Nebenberuflich selbstständig machen – Mit System geht’s besser.

Nebenberuflich selbstständig machen

Als Sidepreneuer nebenberuflich erfolgreich selbstständig machen.

Du spielst mit der Idee, Dich nebenberuflich selbstständig zu machen? Oder steckst gerade mitten drin?

  • Du überlegst, wie Du es schaffen kannst, neben Deinem Job ein eigenes Business zu starten?
  • Oder Du hast eine Business-Idee weißt jedoch nicht, ob sie lukrativ genug ist?
  • Oder Du weißt nicht, wie Du Dich am besten selbstständig machst? Womit Du anfängst und ob Du überhaupt das Zeug dazu hast?
  • Oder Du denkst darüber nach, wie viele Stunden Du sinnvoller für den Business-Aufbau investieren solltest?
  • Oder Du überlegst, wie Du beides gleichzeitig schaffen kannst – Job und Business-Aufbau?
  • Oder Du hast schon ein Business-Konzept nur weißt Du nicht, wie Du an erste Kund:innen und Aufträge gelangst?

Die große Herausforderung: Business-Aufbau neben dem Hauptjob.

Wo auch immer Du gerade stehst, ein Business aufzubauen und in die (Teil-) Selbstständigkeit zu starten, stellt Dich vor viele Herausforderungen. Zudem benötigst Du viel Disziplin, Geduld und Vertrauen.

Das ist vergleichbar mit einem Hausbau im Alleingang, neben Deiner regulären Arbeit. Und wer das schon getan hat, weiß wie unglaublich anstrengend das sein kann. Wenn Du nach der Arbeit noch zur Baustelle fahren musst, um Wände hochziehen, Stahlträger einzusetzen, Abmessungen zu machen und Bauschutt zu entsorgen. Wie kräftezehrend es ist, wenn Du rund um die Uhr am „Ackern“ bist. Doch das ist die Realität der meisten Sidepreneur:innen, die nebenberuflich gründen.

Damit Du nicht nach wenigen Wochen schon völlig ausgebrannt bist und aufgibst, bevor Du richtigen durchstarten kannst, brauchst Du ein smartes System. Eine Art roten Leitfaden, der Dir hilft auf die richtigen und wichtigen Dinge zu fokussieren. Alles andere kostet Dich unnötige Verschwendung von Ressourcen, wie Kraft, Geld und Zeit. Und ich bin mir sicher, Du machst Dich sicherlich auch selbstständig, um selbstbestimmter, (finanziell) freier und zufriedener zu sein.

Im Folgenden zeige ich Dir, wie ich in meinem Coaching-Programm für Durchstarter:innen an das Thema heran gehe.

Wie ich arbeite: Die „3-Stufen-Strategie Roadmap“.

Mithilfe von drei Stufen entwickle ich gemeinsam mit meinen Klient:innen eine passgenaue Roadmap, die sich als strukturiertes System bewährt hat. Daraus lassen sich klare Ziele und Lösungsstrategien ableiten, damit der Schritt zum eigenen lukrativen Business sicher gelingen kann.

  1. Standort- und Ressourcenanalyse: Klarheit und Zielsetzung mithilfe einer passgenaue Business-Aufbau-Strategie.
  2. Potenzialscanner: Deine Stärken und Individualität als Grundlage für Deinen unwiderstehlichen Business USP.
  3. Fit for Business: Mit dem richtigen Mindset zum profitablen Business.

Alle drei Stufen bauen sinnvoll aufeinander auf und sind erforderlich um mit Deinem Business nebenberuflich voll duchzustarten!

Stufe 1 : Klarheit und Zielsetzung mithilfe einer passgenauen Business-Aufbau-Strategie.

Um zu wissen, welchen Schritt Du sinnvoller Weise als nächstes gehen solltest, brauchst Du Klarheit. Ohne Strategie und genaue Zielsetzung bist Du orientierungslos und gefährdest, wertvolle Zeit zu verlieren.

