Wie Du es schaffst, Deine Arbeitszeit effizienter zu nutzen.

 

Arbeitseffizienz


Zeit – könnten wir nicht alle davon mehr gebrauchen?

Hast auch Du das Gefühl, mehr Arbeit als Zeit zur Verfügung zu haben? Und schaust auch Du auf die Uhr mit dem Gedanken „Eigentlich steht noch so viel an, was ich bearbeiten oder erledigen möchte, doch die Zeit scheint gegen mich zu arbeiten.“ ?

Heute möchte ich Dir in diesem Blogbeitrag zeigen, welche die fünf häufigsten Fehler sind, die dazu führen, dass Du zu wenig in Deiner Arbeitszeit schaffst und Deine Arbeits-Performance wenig effizient und zielführend ist. Dabei teile ich mit Dir meine Erfahrungen und meine Learnings.

MEIN EXTRA FÜR DICH: Lerne meine drei effektivsten Tools kennen, damit Du zufriedener bist, mehr in Deiner Zeit schaffst und auch Raum für die Dinge findest, die sich außerhalb Deiner Arbeitszeit befinden.

Zeitmanagement – Der Schlüssel zu mehr Effizienz

Zeitmanagement. Ein Begriff, über den Du früher oder später stolpert, wenn Du Dich damit befasst, wie Du Deine Arbeitsleistung und generell Deine Zeitplanung verbessern kannst. Und in der Tat wirst Du erfolgreicher und effizienter sein, wenn Du beginnst, Deine Zeit sinnvoll einzuplanen, Aufgaben zu priorisieren und zu delegieren. Zudem solltest Du noch weitere wichtige Faktoren beachten, wenn es darum geht mehr aus Deiner Zeit rauszuholen.

Wer kennt es nicht? Der Arbeitstag beginnt und es stehen viele Aufgaben auf dem Plan, die bearbeitet werden wollen. Manchmal erscheint es uns, als tue sich ein riesiger, nicht enden wollender Berg vor uns auf. Wo sollen wir da nur anfangen? Welche Aufgabe sollen wir zuerst erledigen? Wie sollen wir das alles nur in der Zeit schaffen? Und am Ende eines gefühlt langen und arbeitsreichen Tages, finden wir uns wieder frustriert und müde auf dem Sofa wieder. Von dem Gefühl, das sich unser Leben leicht anfühlt und wir zufrieden den Feierabend einläuten, scheinen wir Lichtjahre entfernt. Dabei haben wir doch wirklich viel abgearbeitet. Nur gefühlt, sind wir irgendwie nicht wirklich voran gekommen. Der Stapel an Dingen, die wir erledigt wissen wollen, wird einfach nicht kleiner. Doch woran liegt das? Stichwort Produktivität und Fokus.

Mit Fokus und der richtigen Priorisierung zu mehr Produktivität

Wenn wir unseren Arbeitsalltag, unsere Art und Weise zu arbeiten und den Umgang mit Zeit einmal genauer betrachten, kann das schon viel Aufschluss darüber geben, warum wir gefühlt mehr Arbeit als Zeit haben. Ich kenne Zeiten, da habe ich Unangenehmes oder Anstrengendes, gern mal vor mir hergeschoben, mich abgelenkt, mich mit unwichtigeren und schnell abzu arbeiteten Dingen befasst und meinen Leistungspeak (wann im Alltag ich am Produktivsten bin) nicht bedacht. Die Folge: Ich war wenig effizient, hatte z.T. den Fokus verloren und bin nicht so voran gekommen, wie ich es mir gewünscht und vorgenommen hatte. Was hatte ich falsch gemacht?

Erfahre hier die fünf häufigsten Fehler, die auch ich zu Beginn meiner Selbstständigkeit gemacht habe und die Du unbedingt vermeiden solltest!

1.) Ich habe den Fokus nicht richtig gesetzt.
Als vielseitige und interessierte Solopreneurin gehe ich in meiner Selbstständigkeit unterschiedlichen Tätigkeiten nach. Zunächst nichts Verwerfliches. Meine Begeisterung für neue und spannende Projekte, ist bis heute ungebrochen. Nur früher habe ich dazu tendiert, zu viele Töpfe gleichzeitig aufzumachen und zu bedienen. Das Ergebnis? Ich war nie zufrieden, hatte meinen Fokus verloren und mich öfter überfordert gefühlt. Mir war einfach nicht mehr klar, welches Ziel ich eigentlich als nächstes erreichen wollte und was noch warten kann/darf/sollte. Die Lösung: Setze einen klaren Fokus. Was ist wichtig? Was willst Du konkret in den nächsten drei, sechs oder 12 Monaten erreichen? Behalte das große Ziel im Auge und teile es in kleine, erreichbare Etappenziele auf. Damit sorgst Du auch dafür Dir, viel eher zu Erfolgserlebnissen zu kommen und Deine Motivation zu steigern bzw. beizubehalten.

2.) Ich habe nicht Nein gesagt.
So viele Dinge, die ich machen wollte, so vieles das mich interessierte. Und dann noch das Bestreben lieber Sachen zu bearbeiten, die mir schnell ein gutes Gefühl von „Super. Erledigt!“ gaben. Am Anfang meiner Selbstständigkeit habe ich schnell „Ja“ zu Projekten, Zusammenarbeiten und Kooperationen gesagt. Auch im Privaten war ich stets zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wurde. Doch auch hier bekam ich die Quittung. Ich hatte am Ende so viel zu tun, dass ich nur noch wenig Raum für mich selbst und meine Freizeit hatte. Müde, kaputt, ausgelaugt und unzufrieden. Über die Zeit habe ich gelernt, wie effektiv und wohltuend es ist „Nein“ sagen zu können. Gerade im Job oder im eigenen Business laufen wir Gefahr auszubrennen, wenn wir nicht lernen Grenzen zu setzen und „Nein“ zu sagen. Bzw. sollten wir nur dann wirklich „Ja“ zu etwas sagen, wenn es uns nicht schadet und wir unsere großen Ziele dabei nicht aus dem Blick verlieren.

