du etwas verändern. Deine Situation ist beschissen? Okay. Dann nehme es erst einmal so an. Das die Situation so gekommen ist, kannst Du nicht verändern. Lerne sie loszulassen. Höre auf zu kämpfen. Beende den Widerstand. Das heißt nicht, dass Du Dich jetzt geschlagen geben musst. Im Gegenteil. Jetzt kannst Du handlungsfähig werden. Deine Ärmel hochkrempeln. Und nach Möglichkeiten schauen, wie Du jetzt am besten weiter machst.

2. Nach Lösungen suchen – I will make it

Jetzt wo Du aufgehört hast, Dich gegen Situation zu stemmen entsteht Freiheit. Freiheit, um nach Lösungen zu suchen. Resiliente Menschen schauen, was sie in Krisenzeiten für Möglichkeiten haben, um das beste aus ihrer miseren Lage zu machen. So weit so gut. Doch Dir fällt nich ein was Du tun kannst? Dann stelle ich Dir mir mal meine Lieblingstechnik vor, Dir die hilft nach passenden Lösungen zu suchen. PS: Das ist mein Geheimtipp, den ich auch in meinen Coachings nutze.

  • Brainstorme: Spiele verschiedene Möglichkeiten durch. Was kannst Du jetzt tun? Erst mal, ohne an irgendwelche Konsequenzen zu denken. Denke groß und auch in Absurditäten. Dann wäge im Abschluss ab, was sich für Dich stimmig anfühlt.
  • Frage Dich: Was würde Deine beste/r Freund/in jetzt tun?
  • Sammle Ideen: Was würden Dir Deine Freunde / Deine Familie raten

3.  Zurück in die Vergangenheit

Ein weitere Hilfe, um Krisen positiv zu bewältigen und die gleichzeitig eine Komponent der Resilienz darstellt, ist der Blick zurück. Es ist bestimmt nicht das erste mal in Deinem Leben, dass Du Dich einer herausfordernder Situation stellen musst.

Wie also bist Du in der Vergangenheit mit Problemen, Krisen umgegangen? Was hast Du getan? Was gelassen? Mit wem hast Du gesprochen? Was genau hat Dir geholfen? In der Beantwortung der Fragen liegt der Schlüssel zur Lösung. Je genauer Du Dir selbst die Antworten darauf geben kannst, umso besser weißt Du, was es jetzt braucht.

4. Netzwerk – Let´s connect

Du machst Dinge gern im Alleingang? Musst Du nicht. Forschungen belegen, wer ein stabiles soziales Umfeld um sich hat, lebt gesünder. Also gleich mal Tante Erna angerufen und zum Geburtstag gratuliert. Die kann nämlich so manch guten Tipp für Dich bereit halten. Denn Psssst….Menschen helfen aneinander gern. Vorausgesetzt Du kannst Hilfe annehmen. Und lass Dir gesagt sein, das kann sich wirklich lohnen.Denn besonders in Krisenzeiten kann es entlastend sein, Dich mit Freunden, Deiner/m Partner/in und Deiner Familie auszutauschen. Vielleicht haben sie ähnliches erfahren oder haben einfach ein offenes Ohr für Dich.

Und in Deine sozialen Kontakte zu inverstieren kann Dir viele Vorteile verschaffen. Beispiel gefällig?

Stell Dir mal vor der Mann Deiner Cousine ist Steuerberater. Eines Tages flattert Dir ein blöder Brief vom Finanzamt ins Haus. Du musst eine hohe Summe zurück zu zahlen. Es erscheint Dir zu viel. Wäre es da nicht toll, einen Fachmann drüber schauen zu lassen? Vielleicht ja den Mann Deiner Cousine, der Dir den ein oder anderen Kniff noch zeigen kann. Und vielleicht reduziert sich ja die Summe um einen erheblichen Anteil. Klingt gut oder? 🙂

5.  Zapfe Deine Kraftquellen an – Recharge

Um sich im Leben Krisen stellen zu können, braucht es Energie. Doch Du fühlst Dich gerade wie das Fähnchen im Winde? Dann checke Deine Kraftquellen. Lade Dich wieder auf. Selfacre ist hier das Zauberwort. Das weißt aber gar nicht genau, was Dir gut tut? So ergeht es auch den meisten Personen im meinem Coaching. Dann gebe ich ihnen diese Fragen an die Hand:

  • Was bereitet mir Freude?
  • Wobei geht mir das Herz auf?
  • Wann vergesse ich Raum & Zeit und mich herum?
  • Was hilft mir, mich zu entspannen? Den Kopf frei zu bekommen?
  • Was fällt mir leicht?
  • Was mache ich gern?