  1. Schritt 1: Mache Dir klar an welchem Punkt Deines Business-Aufbaus Du stehst.
  2. Schritt 2: Sortiere, vor welchen Herausforderungen Du stehst, welche Informationen Du benötigst und wo Du sie herbekommen kannst.
  3. Schritt 3: Priorisiere nach Wichtigkeit und Dringlichkeit. So sollte Deine Businessidee und Dein Businessplan vor dem Aufbau einer Website stehen.
  4. Schritt 4: Erstelle einen Ziel- und Zeitplan.

Besonders Schritt 4 ist wichtig, zu beachten.

Um Deine Zeit nicht zu verschwenden und effizient zu nutzen, solltest Du realistisch planen.

  • Verschaffe Dir also zunächst einen Überblick darüber, wie viel Zeit Du neben Deines Hauptjobs für den Business-Aufbau zur Verfügung hast. Werde Dir klar darüber, was willst Du zu wann erreicht haben? In meinen Coachings empfehle ich zum Überblick die 1-Jahres-Planung und für effektive Erfolgssprints, die 3-Monats-Planung.
  • Mache Dir auch bewusst, dass es Tage geben wird, an denen Du müde oder weniger motiviert bist. Zudem können auch immer wieder unvorhersehbare Dinge auftreten. Dein Kind wir krank, Dein Auto geht kaputt oder auf der Arbeit ist mehr zu tun, weil eine Kollegin ausfällt.

Stufe 2 : Potenzialscanner

Beim Business-Aufbau geht es vor allem darum, eine wirklich gute Geschäftsidee zu haben, seine Zielkundschaft zu kennen und die richtige Strategie zu verfolgen.

Viele scheitern bereits hier. Denn sie wissen nicht genau, mit was sie sich selbstständig machen sollen. Das liegt zumeist daran, dass sie sich und ihr wahres Potenzial noch gar nicht so genau kennen. Und gerade hier verbirgt sich der Schlüssel, um Dir eine profitable Selbstständigkeit aufzubauen.

Du, Deine individuelle Art, Deine Fähigkeiten und Dein Know-How sind die Erfolgsgaranten für ein boomendes Business!

Denn, um Dich von der Konkurrenz abzuheben und zum Kundenmagneten zu werden, brauchst Du einen unverwechselbaren USP (Alleinstellungsmerkmal).

Zudem ist es wichtig, dass Du Dir aktueller Trends und Bedürfnisse am Markt bewusst bist. Besonders seit der Corona Krise und dem digitalen Wandel, braucht es innovative Ideen und vorausschauendes Denken, weshalb ich diese Punkte auch im Detail in meinen Coachings mit meinen Klient:innen ausarbeite.

  1. Schritt 1: Finde Deine lukrative Geschäftsidee – Wem kannst Du mit welchen Problem wie helfen?
  2. Schritt 2: Dein Potenzial, Deine Einzigartigkeit. Was macht Dich aus? Was treibt Dich an? Was ist Deine Vision? Welche Werte trägst Du in Dir? Was sind Deine Stärken? Wo liegen Deine persönlichen Interessen und welches Know-How bringst Du mit?
  3. Schritt 3: Marktanalyse – Hat Deine Idee Potenzial? Wird Deine Idee in Zukunft relevant sein? Was werden Deine Kund:innen in den nächsten Jahren unbedingt gebrauchen? Wie viel Konkurrenz hast Du regional und digital?
  4. Schritt 4: Kundenmagnet – Was macht Dein Angebot besonders? Was machst Du anders / besser als Deine Konkurrenz? Was kannst Du tun, um Deinen Kund:innen zu herausragenden Ergebnissen zu verhelfen?

Mit Schritt 2 – Potenzialscanner stellst Du die zukünftigen Weichen für Deinen Businesserfolg. Du solltest daher alle Fragen grundlegend für Dich geklärt haben, um am Ende keine bösen Überraschungen zu erleben.

Einige Klient:innen die zu mir kommen, weil sie mit ihrem Business auf der Stelle treten, haben viele der obigen Fragen vorab nicht für sich geklärt. Spare Dir also Zeit, Geld und Nerven und beschäftige Dich intensiv mit Deinem USP, Deinen Werten, Deiner Vision und dem Markt.

Ich verspreche Dir, es lohnt sich!

Stufe 3 Fit for Business: Mit dem richtigen Mindset zum profitablen Business.