3.) Ich habe meine Aufgaben nicht priorisiert.
Ein Fehler, den ich ebenfalls zu Beginn oft gemacht habe und den auch meine Klient:innen immer wieder bei sich selbst erkennen. Viele Aufgaben, die bearbeitet werden wollen, doch die Zeit dafür ist begrenzt. Statt also einfach ohne Plan drauf loszuarbeiten, Deine zeitlichen Ressourcen wenig effizient zu nutzen und Deine Ziele aus den Augen zu verlieren, lohnt es sich die Aufgaben sinnvoll zu priorisieren. Das bedeutet zu analysieren und evaluieren. Was steht als nächstes an? Was ist nun wichtig und dringlich, sollte also am besten sofort bearbeitet werden? Was kann noch warten?
Mein Lieblingstool, um Deine Aufgaben sinnvoll zu priorisieren, stelle ich Dir weiter unten vor (Eisenhower Methode).

4.) Ich habe meine Woche nicht reflektiert.
In meinen Coachings erhalten meine Klient:innen jede Woche die Möglichkeit, ihre Woche zu reflektieren und zu bewerten. Sie resümieren was sie erreicht haben, was sie verbessern können und was sie in der nächsten Woche planen zu erreichen. Einige Zeit habe ich gearbeitet, ohne rückblickend zu betrachten, wie ich voran gekommen bin und welche Ziele ich wirklich erreicht habe. Vor allem habe ich nicht betrachtet, was mich davon abgehalten hat, meine Aufgaben effizient und effektiv zu erledigen. Dies ist für mich inzwischen essenziell. Wie sonst kann ich mein Arbeitsweise verbessern, wenn ich nicht weiß, an welchen Stellschrauben ich drehen soll und was ich verbessern kann?

5.) Ich habe meinen Leistungspeak nicht bedacht.
Lerche oder Eule? Es ist wichtig zu wissen, wann wir am produktivsten sind. Denn es gibt ihn, den Leistungspeak. Also den Zeitpunkt des Tages, an dem wir am meisten umsetzen und am effektivsten arbeiten können. Ich war noch die klassischen Arbeitszeiten (8-17 Uhr) meiner Festanstellung gewöhnt. Zu Beginn meiner Selbstständigkeit habe ich diese Zeiten übernommen und dabei nicht bedacht, wann ich eigentlich am meisten für mich rausholen kann. Das hat mich mitunter viel Zeit und Effizienz gekostet. Ich wusste, ich muss etwas ändern. Und zum Glück kann ich mir als Solopreneurin meine Arbeitszeiten flexibel gestalten. Erfreulicherweise ist das auch bei immer mehr Festanstellungen so, dass Arbeitgeber:innen diesen Gamechanger für mehr Effizienz beachten und ermöglichen. Was ich konkret gemacht habe: Selbstbeobachtung. Über eine Woche habe ich mich betrachtet und notiert, wann ich die meiste Konzentration und Energie aufbringe. Daraufhin habe ich begonnen meine Tätigkeiten besser zu strukturieren. Dinge, die viel Konzentration benötigen erledige ich nun gern direkt am Morgen, leichte Aufgaben lieber um das „Mittagstief“ herum und Tätigkeiten die meine Kreativität erfordern, lieber abends. Reflektiere auch Du Deinen Leistungspeak! Du wirst erstaunt sein, wie viel mehr Du bis zum Ende einer Arbeitswoche schaffst.

Effektive Tools, um mehr aus Deiner Arbeitszeit rauszuholen

Heute teile ich mit Dir meine drei meist genutzten Tools, die ich sowohl für mich selbst, als auch für meine Coaching Klient:innen nutze. Und Hand aufs Herz, willst Du nicht auch lieber am Ende des Tages zufrieden Feierabend machen können mit dem Wissen, effektiv und erfolgreich Deine Dinge erledigt zu haben? Und bestenfalls nach dem Arbeitstag noch Zeit und Energie für Dich selbst, Deine Familie und Freizeit zu haben? Wenn Du das mit „Ja!“  beantworten kannst, dann lies jetzt unbedingt weiter.

A) Eisenhower Prinzip
Hierbei ordnest Du die Aufgaben, die Du zu erledigen hast, nach Wichtigkeit und Dringlichkeit ein. Dadurch nimmst Du eine Priorisierung und Strukturierung für den Tag und die gesamte Woche vor. Es gilt das Prinzip Wichtigkeit vor Dringlichkeit. Benutze die Buchstaben A-D wie folgt:

A= Wichtig und dringend
B= Wichtig, aber nicht dringend
C= Dingend, aber nicht wichtig
D= Nicht dringend und nicht wichtig

Gerade als Selbstständige:r oder Unternehmer:in, jedoch auch als Privatperson, ist es wichtig daraus ableitend zu entscheiden, was am besten selbst durchgeführt werden sollte (A) und was delegiert werden kann (C).

B) Pausenzeiten einhalten und Resilienz fördern
Pause einhalten und machen. Was so simpel klingt, gelingt vielen jedoch nur selten. Vielleicht hast Du Dich selbst schon einmal dabei ertappt, wie Du Deine Pause verkürzt oder gar nicht gemacht hast? Wie Du nebenher gegessen und noch schnell E-Mails bearbeitet hast? Dabei sind kleinere und größere Auszeiten am Tag immens wichtig, wenn Du effizient arbeiten willst und dauerhaft! gesund bleiben möchtest.
Allen voran: Wir sind keine Maschinen (und auch diese können bei permanenter Belastung den Geist aufgeben). Selbst unser Handy benötigt beizeiten einen Aufladungsprozess. So auch Du und vor allem Dein Gehirn. Neurowissenschaftler wissen um den positiven Effekt, den kleine Pausenzeiten auf unsere Produktivität, Kreativität und Lernvermögen nehmen. Zudem kann ein dauerhaftes „unter-Strom-sein“ zur erhöhten Ausschüttung von Cortisol (=Stresshormon) führen und langfristig unserem Immunsystem schaden und den gesamten Organismus schwächen.