Weitere Kraftressourcen können sein:

  • Gesunde Ernährung
  • Bewegung in der Natur
  • Ausreichend Schlaf
  • Entspannung (Yoga, Meditation, PMR, Autogenes Training, Hypnose)
  • Kreativität (Tanzen, Musik, Malen, Basteln,…)
  • Ein liebgewonnes Hobby
  • Lieblingsmenschen
  • Inspirierende, aufbauende Texte lesen, Podcasts hören etc.

 

Du willst Deine Super-Power weiter ausbauen und stärken? Dann lass uns gemeinsam Dein Super-Me in einem kostenlosen Vorgespräch herauskitzeln . Ruf mich einfach an oder schreib mir eine Email. Ich freu mich auf Dich – Deine Vivien

Wie soll ich mich entscheiden, ohne es zu bereuen – 5 Tipps, die Dir sofort helfen

Entscheidung

 

„Wie kann ich mich entscheiden, ohne dass ich im Nachhinein denke, es war falsch?“ – Mit dieser Frage kam meine KlientIn letzte Woche in unsere Coaching-Session. Sie mache sie derzeit viele Gedanken, um ihre berufliche Situation und hat Angst davor, sich falsch zu entscheiden. Warum?
Lange Zeit hat sie als Architektin gearbeitet, viele Projekte betreut und ist dafür viel durch die Gegend gereist. Das Geld stimmte und die KollegInnen so weit auch. Doch glücklich war sie nicht. Sie hatte wenig Zeit für sich selbst, ihren Partner und ihre Hobbies. Sie machte erst mal so weiter, bis sie ihr erstes Kind bekam. Die Elternzeit nutzte sie, um sich und ihr bisheriges Leben zu reflektieren. Sie begann sich zu fragen, ob sie damals den richtigen Berufsweg eingeschlagen hatte und was sie eigentlich glücklich mache.

Wie soll ich mich entscheiden? Was will ich eigentlich?

Jetzt ein Jahr später, wo sie wieder ins Berufleben einsteigen will, sieht sie sich damit konfrontiert eine Entscheidung zu treffen. Zurück in den alten Job oder doch was anderes? Vollzeit oder Teilzeit?

Dies ist übrigens eins der häufigsten Probleme, die ich im Coaching beobachte. Die Unwissenheit darüber, was man/frau wirklich will. Wie man sich entscheiden und wohin orientieren soll. Woran das liegt, fragst Du Dich? An der mangelnden Klarheit Deiner Bedürfnisse und Werte. Was jetzt helfen kann? Dir das ganz mal genauer anzuschauen, mit meinen 5 Tipps.

Besser Entscheidungen treffen – so geht´s.

1.) Wenn Du keine negativen Konsequenzen fürchten müsstest, wie würdest Du Dich entscheiden?
Wir treffen häufig keine Entscheidungen, da wir Angst vor den Folgen haben. Wir denken allzu häufig: “ Was ist, wenn ich mich jetzt für Job A entscheide und im Nachhinein merke, dass mir Job B doch eigentlich besser gefallen hätte?“. Die Antwort? Du hast im schlimmsten Fall eine Erfahrung gemacht. Und diese gemachte Erfahrung hilft Dir zukünftig leichter Entscheidungen zu treffen. Denn Du lernst aus Deinen Erfahrungen, was Dir wichtig ist und was Du brauchst, damit es Dir gut geht. Also nimm all Deinen Mut zusammen und triff eine Entscheidung. Mache Erfahrungen. Übrigens – als kleines Gedankenexperiment. Du könntest einmal durchspielen, was die schlimmsten Folgen wären, wenn Du Dich für Variante A und nicht für Variante B entscheidest. Überlege, ob die befürchteten Konsequenzen wirklich ein Weltuntergang für Dich bedeuten würde.