Nachdem Du eine Businessidee gefunden hast, Dein Businessplann geschrieben ist und Du kurz vor dem Durchstarten bist, braucht es jetzt eins: Ein starkes Mindset!

Als Psychotherapeutin weiß ich, wie hinderlich negative und blockierende Glaubenssätze sind. Besonders, wenn Du dabei bist, in Deine Selbstständigkeit zu starten, was ohnehin schon viele Fragezeichen und Unsicherheiten mit sich birngt.

Zudem wirst Du sicherlich auch von vielen Seiten zu hören bekommen, wie unsicher doch eine Selbstständigkeit ist und dass Du dann nur noch „selbst und ständig“ bist! STOPP!

Mein Tipp: Lass Dich davon nicht unterkriegen! Sprich lieber mit Menschen, die an einem ähnlichen Punkt wie Du stehen oder die bereits gegründet haben. Das gibt Dir Mut, Vertrauen und Zuversicht!

Viele meiner Klient:innen haben unglaublich tolle Business-Ideen, wunderbare Eigenschaften, Ehrgeiz und Biss, nur eins fehlt ihnen. Das nötige Selbstbewusstsein. Das Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten, um kraftvoll und überzeugend mit dem eigenen Business durchzustarten, sichtbar und erfolgreich zu werden.

Und wie sollen Deine zukünftigen Kund:innen von Dir und Deinem einzigartigen Business erfahren, wenn Du nicht in Erscheinung trittst? Dich niemand wahrnehmen kann, weil Du Dich bedeckt hältst?

Und wir reden jetzt nicht davon, dass Du als Marktschreier auf dem Hamburger Fischmarkt auftreten sollst.

Selbstbewusst, kraftvoll und vor allem authentisch solltest Du Dich und Dein Business präsentieren. Und so gehe ich im Coaching mit meinen Klient:innen an das Thema.

  1. Schritt 1: Erkenne blockierende Glaubenssätze („Das kann ich nicht.“, „Das schaffe ich nie.“, „Die anderen sind besser.“) und setze diesen positive Sätze entgegen („Schritt für Schritt werde ich besser.“, „Ich kann es noch nicht, bin jedoch bereit zu lernen.“,…).
  2. Schritt 2: Betrachte Dein Know-How, Deine Stärken, Fähigkeiten und Eigenschaften. Hole Dir Feedback von anderen ein und frage sie danach, was sie an Dir schätzen / besonders finden.
  3. Schritt 3: Der Blick zurück. Welche Krisen, Schwierigkeiten und Schicksalsschläge hast Du bereits in Deinem Leben schon gemeistert? Welche Stärke hast Du daraus gewinnen können und kann Dir jetzt auch dienlich sein?
  4. Schritt 4: Verbünde Dich mit Gleichgesinnten und hole Dir Support. Ob Du zu Business Meet-Ups oder Gründer:innen-Treffen gehst oder Dir eine Begleitung in Form eines Coachings, wie ich es durchführe, holst. Du musst da nicht alleine durch!
  5. Schritt 5: Lenke den Fokus auf das Positive in Dir und Deinem Leben. Das gibt Kraft, Mut und Zuversicht. Mein Tipp: Führe ein „Dankbarkeits-Tagebuch“, in dem Du täglich drei positive Dinge aufschreibst. Das kann der nette Anruf einer Freundin sein, das Lächeln eines Fremden oder auch einfach eine leckere Mahlzeit. Wenn Du willst, kannst Du vieles finden, für das Du dankbar sein kannst – und sei es „nur“ sauberes Wasser oder ein Dach über den Kopf. Für viele Menschen auf dieser Welt ist das Luxus.

Erkenne, dass Du ein einzigartiges Potenzial in Dir trägst! Lass Dein inneres Leuchten auf andere strahlen und bring Deine Message in die Welt!

In jedem Fall lege ich Dir bei Deinem Business-Aufbau diese 3-schrittige Strategie ans Herz. Sie hilft Dir gezielt, effizient und erfolgreich voranzukommen. Denn ich bin mir sicher, Dein Business kann dazu beitragen, diese Welt menschlicher, gesünder, leichter oder auch schöner zu machen!