Mein Tipp: Ich selbst nutze die kostenlose App „Work & Rest“, um alle 45 Minuten eine kurze Pause einzulegen. Ich stehe dann auf, trinke etwas,  gehe ein paar Schritte oder dehne mich. Nach 10 Minuten gehe ich dann wieder an meine Arbeit. Probiere es doch selbst gleich aus!

PS: Solltest Du Probleme mit klassischen Verspannungen, wie Rücken-  oder Nackenschmerzen haben, dann kann Yoga Dir exzellent dabei helfen, diese wieder loszuwerden. Übe doch gleich mal mit meinem kostenfreien Youtube Yogavideo. Zum Link geht hier: Yoga mit Vivien 

C) Ordnung ist das halbe Leben.
Diesen Satz hast Du bestimmt auch schonmal gehört. Und da ist auch wirklich etwas Wahres dran. Nicht umsonst schießen in den letzten Jahres immer mehr „Ordnungs-Coaches“ aus dem Boden. Wer effektiver arbeiten will, sollte Ordnung am Arbeitsplatz und auch auf dem Rechner (Handy, etc.) halten. Wenn Du erst ewig nach Unterlagen, Dokumenten und Ordnern suchen musst, kann Dich das mitunter sehr viel Zeit kosten. Zeit, die Du eigentlich nicht hast und sicherlich lieber für schönere oder sinnvollere Dinge nutzen willst. Kreiere also eine klare Struktur, miste einmal gründlich aus. Auch in den eigenen vier Wänden kann es wohltuend sein, eine klare Anordnung von Gegenständen und Unterlagen vorzunehmen. Du verbrauchst einfach weniger gedankliche Kapazität. Ein weiterer Tipp ist es, dass Du Deine Arbeitsabläufe effektiver organisierst. Bekannt ist z.B. Outlook, ein E-Mail-Programm mit mehreren Funktionen gleichzeitig. Mit Outlook kannst Du E-Mails verfassen, Deine Termine koordinieren, Erinnerungen und Deadlines setzen, sowie wichtige Adressen und Aufgaben eintragen.

Ich bin gespannt, wie Du mit den Tipps zurecht kommst. Teile doch gern Deine Erfahrungen mit mir und hinterlasse mir einen Kommentar.

Energieräuber – So machst Du sie ausfindig!

Müde, ausgelaugt und einfach platt. Kennst Du das auch? Energieräuber – Die Übeltäter Deines Energieverlustes.

Am Morgen hattest Du eigentlich noch recht viel Energie. Du hast Dir ein Frühstück und einen stärkenden Kaffee gegönnt. Also durchaus eine gute Basis, um kraftvoll durch den Tag zu kommen. Doch am Abend sieht es ganz anders aus. Nachdem Du nach Hause kommst, schaffst Du es gerade noch so auf die Couch. Es überkommt Dich die Müdigkeit. Jetzt, wo Du eigentlich Zeit hast, um, schöne Dinge zu tun, fällt es Dir schwer, Dich aufzuraffen. Zu gemütlich erscheint es, einfach liegen zu bleiben. Und Dein Energielevel gleicht sowie gerade eher einem platten Reifen, als einem einsatzbereitem Rennrad. Wo bist Du nur hin, ach Du schöne Energie?

Du willst wissen, was oder wer Dich so viel Energie kostet? Dann lies diesen Block und erfahre, wie Du sie ausfindig machen kannst.

Wenn der Alltag zum Energieräuber wird

Werfen wir einen genaueren Blick auf unseren Alltag, kann das sehr aufschlussreich sein und Auskunft darüber geben, woher das Energieleck stammt. In meinen Coachings betrachte ich daher mit meinen KlientInnen im Einzelnen, welche Menschen und Situationen potenzielle Krafträuber darstellen. Nachdem wir sie ausfindig gemacht haben, besprechen wir Möglichkeiten, sich von diesen besser abgrenzen zu können. (Willst Du auch endlich lernen, wie Du Dich besser abgrenzen und Nein sagen kannst? Dann erfahre in diesem Blogartikel, wie Du das in nur wenigen Schritten schaffst.)

1. Menschliche Energievampire

Energieräuber können unterschiedliche Formen annehmen. Gemeinerweise verkleiden sie auch gern mal als menschliche Wesen. Woran Du sie trotzdem erkennen kannst? Diese 5 Punkte lassen sich bei Energievampiren finden.

    1. Schwarzsehen, jammern und beschweren. Für diese Menschen gibt es immer einen Grund, etwas Negatives zum Ausdruck zu bringen. Sie können ihr ganzes Umfeld runter ziehen.
    2. Energieräuber setzen Dich unter Druck. Sie überschreiten Deine Grenzen und wollen Dir Schuldgefühle einpflanzen.
    3. Sie sorgen immer wieder für Konfliktpotenzial. Dabei sind sie aber selbst weder kritikfähig, noch suchen sie explizit nach Lösungen oder Verbesserungsvorschlägen.
    4. Fordern, ohne etwas zurück zu geben. Diese Energievampire lassen sich gern Arbeit abnehmen, immer wieder einladen und nutzen jeden Vorteil für sich. Klar, ohne sich dabei zu revanchieren.
    5. Nörgeln an Dir herum, wissen alles besser und wollen um jeden Preis volle Aufmerksamkeit.

