Schlafhygenie: Die 10 besten Tipps für einen gesunden Schlaf

Schlafen

Schlaf ist die beste Medizin

Meine Oma pflegte immer zu sagen: „Schlaf ist die beste Medizin.“ Egal, um was es ging. Wie Recht sie damit hatte. Eine Mütze voll Schlaf half mir dabei, bessere Laune zu haben oder auch schneller gesund zu werden. Diese Erfahrungen sehe ich in der Wissenschaft bestätigt.
Während wir in der Nacht ruhen, werden Immun – und Hormonsystem reguliert. Schlafen wir beispielweise zu wenig, schütten wie vermehrt das Hunger-regulierende Hormon Ghrelin aus. Gewichtszunahme kann die Folge sein. Ebenso sind wir dann anfälliger für Infekte. Betrachtet man noch den Fakt, dass wir bei einem Alter von 80 Jahren insgesamt 25 Jahre unseres Leben schlafen, gibt das Anlass zum Nachdenken.

10 Tipps für eine gesunde Schlafhygenie

Wie also können wir unser Schlafverhalten positiv beeinflussen? Gesund und fit bleiben? Dafür findest Du hier die 10 besten Tipps, damit Du eine gesunde Schlafhygenie entwickelst.

1. Sorge für ausreichend Bewegung. Über den Tag kannst Du Dich auspowern. Kurz vor dem Schlafen gehen solltest Du eher darauf achten, etwas Beruhigendes zu machen. Wie Yoga oder Stretching.

2. Iss ausreichend und gesund. Hungernd oder voll gegessen lässt es sich weniger gut schlafen. 2 Stunden bevor Du ins Bett gehst solltest Du nichts mehr essen. Und wenn, etwas leicht Verdauliches. Achte auch auf milde Gewürze. Chilli fährt Deinen Stoffwechsel auf Hochtouren und sorgt dafür, dass Du weniger gut zur Ruhe kommst.

3. Finde einen angenehmen und entspannenden Tagesabschluss, um Dich und Deinen Körper auf die Nachtruhe vorzubereiten. Dafür kannst Du einen kleinen Abendspaziergang machen, Meditieren, Tagebuch schreiben oder ein Bad nehmen. Entwickle Deine eigene Abendroutine.

4. Vermeide Medienkonsum. Kurz bevor Du schlafen gehst, sorge dafür, dass Du Dein Handy oder auch Deinen PC abschaltest. Neben aufreibenden Informationen hält uns vor allem das Blauchlicht der Bildschirme wach.

5. Schaffe eine angenehme Schlafatmosphäre. Sorge für ausreichende Dunkelheit, eine wohlige Temperatur und einen gemütlichen Schlafplatz. Somit kannst Du gleich viel besser einschlafen.

6. Mach Dir eine To-Do-Liste für den nächsten Tag. Häufig liegen wir im Bett wach, da unsere Gedanken um den nächsten Tag kreisen. So schreibe Dir vorher alles auf, was Du am nächsten Tag zu erledigen hast.

7. Schaue nicht auf die Uhr, solltest Du nicht schlafen können. Das erhöht den Druck, Du kannst weniger gut einschlafen.

8. Solltest Du länger als 20 Minuten wach liegen, stehe auf und führe etwas Monotones auf. Damit Du Deinen Körper darauf konditionierst im Bett zu schlafen – solltest Du aufstehen, sobald Du nicht schlafen kannst. Also vermeide es andere Dinge, außer Schlafen und Sex im Bett zu vollziehen. Du kannst dann besser an einen anderen Ort gehen und z.B. Bügeln, um zur Ruhe zu finden.

9. Mit welchen Gefühlen und Gedanken willst Du einschlafen? Es kann helfen kurz vor dem Zubettgehen ein Dankbarkeitstagebuch zu führen oder eine entspannende Meditation (z.B. Yoga Nidra) zu machen. Damit Du mit positiven Erlebnissen in die Nacht startest. Dich erholen kannst.

10. Probiere es mal mit einer Atemübung. Lege dafür eine Hand auf Dein Herz und eine Hand auf Deinen Bauch. Atme für 10 Minuten tief in Brust und Bauch ein und wieder aus. Sage Dir innerlich mit der Einatmung „Lass“ mit der Ausatmung „Los“. Spüre, wie Du immer besser loslassen kannst.

Probiere alles einmal aus und schaue, was Dir am meisten zusagt. Bei anhaltenden und beeinträchtigenden Schlafstörungen solltest Du auf jeden Fall eine/n Arzt/Ärztin aufsuchen.

Schlaf schön 🙂

Deine Vivien.