Du wünschst Dir Unterstützung für Deinen Business-Aufbau?

Du konntest bereits in diesem Artikel etwas über meine Herangehensweise zu erfahren. Wenn Dich das angesprochen hat und Dir bereits Inspiration gegeben hat, dann lass uns gern miteinander sprechen.

Mein Coaching-Programm für Duchstarter:innen hilft Dir dabei, heraus zu finden, was Du wirklich willst. Du erhältst konkrete Hilfestellungen, Tipps und eine passgenaue Strategie, um Dir Dein eigenes Business erfolgreich aufzubauen. Solide, in Deinem Tempo und mit doppeltem Boden. Wir arbeiten intensiv und zielbewusst gemeinsam online im 1:1 zusammen.

Mein Coaching-Programm für Aufsteiger:innen eignet sich für Personen, die bereits eine (Teil-) Selbstständigkeit führen und ihr Business auf das nächste Level und endlich zum Boomen bringen wollen. Denn vielleicht stehst Du an der Stelle endlich Vollzeit in die Selbstständigkeit zu gehen. Oder Deine Umsätze reichen gerade nur so zum Überleben, Kund:innen und Folgeaufträge bleiben aus oder Du stehst davor Deine ersten Mitarbeiter:innen einzustellen. Im 1:1 begleite ich Dich online mit maßgeschneiderten und individuellen Strategien, um Deine aktuellen Herausforderungen im Business smart zu bewältigen.

Melde Dich ganz einfach über mein Kontaktformular und vereinbare mit mir ein kostenfreies online Erstgespräch.

Selbstständig machen – Ja oder nein? Diese Vor- und Nachteile solltest Du unbedingt kennen!

Selbstständig machen

Soll ich mich selbstständig machen?

Diese Frage habe ich mir selbst vor vielen Jahren gestellt und bin zur stets gleichen Antwort gekommen: Definitiv Ja!

Und vielleicht spielst auch Du gerade mit dem Gedanken, beruflich etwas zu verändern und Dein eigenes Business aufzubauen?

Viele meiner Kund:innen, die zu mir ins Coaching kommen bewegt diese Frage. Die Antwort darauf ist jedoch nicht immer so eindeutig. Augenscheinlich geht die Abwägung, sich für oder gegen eine Selbstständigkeit zu entscheiden, mit vielen weiteren Fragen einher. Zudem führt sie uns unsere inneren Zweifel und Ängste vor Augen und erfordert damit auch die Auseinandersetzung mit uns selbst.

Jede berufliche Veränderung ist somit auch immer eine persönliche.

In der Zusammenarbeit mit meinen Klient:innen beleuchte ich die auftretenden Fragezeichen und Sorgen genauer. Dabei ist es unerlässlich, sich mit den Vor- und Nachteilen, die der Schritt in die Selbstständigkeit mit sich bringt, zu beschäftigen.

In diesem Beitrag erfährst Du, welche positive und negativen Seiten eine Business-Gründung mit sich bringt und was mich konkret überzeugt hat, mich selbstständig zu machen.

Kenne die Motivation, Dich selbstständig machen zu wollen.

Es macht bei der Frage, ob Du in die Selbstständigkeit gehen willst, Sinn, Dir einmal Deine Motive dafür eingehender zu betrachten. In der Psychologie unterscheiden wir zwischen intrinsischer (aus sich selbst heraus) und extrinsischer (durch äußere Faktoren bedingter) Motivation. Bei der intrinsischen Motivation machen wir Dinge aus unserem inneren Antrieb heraus, einfach, weil sie uns interessieren und uns Freude bereiten. Die extrinsische Motivation hingegen zeigt sich dadurch, dass wir bereit sind Dinge zu tun, die uns keine Freude bereiten, mit dem Ziel dafür etwas anderes zu erhalten. Wenn ich bspw. unbedingt abnehmen möchte, Sport mir jedoch nie Spaß gemacht hat, ich dies trotzdem tue, da ich einen schönen Körper und Anerkennung möchte, bin ich extrinsisch motiviert.