2. Schlechter und wenig Schlaf

Wann hast Du Dich das letzte Mal so richtig ausgeschlafen gefühlt? Schon lange her? Immer mehr Menschen beklagen, zu wenig und schlecht zu schlafen. Wie sieht es gerade bei Dir aus? Gönnst Du Dir ausreichend erholsamen Schlaf? In der Regel sind zwischen 6-8 Stunden Schlaf empfehlenswert, um ausreichend Energie für Deinen Alltag zu haben.

3. Ungesundes und unregelmäßiges Essen

Viele sehen Essen zweckmäßig und verkennen, wie wichtig eine regelmäßige und gesunde Ernährung ist. Dabei lassen sie Mahlzeiten ausfallen oder vergessen diese. Kommt Dir bekannt vor?
Lass uns doch mal ein Gedankenexperiment machen. Stell Dir einmal vor, Du willst mit Deinem Auto von Hamburg nach München fahren. Das sind schon einige Kilometer. Was braucht Dein Auto für die lange Reise? Na klar Sprit. Und was passiert, wenn Dein Auto auf der Fahrt zu wenig Sprit hat? Du nicht tankst? Das kannst Du Dir jetzt bestimmt gut vorstellen – Boxenstopp. Dann ist nichts mehr mit fahren.
Dein Auto – im übertragenen Sinne – also Dein Körper braucht regelmäßig Energie. Und zwar aus einer gesund zusammengesetzten Mahlzeit. Denn Dein Körper möchte mit Vitaminen, Mineralstoffen, Kohlenhydraten, gesunden Fetten und Eiweißen versorgt sein. Damit auch Dein Gehirn auf Hochtouren laufen kann.
Klaro –  Pizza, Pasta & Co. sind lecker, aber leider führst Du Dir damit in den meisten Fällen nur „leere Kalorien“ zu. Wie wäre es für Deine Mittagspause mal mit einer leckeren, gesunden und schnell zubereiteten Bowl? (Hier gelangst Du zu einem „Das-Wasser-läuft-mir-im-Mund-zusammen“ Rezept.)

4. Energieräuber – Bewegungsmangel

Sitzen ist das „neue Rauchen“. Auch schon gehört? Und ja, da ist was dran. Inzwischen ist das Sitzen fester Bestandteil in unserem Leben. Häufig zum Leidwesen unseres Körpers. Und unserer Energie. Da kommt der Kreislauf gar nicht so richtig in Schwung. Wir sitzen am Frühstückstisch, wir sitzen auf dem Weg zur Arbeit, wir sitzen während wir arbeiten…abends sitzen wir auf der Couch…hui. Was uns fehlt, ist die Bewegung oder besser gesagt mehr Bewegung. Es muss ja nicht gleich der nächste Berlin Marathon sein. Aber Sport, darf als feste Instanz auf Deinem Wochenplan auftauchen. Warum? Bewegung baut in erster Linie Stress ab und macht den Kopf frei. Vor allem hebt Sport die Stimmung, hält Dich fit und gesund. Zusätzlich kannst Du viele nette Menschen über den Sport kennen lernen. Also Sportsachen gepackt und ab dafür!

5. Stress, Druck & fehlende Work-Life-Balance

Der nächste Energieräuber: Stress und Zeitdruck.
Dein Tag besteht gefühlt eigentlich nur daraus, ständig Terminen hinter her zu jagen? Nochmal eben schnell die Präsentation fertig gemacht, dann flott in den Supermarkt, dabei die beste Freundin anrufen und ratz fatz die Kinder abholen! Stopp! Stress ist ein wahrer Energiefresser. Zumindest dann, wenn er überhand nimmt. Und das geschieht ganz leicht. Nämlich dann, wenn wir uns Druck machen und alles auf einmal wollen. Wir geraten aus der Balance. Da wird Zeit für ausreichend Erholung knapp oder fehlt ganz. Über kurz oder lang machen wir schlapp. Eine gesunde Work-Life-Balance setzt sich zusammen aus dem richtigen Maß an Arbeit und Ausgleich. Eine Balance, die Deine Gesundheit fördert und Zeit für die Familie und Freunde ermöglicht.

Die wichtigsten Komponenten für Deine Work-Life-Balance:

Du kannst das Schaubild für zu Hause hier herunterladen: Download

Du hast das Gefühl, nicht voran zu kommen und nur noch erschöpft zu sein? Du weißt einfach nicht, wie Du den nächsten Schritt gehen sollst? Dann vereinbare doch gleich ein kostenloses Coaching-Vorgespräch mit mir und erfahre, wie Du Deinem Leben wieder mehr Energie und Leichtigkeit schenkst!

Hier geht´s zum Vorgespräch!

 

 

Wie Du jede Krise meisterst – Resilienz Deine Geheimwaffe

Fragst Du Dich auch, wie andere es schaffen selbst in schwierigen Zeiten positiv zu bleiben? Egal was kommt, es scheint sie nichts aus der Bahn zu werfen. Wahrscheinlich verfügen sie über eine richtig gute Geheimwaffe. Denn Du hingegen fühlst Dich in Krisensituationen, ratlos und verzweifelt?

Deine Stimmung ist im Keller und Du siehst alles schwarz? Dann kommen hier 5 Dinge, die Du tun kannst, um jede Krise zu meistern. Resilienz ist hier das Stichwort.

Deine neue Super – Power: Resilienz

Richtig gelesen. Ab heute eignest Du Dir eine neue Super-Power *Resilienz* an, quasi Dein Superman-Kostüm, das Du ab heute in Deinem Kleiderschrank parat hast. Nur für den Fall, dass mal wieder eine Pandemie ausbricht. Oder sich das Leben andere lustige Herausforderungen für Dich ausdenkt.