2.) Wie denkst Du in 1, in 5 und 10 Jahren über Deine Entscheidung nach?
Bei Entscheidungen hilft es auch, das große Ganze im Blick zu behalten und dies in Relation zu unserer Lebensspanne zu setzen. So, was würdest Du in einem Jahr über Deine Entscheidung denken? Würdest Du es bereuen oder nicht? Wie glaubst Du, schaust Du in 5 oder 10 Jahren auf Deine Entscheidung zurück? Aus einer längerfristigen Perpektive heraus betrachtet, nimmt der Druck eine „perfekte“ Entscheidung zu treffen, tendenziell ab. Und was ist schon eine perfekte Entscheidung. Du wirst in Anbetracht Deiner Umstände sowieso die beste Wahl treffen. Ausgehend von Deinem jetzigen Erfahrungs- und Wissenstand heraus.

3.) Was ist Dir wichtig? Was sind Deine Bedürfnisse und Werte?
Meist können wir auch nicht wirklich eine Entscheidung treffen, da wir gar nicht wissen, was uns wirklich wichtig ist. Thema Bedürfnisse und Werte. Zunächst solltest Du Dir darüber im Klaren werden, was Du brauchst, damit es Dir gut geht. Privat, wie beruflich. Was macht Dich glücklich? Was willst Du in Deinem Leben? Was ist Dir wichtig? Diese Fragen hinterlassen in Dir gerade eine Leere? Dann schau Dir mal folgende Bedürfnispysramide von dem Psychologen Abraham Maslow an. Damit erhälst Du einen Überblick über Bedürfnisse und kannst einmal für Dich prüfen, in wie fern diese wichtig und derzeit bei Dir im Leben abgedeckt sind. So kannst Du auch reflektieren, wie Du diese mit Deiner Entscheidung erfüllen kannst:

Bedürfnispyramide: Definition und Nutzen

Bildquelle: https://karrierebibel.de/beduerfnispyramide-maslow/

4. Das Entscheidungsspiel: Wirf eine Münze und fühle.
Ein weiterer Weg, um herauszufinden, wie Du Dich entscheiden solltest geht auch spielerisch 🙂 mit einer Münze. Die beiden Seiten der Münze stellen Alternative A und B dar. Wirf eine Münze und dann beobachte. Wünschst Du Dir insgeheim, dass die Münze auf eine Seite fällt? Wie fühlt es sich an, nachdem die Münze auf eine Seite zum Liegen gekommen ist. Fühlt es sich erleichternd und angenehm an? Oder würdest Du Dich besser mit der anderen Seite fühlen? Unsere Gefühle hier beim Münzewerfen können tief blicken lassen. Auf das, was Du wirklich willst und was Dir gut tut.

5. Frage Deine engsten Vertrauten. Dann entscheide.
Es kann übrigens hilfreich sein, das ganze aus einer anderen Perspektive heraus zu betrachten. Frag doch einfach mal Deine engsten Vetrauten um Rat. Welche Gedanken und Gefühle haben sie zu einer Entscheidung? Und dann heißt es wieder nachfühlen. Was lösen die Meinungen der anderen in Dir aus? Kannst Du mitgehen? Wo bist Du anderer Meinung? All dies kann Dir auf Deinem Weg helfen, eine Entscheidung zu treffen, bei der Dein Kopf und Herz zu einem übereinstimmenden Schluss kommen.

Last but not least – gib Dir Zeit.
Um besser entscheiden zu können, gönn Dir etwas Zeit und nimm den Druck raus. Schlaf am besten ein paar Nächte, bevor Du eine Entscheidung triffst. Und Wisse – Nichts ist in Stein gemeisselt. Selbst, wenn Du Dich jetzt für einen Job entscheidest und sogar umziehst. Wer sagt denn, dass Du Dich nicht 1 Jahr später wieder neu entscheiden kannst? Du hast es in der Hand und es ist ok, sich auch mal umzuentscheiden.

In jedem Falle will ich Dich ermutigen, eine Entscheidung zu treffen und Erfahrungen zu sammeln. Gutes Gelingen auf Deinem Weg 🙂

Herzlichst Deine Vivien.