Extrinsisch motiviert zu sein, kann uns gut dabei helfen, den inneren Schweinehund zu überwinden (wer macht schon gerne die Steuererklärung😉), sollte bei der beruflichen Entscheidung jedoch nicht die Haupttriebfeder sein. Denn es birgt die Gefahr langfristig unzufrieden zu sein.

Vielmehr ist es ratsam, den Schritt in die Selbstständigkeit aus dem eigenen Wollen und dem eigenen Interesse heraus, zu starten. Besonders zu Beginn, wenn noch lange Durstphasen in Puncto Kundengewinnung und Einkommen auf Dich warten, brauchst Du eine hohe intrinsische Motivation, um durchzuhalten. Dir immer wieder vor Augen führen zu können, warum Du das alles eigentlich machst. Wer auf schnellen Erfolg, Geld und Anerkennung aus ist, kann hier bereits zu Beginn schnell frustriert werden.

Für mich war von Anfang an klar, dass ich mich mit Coaching selbstständig machen will, da mich die Zusammenarbeit mit Menschen erfüllt und mir die Beschäftigung mit den zahlreichen und vielfältigen beruflichen und privaten Themen unglaublichen Spaß macht. Auch, ohne das am Ende des Tages ein bestimmter Betrag auf meinem Konto landet.

5 Vor- und Nachteile, wenn Du planst Dich selbstständig zu machen.

Die nachfolgenden 5 Vor- und Nachteile, die ich ebenfalls häufig im Coaching mit meinen Klient:innen eruiere, solltest Du bedenken, wenn Du in der Phase bist abzuwägen, ob Du Dein eigenes Business aufbauen willst.

5 Vorteile in der Selbstständigkeit:

1. Flexible Zeitgestaltung.

Du kannst Dir als Selbstständige:r Deine Zeit viel freier einteilen, als in einem Angestelltenverhältnis. Je nach Branche, kannst Du Deine Arbeitszeiten so für Dich festlegen, wie es für Dich am besten passt. Diesen Punkt erlebe ich immer wieder als großen Vorteil. Es gibt Tage, da fang ich sehr früh an zu arbeiten, einfach weil ich schon wach bin und Tage, da kann ich mir die Freiheit rausnehmen, später zu starten, auszuschlafen und in Ruhe zu frühstücken. Herrlich.

2. Etwas Eigenes mit Mehrwert schaffen.

Mich erfüllt der Gedanke, dass ich mir mein eigenes Business selbst aufgebaut habe und das gleichzeitig noch dazu beiträgt, einen eindeutigen Mehrwert zu schaffen. Mit meinen Coachings helfe ich anderen Menschen dabei, beruflich neu durchzustarten und das beste auch sich und ihrem Business oder ihrer Karriere zu machen. Viele meine Klient:innen berichten mir immer wieder davon, wie unglücklich sie in ihrem Job sind, da sie in diesem keinen Sinn oder Mehrwert für sich sehen. Und mehr denn je ist das Bestreben einer Tätigkeit mit Sinn nachzugehen, groß. Genauso auch bei Dir?

3. Sein:e eigene:r Chef:in sein.

Als Solo- oder Multipreneur bist Du für Dich und Dein Unternehmen selbst verantwortlich. Es gibt keine:n miesgelaunte:n oder inkompetente:n Chef:in, der/die auch noch sagt, was Du zu tun oder zu lassen hast. Du selbst kannst frei entscheiden, wie Du Deine Tätigkeiten und Dein Unternehmen strukturierst. Mich freut besonders, dass ich mir immer wieder überlegen kann, wie ich mich weiter entwickeln möchte. Ich selbst kann bestimmen, wie, in welchen Umfang und zu welcher Zeit ich das mache.

Das war früher im Angestelltenverhältnis anders und hat mich frustriert. Oft gab es keine finanzielle oder zeitliche Unterstützung für Weiterbildungen, es fehlte an einer Führungskraft, die mich in meiner Weiterentwicklung unterstützt hat oder aber die Themen, in denen ich mich hätte fortbilden können, waren stark limitiert.