Resilienz ist der Fachbegriff für die menscheneigene psychische Widerstandskraft. Schlaue Leute haben sich mal Gedanken darüber gemacht, wie Menschen es schaffen, Krisensituation positiv  zu bewältigen. Und im Endeffekt sogar gestärkt daraus hervorzugehen. Was also braucht es dafür? Yoga, Entspannung oder einfach puren Optimismus? Ja vielleicht, aber auch noch andere Dinge, die ich Dir jetzt verrate:

1. Akzeptanz – Let go Baby

Wie oft hast Du schon im Leben mit Situationen gehardert, weil sie nicht in Deinem Sinne verlaufen sind? Deine Gedanken kreisten ständig und Du dachtest Dir „Wäre doch….“, „Hätte ich doch…“, „Wieso passiert ausgerechnet mir das? Du konntest nicht akzeptieren, was passiert ist?

Die gedankliche Fixierung führt dazu, dass Du Dich wie gelähmt und handlungsunfähig fühlst. Du trittst auf der Stelle. In dem Moment jedoch, in dem Du Dich aktiv mit Deiner Situation auseindersetzt, kannst Du etwas verändern. Deine Situation ist beschissen? Okay. Dann nehme es erst einmal so an. Das die Situation so gekommen ist, kannst Du nicht verändern. Lerne sie loszulassen. Höre auf zu kämpfen. Beende den Widerstand. Das heißt nicht, dass Du Dich jetzt geschlagen geben musst. Im Gegenteil. Jetzt kannst Du handlungsfähig werden. Deine Ärmel hochkrempeln. Und nach Möglichkeiten schauen, wie Du jetzt am besten weiter machst.

2. Nach Lösungen suchen – I will make it

Jetzt wo Du aufgehört hast, Dich gegen Situation zu stemmen entsteht Freiheit. Freiheit, um nach Lösungen zu suchen. Resiliente Menschen schauen, was sie in Krisenzeiten für Möglichkeiten haben, um das beste aus ihrer miseren Lage zu machen. So weit so gut. Doch Dir fällt nich ein was Du tun kannst? Dann stelle ich Dir mir mal meine Lieblingstechnik vor, Dir die hilft nach passenden Lösungen zu suchen. PS: Das ist mein Geheimtipp, den ich auch in meinen Coachings nutze.

  • Brainstorme: Spiele verschiedene Möglichkeiten durch. Was kannst Du jetzt tun? Erst mal, ohne an irgendwelche Konsequenzen zu denken. Denke groß und auch in Absurditäten. Dann wäge im Abschluss ab, was sich für Dich stimmig anfühlt.
  • Frage Dich: Was würde Deine beste/r Freund/in jetzt tun?
  • Sammle Ideen: Was würden Dir Deine Freunde / Deine Familie raten

3.  Zurück in die Vergangenheit

Ein weitere Hilfe, um Krisen positiv zu bewältigen und die gleichzeitig eine Komponent der Resilienz darstellt, ist der Blick zurück. Es ist bestimmt nicht das erste mal in Deinem Leben, dass Du Dich einer herausfordernder Situation stellen musst.

Wie also bist Du in der Vergangenheit mit Problemen, Krisen umgegangen? Was hast Du getan? Was gelassen? Mit wem hast Du gesprochen? Was genau hat Dir geholfen? In der Beantwortung der Fragen liegt der Schlüssel zur Lösung. Je genauer Du Dir selbst die Antworten darauf geben kannst, umso besser weißt Du, was es jetzt braucht.

4. Netzwerk – Let´s connect

Du machst Dinge gern im Alleingang? Musst Du nicht. Forschungen belegen, wer ein stabiles soziales Umfeld um sich hat, lebt gesünder. Also gleich mal Tante Erna angerufen und zum Geburtstag gratuliert. Die kann nämlich so manch guten Tipp für Dich bereit halten. Denn Psssst….Menschen helfen aneinander gern. Vorausgesetzt Du kannst Hilfe annehmen. Und lass Dir gesagt sein, das kann sich wirklich lohnen.Denn besonders in Krisenzeiten kann es entlastend sein, Dich mit Freunden, Deiner/m Partner/in und Deiner Familie auszutauschen. Vielleicht haben sie ähnliches erfahren oder haben einfach ein offenes Ohr für Dich.

Und in Deine sozialen Kontakte zu inverstieren kann Dir viele Vorteile verschaffen. Beispiel gefällig?

Stell Dir mal vor der Mann Deiner Cousine ist Steuerberater. Eines Tages flattert Dir ein blöder Brief vom Finanzamt ins Haus. Du musst eine hohe Summe zurück zu zahlen. Es erscheint Dir zu viel. Wäre es da nicht toll, einen Fachmann drüber schauen zu lassen? Vielleicht ja den Mann Deiner Cousine, der Dir den ein oder anderen Kniff noch zeigen kann. Und vielleicht reduziert sich ja die Summe um einen erheblichen Anteil. Klingt gut oder? 🙂

5.  Zapfe Deine Kraftquellen an – Recharge

Um sich im Leben Krisen stellen zu können, braucht es Energie. Doch Du fühlst Dich gerade wie das Fähnchen im Winde? Dann checke Deine Kraftquellen. Lade Dich wieder auf. Selfacre ist hier das Zauberwort. Das weißt aber gar nicht genau, was Dir gut tut? So ergeht es auch den meisten Personen im meinem Coaching. Dann gebe ich ihnen diese Fragen an die Hand:

  • Was bereitet mir Freude?
  • Wobei geht mir das Herz auf?
  • Wann vergesse ich Raum & Zeit und mich herum?
  • Was hilft mir, mich zu entspannen? Den Kopf frei zu bekommen?
  • Was fällt mir leicht?
  • Was mache ich gern?

Weitere Kraftressourcen können sein:

  • Gesunde Ernährung
  • Bewegung in der Natur
  • Ausreichend Schlaf
  • Entspannung (Yoga, Meditation, PMR, Autogenes Training, Hypnose)
  • Kreativität (Tanzen, Musik, Malen, Basteln,…)
  • Ein liebgewonnes Hobby
  • Lieblingsmenschen
  • Inspirierende, aufbauende Texte lesen, Podcasts hören etc.

 

Du willst Deine Super-Power weiter ausbauen und stärken? Dann lass uns gemeinsam Dein Super-Me in einem kostenlosen Vorgespräch herauskitzeln . Ruf mich einfach an oder schreib mir eine Email. Ich freu mich auf Dich – Deine Vivien

Wie soll ich mich entscheiden, ohne es zu bereuen – 5 Tipps, die Dir sofort helfen

Entscheidung

 

„Wie kann ich mich entscheiden, ohne dass ich im Nachhinein denke, es war falsch?“ – Mit dieser Frage kam meine KlientIn letzte Woche in unsere Coaching-Session. Sie mache sie derzeit viele Gedanken, um ihre berufliche Situation und hat Angst davor, sich falsch zu entscheiden. Warum?
Lange Zeit hat sie als Architektin gearbeitet, viele Projekte betreut und ist dafür viel durch die Gegend gereist. Das Geld stimmte und die KollegInnen so weit auch. Doch glücklich war sie nicht. Sie hatte wenig Zeit für sich selbst, ihren Partner und ihre Hobbies. Sie machte erst mal so weiter, bis sie ihr erstes Kind bekam. Die Elternzeit nutzte sie, um sich und ihr bisheriges Leben zu reflektieren. Sie begann sich zu fragen, ob sie damals den richtigen Berufsweg eingeschlagen hatte und was sie eigentlich glücklich mache.

Wie soll ich mich entscheiden? Was will ich eigentlich?

Jetzt ein Jahr später, wo sie wieder ins Berufleben einsteigen will, sieht sie sich damit konfrontiert eine Entscheidung zu treffen. Zurück in den alten Job oder doch was anderes? Vollzeit oder Teilzeit?

Dies ist übrigens eins der häufigsten Probleme, die ich im Coaching beobachte. Die Unwissenheit darüber, was man/frau wirklich will. Wie man sich entscheiden und wohin orientieren soll. Woran das liegt, fragst Du Dich? An der mangelnden Klarheit Deiner Bedürfnisse und Werte. Was jetzt helfen kann? Dir das ganz mal genauer anzuschauen, mit meinen 5 Tipps.

Besser Entscheidungen treffen – so geht´s.

1.) Wenn Du keine negativen Konsequenzen fürchten müsstest, wie würdest Du Dich entscheiden?
Wir treffen häufig keine Entscheidungen, da wir Angst vor den Folgen haben. Wir denken allzu häufig: “ Was ist, wenn ich mich jetzt für Job A entscheide und im Nachhinein merke, dass mir Job B doch eigentlich besser gefallen hätte?“. Die Antwort? Du hast im schlimmsten Fall eine Erfahrung gemacht. Und diese gemachte Erfahrung hilft Dir zukünftig leichter Entscheidungen zu treffen. Denn Du lernst aus Deinen Erfahrungen, was Dir wichtig ist und was Du brauchst, damit es Dir gut geht. Also nimm all Deinen Mut zusammen und triff eine Entscheidung. Mache Erfahrungen. Übrigens – als kleines Gedankenexperiment. Du könntest einmal durchspielen, was die schlimmsten Folgen wären, wenn Du Dich für Variante A und nicht für Variante B entscheidest. Überlege, ob die befürchteten Konsequenzen wirklich ein Weltuntergang für Dich bedeuten würde.

2.) Wie denkst Du in 1, in 5 und 10 Jahren über Deine Entscheidung nach?
Bei Entscheidungen hilft es auch, das große Ganze im Blick zu behalten und dies in Relation zu unserer Lebensspanne zu setzen. So, was würdest Du in einem Jahr über Deine Entscheidung denken? Würdest Du es bereuen oder nicht? Wie glaubst Du, schaust Du in 5 oder 10 Jahren auf Deine Entscheidung zurück? Aus einer längerfristigen Perpektive heraus betrachtet, nimmt der Druck eine „perfekte“ Entscheidung zu treffen, tendenziell ab. Und was ist schon eine perfekte Entscheidung. Du wirst in Anbetracht Deiner Umstände sowieso die beste Wahl treffen. Ausgehend von Deinem jetzigen Erfahrungs- und Wissenstand heraus.

3.) Was ist Dir wichtig? Was sind Deine Bedürfnisse und Werte?
Meist können wir auch nicht wirklich eine Entscheidung treffen, da wir gar nicht wissen, was uns wirklich wichtig ist. Thema Bedürfnisse und Werte. Zunächst solltest Du Dir darüber im Klaren werden, was Du brauchst, damit es Dir gut geht. Privat, wie beruflich. Was macht Dich glücklich? Was willst Du in Deinem Leben? Was ist Dir wichtig? Diese Fragen hinterlassen in Dir gerade eine Leere? Dann schau Dir mal folgende Bedürfnispysramide von dem Psychologen Abraham Maslow an. Damit erhälst Du einen Überblick über Bedürfnisse und kannst einmal für Dich prüfen, in wie fern diese wichtig und derzeit bei Dir im Leben abgedeckt sind. So kannst Du auch reflektieren, wie Du diese mit Deiner Entscheidung erfüllen kannst:

Bedürfnispyramide: Definition und Nutzen

Bildquelle: https://karrierebibel.de/beduerfnispyramide-maslow/

4. Das Entscheidungsspiel: Wirf eine Münze und fühle.
Ein weiterer Weg, um herauszufinden, wie Du Dich entscheiden solltest geht auch spielerisch 🙂 mit einer Münze. Die beiden Seiten der Münze stellen Alternative A und B dar. Wirf eine Münze und dann beobachte. Wünschst Du Dir insgeheim, dass die Münze auf eine Seite fällt? Wie fühlt es sich an, nachdem die Münze auf eine Seite zum Liegen gekommen ist. Fühlt es sich erleichternd und angenehm an? Oder würdest Du Dich besser mit der anderen Seite fühlen? Unsere Gefühle hier beim Münzewerfen können tief blicken lassen. Auf das, was Du wirklich willst und was Dir gut tut.