4. Dich ständig weiterentwickeln zu können.

Ob im eigenen Business oder persönlich. Als Selbstständige:r bist Du immer dran, etwas zu verändern, zu verbessern und neu zu gestalten. Auch persönlich lernst Du ständig dazu. Du setzt Dich mit Dir selbst auseinander, überwindest Ängste, verschiebst Grenzen, entwickelst neue Kompetenzen und wächst somit über Dich selbst hinaus.

5. Aufstieg auf der Finanz- und Karriereleiter.

Je nach Branche und Unternehmen, gibt es im Angestelltenverhältnis keine Möglichkeit, groß aufzusteigen und am Ende des Monats mehr auf dem Konto zu haben. In meinem damaligen Job als Psychotherapeutin in der Klinik, hätte ich noch die Möglichkeit gehabt zur „Leitenden Psychologin“ aufzusteigen, das wäre es dann aber auch schon gewesen. Auch finanziell gesehen gab es ein bestimmtes Limit, über das ich nicht hätte hinaus kommen können. Egal, wie viel und gut ich gearbeitet hätte.

Mit einem eigenen Business hingegen, das auf einer soliden und lukrativen Gesamtstrategie fußt, kannst Du Dein Einkommen selbst bestimmen und skalierbar machen.

Es fehlt Dir noch an einer zielführen Gesamtstrategie für Dein Business? Dann vereinbare doch gleich ein kostenloses Erstgespräch mit mir und lass uns gemeinsam schauen, wie wir Dich und Dein Business ganz nach vorn bringen.

5 Nachteile, wenn Du Dich selbstständig machst.

Natürlich gibt es neben den vielen Vorteilen, die eine Selbstständigkeit mit sich bringt, auch einige Nachteile. Es lohnt sich also, wie bei jeder Entscheidung für oder gegen etwas, alle Aspekte zu betrachten und für sich selbst zu bewerten. Nur Du allein weißt, was Du bereit bist in Kauf zu nehmen und auf was Du notgedrungen verzichten kannst.

Viele meiner Klient:innen, ebenso wie ich, sind bereit einige der unten genannten „Opfer“ zu erbringen, da für uns die Vorteile eines eigenen Business klar überwiegen. Es ist jedoch genauso richtig, sich gegen eine Selbstständigkeit zu entscheiden. Nicht für jeden ist die Selbstständigkeit „das Richtige“, vor allem dann nicht, wenn die Nachteile zu schwer wiegen. Ich habe einige Klient:innen betreut, die sogar mit großer Freude zurück ins Angestelltenverhältnis gegangen sind und bis heute sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung sind.

Hier findest Du nun fünf große Nachteile, ein eigenes Business zu haben.

1. Du musst für alles selbst aufkommen

Der Vorteil eines Angestelltenverhältnisses liegt darin, dass Du über Deinen Arbeitgeber kranken- und sozialversichert bist und ein regelmäßiges Einkommen erwarten kannst. Als Selbstständige:r  musst Du selbst dafür sorgen, Dich entsprechend selbst zu versichern und privat vorzusorgen. Auch unregelmäßige Einkünfte sollten von Dir abgefangen werden können. Bedenke zudem, dass alle Steuern von Dir selbst abzuführen oder im Voraus, wie bei der MwSt-Vorauszahlung, zu leisten sind. Du solltest also von Anfang Deine Selbstständigkeit an so planen, dass Du im Zweifelsfalle genug Rückenlagen oder andere finanzielle Mittel hast, auf die zurückgreifen kannst.

Solltest Du dabei Unterstützung benötigen, zögere nicht, mit mir in Kontakt zu treten und ein kostenfreies Erstgespräch zu vereinbaren. Um, die für Dich passende und lukrative Gesamt-Business-Strategie zu entwickeln.

2. Du musst Dir viele verschiedene Kompetenzen aneignen.

Gerade zu Beginn und vor allem dann, wenn Du als Solopreneur Dein Business allein aufziehst, bist Du „Mädchen für alles“. Du bist Sekretär:in, Buchhalter:in, Marketing-Experte:in, Kundenberater:in, Webdesigner:in, Autor:in, Geschäftsinhaber:in und Kaffeezubereiter:in in einem. Dies kann mitunter sehr anstrengend sein, da Du mehrere Rollen gleichzeitig bedienen und Dir in kürzester Zeit neue Skills aneignen musst.

Ich erinnere mich noch gut, wie erschöpft ich zu Beginn meiner Selbstständigkeit war. Mich in so viele und neue Themenbereiche gleichzeitig einzuarbeiten, war schon ein großer Kraftakt. Als Psychotherapeutin und Coach hatte ich keinerlei Ahnung von Marketing. Geschweige denn davon, wie man mit WordPress arbeitet, Newsletter und Design-Templates erstellt und so vieles mehr.

3. Du bist Dein:e eigene:r Chef:in.

Zunächst kann es ganz schön verlockend klingen, niemanden mehr über sich zu haben und auch von nervigen Kolleg:innen verschont zu bleiben. Es kann jedoch mitunter sehr einsam sein, allein zu arbeiten. Vor allem dann, wenn Du keine Mitarbeiter:innen oder Kundenkontakte hast, weil Du solo-selbstständig und online arbeitest. Aber auch als Unternehmensinhaber:in und Chef:in, sind Einsamkeitsgefühle keine Seltenheit. Es fehlen häufig Gleichgesinnte, mit denen man sich austauschen kann.

Viele konnten diese Einsamkeitsgefühle zu Zeiten des Lockdowns und Homeoffice deutlich spüren. Einige meiner Klient:innen berichteten mir, wie einsam sie sich gefühlt haben. Es fehlte der persönliche Austausch vor Ort mit (Geschäfts-) Kolleg:innen, Kund:innen, oder Mitarbeiter:innen. Sie vermissten die gemeinsame Mittagspause und den lustigen Schnack beim Kaffee.

4. Leben mit Unsicherheiten.

Im Gegensatz zum Angestelltenverhältnis, musst Du Dich als Selbstständige:r bzw. Unternehmer:in ständig mit verschiedenen Unsicherheiten auseinandersetzen. Das kann mitunter sehr nervenaufreibend und anstrengend sein. Je nachdem auch, wie viel gefühlte Sicherheit Du in Deinem Leben brauchst. Im eigenen Business bist Du permanent damit konfrontiert, mit finanziellen Schwankungen klar kommen zu müssen, Kundenflauten auszuhalten, Marktveränderungen im Blick haben zu müssen und Entscheidungen treffen zu müssen, deren Ausgang Du nicht vollends antizipieren kannst.

5. Hoher Workload.

Das eigene Business aufzubauen und nach vorn zu bringen, kann sehr viel Zeit kosten. 50-70 Arbeitsstunden pro Woche sind keine Seltenheit und das über einen längeren Zeitraum. Ich erinnere mich an eine Klientin, die zusammen mit ihrem Mann ein Hotel im Süden eröffnet hat. Über zwei Jahre arbeiteten beide täglich 12 Stunden und mehr, machten keinen Urlaub und sahen Freunde und Bekannte, so gut wie nie. Ihr Einsatz wurde am Ende mit Erfolg belohnt, doch bis dahin benötigte es viel Kraft, Durchhaltevermögen und Verzicht. Nicht immer muss es wie bei meiner Klientin laufen, doch Du solltest Dir bewusst sein, dass es Phasen gibt, in denen es viel Arbeitsinput benötigt und Du wenig Zeit für Familie, Freunde und Hobbies haben wirst.

Mein Fazit: Selbstständigkeit definitiv Ja!

Auch nach einigen Jahren in meiner Selbstständigkeit, überwiegen für mich persönlich nach wie vor und ganz eindeutig, die Vorteile einer Selbstständigkeit. Die vielen Freiheiten, Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, sowie das Kreieren einer wohltuenden Work-Life-Balance überstrahlen alle Nachteile. Natürlich gab es immer mal wieder Zeiten, in denen ich darüber nachgedacht habe, wie schön „sicher“ ein Angestelltenverhältnis ist, doch am Ende wurde mir jedes Mal wieder klar, was ich an meinem eigenen Business so schätze. Und das bin ich nicht bereit aufzugeben.

Wie ist das bei Dir? Welche Vor- und Nachteile in Puncto Selbstständigkeit erlebst oder kennst Du? Hinterlasse mir doch einen Kommentar.