5. Frage Deine engsten Vertrauten. Dann entscheide.
Es kann übrigens hilfreich sein, das ganze aus einer anderen Perspektive heraus zu betrachten. Frag doch einfach mal Deine engsten Vetrauten um Rat. Welche Gedanken und Gefühle haben sie zu einer Entscheidung? Und dann heißt es wieder nachfühlen. Was lösen die Meinungen der anderen in Dir aus? Kannst Du mitgehen? Wo bist Du anderer Meinung? All dies kann Dir auf Deinem Weg helfen, eine Entscheidung zu treffen, bei der Dein Kopf und Herz zu einem übereinstimmenden Schluss kommen.

Last but not least – gib Dir Zeit.
Um besser entscheiden zu können, gönn Dir etwas Zeit und nimm den Druck raus. Schlaf am besten ein paar Nächte, bevor Du eine Entscheidung triffst. Und Wisse – Nichts ist in Stein gemeisselt. Selbst, wenn Du Dich jetzt für einen Job entscheidest und sogar umziehst. Wer sagt denn, dass Du Dich nicht 1 Jahr später wieder neu entscheiden kannst? Du hast es in der Hand und es ist ok, sich auch mal umzuentscheiden.

In jedem Falle will ich Dich ermutigen, eine Entscheidung zu treffen und Erfahrungen zu sammeln. Gutes Gelingen auf Deinem Weg 🙂

Herzlichst Deine Vivien.

Yoga Nidra Text

Yoga Nidra – Mit der Yoga-Tiefenentspannung zu mehr Wohlbefinden und Ruhe. Wie Du vielleicht schon in meinem Beitrag „Endlich gut schlafen mit Yoga Nidra“ lesen konntest, hat Yoga Nidra zahlreich positive Auswirkungen.

Wenn Du auf der Suche nach einem schönen Yoga Nidra Text bist, habe ich hier eine wundervolle Vorlage für Dich niedergeschrieben. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Praktizieren 🙂

Yoga Nidra Text

Nehme zu Beginn eine bequeme Haltung ein, komm dafür in Shavasana-Position. Das kann auf Deiner Yogamatte oder in Deinem Bett sein. So lege Dich auf Deinen Rücken, die Hände neben Deinem Gesäß platziert. Die Handflächen nach oben aufgedreht, um Deine Schultern zu öffnen. Schau, dass Du so entspannt liegst, dass Du die nächsten Momente in Ruhe verweilen kannst, um Yoga Nidra zu praktizieren. Atme tief ein und über den Mund tief aus. Mit dem Ausatmen schließ nun die Augen.

PAUSE

Halte Deine Augen bis zum Abschluss nun geschlossen. Ganz entspannt und ruhend. So ruhjg, wie die Oberfläche eines ruhenden Bergsees. Entspanne Deine Stirn und Deinen Unterkiefer. Und dann atme weiter tief ein und aus. Lass jetzt all die Geschehnisse des Tages hinter Dich. Sieh, wie Gedanken an Deinem geistigen Auge vorüber ziehen. Es gibt für Dich nun nichts mehr zu tun. Du kannst nichts falsch machen. Atme einfach weiter, tief ein und aus.

PAUSE

Du musst nun nichts weiter tun, außer wahrzunehmen, wie Du Atemzug für Atemzug immer tiefer entspannst. Nimm wahr, wie sich Deine Atmung vertieft. Dein Herzschlag ruhig und regelmäßig verläuft. Sich Deine Muskulatur zunehmen entspannt. Dein Körpergewicht immer tiefer hinabfließt. In den Boden. Du entspannst immer mehr. Gleitest in einen tief entspannten Zustand hinab, so wie kurz vor dem Einschlafen. Du bleibst wach und gelöst. Weiterhin wach. Du entscheidest bewusst, ich bleibe während der gesamten Yoga Nidra Praxis wach.

PAUSE

Du kannst nun mehr und mehr abgeben. Es benötigt kein zutun von Dir. Kein Festhalten von Gedanken. Folge mit Deiner Aufmerksamkeit ganz einfach meiner Stimme. Wort für Wort. Solltest Du abdriften, kehre wieder zu meiner Stimme zurück. Höre ganz entspannt zu. Lass Dich von meiner Stimme tragen. Nimm dabei wahr, wieder immer mehr zur Ruhe findest.

PAUSE

Lass Dich immer tiefer in einen Zustand vollkommener Gelassenheit hinabgleiten. Bringe mehr Ruhe in Deinen gesamten Körper. Fokussiere Dich nun auf Dich auf Deinen Körper. Schenke ihm Deine volle Aufmerksamkeit und lausche der Ruhe.

PAUSE

Atme 3 mal tief ein und aus. Töne dabei Om.

PAUSE

Ruhe und Stille. In Deinem gesamten Körper. In Deinem gesamten Körper. In Deinem gesamten Körper. LÄNGERE PAUSE. Gebe Dir nun selbst die Erlaubnis, zur Ruhe zu kommen. Yoga Nidra zu praktizieren. So sage Dir innerlich einige Male: Ich praktiziere nun Yoga Nidra.

PAUSE

Nun ist es Zeit für Deine Intention – Dein Sankalpa. Dies kann ein kurzer Satz sein – ein Entschluss sein. Formuliere diese Intention positiv und prägnant. Etwas, das tief aus Deinem Herzen vor Deinem geistigen Auge nun auftaucht. Nun setze einen Entschluss für dich, einen kurzen prägnanten, positiven Entschluss. Wiederhole diesen Satz nun 3 mal, voller Hingabe und Überzeugung. Du willst, dass diese Intention – Dein Sankalpa Realität wird.

PAUSE

Fahre nun mit der bewussten Wahrnehmung Deines Körpers fort. Wiederhole in Gedanken nun die Bereiche des Körpers, die ich Dir nun nennen werde. Werde die jeder dieser Bereiche ganz bewusst. Bleibe dabei trotzdem ruhig und entspannt. Lausche meinen Worten.

Sei Dir deiner rechten Hand bewusst.

Sei Dir deiner linken Hand bewusst.

Hinten.

Vorne.

Sei Dir Deines rechten Beines bewusst.

Nun Dein linkes Bein.

Beide Beine zusammen.

PAUSE

Rechter Arm und linker Arm.

Beide Arme zusammen.

PAUSE

Deine gesamte Körperrückseite. Dein Nacken, die Schultern, die Arme, Deinen Rücken, die Beine und die Füße.

Die gesamte Körpervorderseite. Dein Kopf, Gesicht, Brustkorb, Rippen, Bauchraum, Becken, die Beine und Füße.

Körper Vorder- und Rückseite gemeinsam. Auf Deiner Unterlage.

Dein gesamter Körper. Dein gesamter Körper im Raum. Auf Deiner Unterlage.

Visualiere jetzt Deinen Körper. Stelle ihn die vor. Ruhig und entspannt. Auf Deiner Unterlage.

PAUSE 

Nimm nun bewusst Deine Atmung wahr. Spüre Dein Ein – und Ausatmen. Nimm dem Atem im Bereich der Nasenspitze wahr. Spüre, wie der Atem durch die Nase einströmt und sie wieder verlässt. Nimm das Heben und Senken Deines Brustkorbs wahr. Ohne, dass Du dafür etwas tun musst. Ganz ruhig und entspannt, fließt Dein Atem. PAUSE. Bleibe mit der Aufmerksamkeit bei Deinem Atem und spüre seine Bewegung im Körper. Frei und fließend. Ganz, wie von selbst. Nimm Deinen Atemrhytmus wahr. PAUSE. Nimm nun Deinem Atem im Bauchraum wahr. Spüre, wie sich mit der Einatmung Deine Bauchdecke hebt und wieder senkt. Heben und Senken. Wahrnehmen. PAUSE. Mit jeder Einatmung hebt sich der Bauchraum. Mit jeder Ausatmung senkt sich der Bauchraum. Heben und Senken. Ruhig und gleichmäßig. PAUSE. Zähle nun mit jeder Ein- und Ausatmung. Fange bei 30 dann rückwärts an. 30 Einatmen – 30 Austamen. Zähle weiter. Bleibe mit der Aufmerksamkeit beim Atmen und Zählen. Atmen und Zählen.

PAUSE

Wandere mit der Aufmerksamkeit nun zum Brustkorb. Nehme das Heben und Senken der Rippenbögen wahr. Zusammen mit der Atmung. Beginne nun auch hier von 30 rückwärts zu zählen. 30 einatmen – 30 ausatmen. Zählen und atmen. 29 ein – und 29 aus. PAUSE. Ruhig und gleichmäßig. Heben und senken.

PAUSE

Nun nimm bewusst Deinen Hals und Nacken wahr. Spüre Deinem Atem ganz bewusst in diesem Bereich und beginne wieder zu zählen. 30 ein – und 30 aus.

PAUSE

Verlasse nun das zählen. Bleibe ruhig und entspannt. PAUSE. Beginn dann dir folgende Dinge vorzustellen, die ich Dir nun ansagen werde. Versuche innerlich ein Bild von diesen Dingen entstehen zu lassen. Und nimm wahr, welche Gefühle sie in Dir auslösen. Sollte dies nicht gleich auf Anhieb klappen, ist das nicht schlimm. Versuche es, so gut Du kannst. Folge nun meinen Worten und spüre. Fühle. Nimm wahr.

PAUSE

Eine Brennende Kerze (3 x).

Die Endlose Wüste (3 x).

Eine Ägyptische Pyramide(3x).

Sintflutartiger Regen (3x).

Schneebedeckte Berge (3x).

Ein Tempel im Sonnenaufgang (3x).

Ein Sarg neben einem Grab (3x).

Fliegende Vögel im Sonnenuntergang.

Rote sich bewegende Wolken.

Ein Kreuz oben auf einem Kirchturm.

Sterne im Nachthimmel.

Vollmond.

Ein lächelnder Buddha.

Wind am Meer.

Wellen am Strand.

Stürmisches Meer.

PAUSE

Wiederhole nun nochmal Dein Sankalpa – Deinen Entschluss, den Du Dir zu Beginn der Stunde gesetzt hast. Lass ihn vor Deinem geistigen Auge erscheinen und wiederhole ihn 3 mal.

PAUSE

Atme tief ein und aus. Komm ganz allmählich mit Deiner Aufmerksamkeit zurück in den Raum. Auf Deine Unterlage. Spüre dafür bewusst das Gewicht Deines Körpers am Boden, an dem er aufliegt. Nimm ihm ganz bewusst wahr. So auch Deine Atmung. Nimm wahr, wie Dein Körper ganz entspannt und ruhig am Boden liegt. Nimm Deinem gesamten Körper von oben bis unten bewusst wahr. Die Atmung ruhig und regelmäßig. Beginne dann langsam Finger, Handgelenk, Zehen und Fußgelenke zu bewegen. Nimm den Kopf sanft von links nach rechts. Reck und strecke Dich. Dann langsam öffne die Augen.

HARI OM – Deine Vivien.